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Ransomware meets CMS / Linux

9. November 2015

Ransomware am PC gibt es schon seit Jahren: Die Malware sperrt/verschlüsselt den infizierten PC und verlangt Lösegeld dafür, damit der User weiterarbeiten kann.

Dass schlecht gewartete Webseiten mit Joomla, Wordpress, Drupal & co ein Fressen für Hacker sind, ist auch nichts neues. Wir sehen regelmäßig Wellen an Defacements und Exploitpacks, wenn mal wieder jemand das Ausnutzen einer Web-Schwachstelle automatisiert.

Neu war für uns hingegen, dass diese beiden Sachen jetzt zusammengeführt werden: Ransomware am Webserver. Anstatt den PC des Users in Geiselhaft zu nehmen, versuchen es die Schurken mit den Webservern ihrer Opfer.

Was können wir empfehlen?

  • Unser Bericht zu den Webvorfällen aus 2011 gilt immer noch.
  • Ein voll dynamisches CMS ist in vielen Fällen unnötig. Unsere Kollegen von CIRCL haben eine Anleitung für Wordpress veröffentlicht.
  • Backups. Off-site und off-line. Es mag alt und abgedroschen sein, aber eine durchdachte Strategie, wie man seine Daten sicher verwahrt ist bei vielen Vorfällen (und das mag auch nur ein eigener Fehler sein) ein unersetzbarer Rettungsreifen.

Achja, und wer unsere Tageszusammenfassungen abonniert hat, hat das schon letzte Woche gelesen.

Autor: Otmar Lendl

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(HTML, PDF).
Letzte Änderung: 2015/11/9 - 09:59:47
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