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<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><title>CERT.at - Aktuelles</title><link>https://www.cert.at</link><description>Dieser Feed beinhaltet aktuelle Themen von www.CERT.at</description><item><title>Schwerwiegende Sicherheitslücke in N-able N-central - aktiv ausgenutzt</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/9/schwerwiegende-sicherheitslucke-in-n-able-n-central-aktiv-ausgenutzt</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In N-able N-central, einer Remote-Monitoring- und Management-Plattform, die insbesondere von Managed Service Providern (MSPs) zur Verwaltung von Kund:innenumgebungen eingesetzt wird, wurde eine &lt;a href=&quot;https://www.bleepingcomputer.com/news/security/n-able-patches-max-severity-n-central-flaw-amid-ongoing-attacks/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schwerwiegende Sicherheitsl&amp;uuml;cke entdeckt&lt;/a&gt;. Die Schwachstelle, CVE-2026-86218, ist mit einem CVSS-Score von 10.0 bewertet, eine Ausnutzung erm&amp;ouml;glicht entfernten, unauthentifizierten Angreifer:innen eine Ausf&amp;uuml;hrung von Code auf verwundbaren Systemen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Der Hersteller hat einen &lt;a href=&quot;https://status.n-able.com/2026/09/06/n-central-2026-3-hotfix-4-cve-2026-86218/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Emergency Hotfix ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt; und fordert Kund:innen dringend auf, auf N-central 2026.3 Hotfix 4 (HF4) zu aktualisieren. Laut &lt;a href=&quot;https://www.huntress.com/blog/n-able-vulnerability-exploitation&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sicherheitsforscher:innen von Huntress Labs&lt;/a&gt; wird die L&amp;uuml;cke bereits durch Bedrohungsakteure ausgenutzt.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:36:42 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/9/schwerwiegende-sicherheitslucke-in-n-able-n-central-aktiv-ausgenutzt</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-09-08T16:36:42Z</dc:date></item><item><title>Angriffe gegen Mikrotik-Router (&quot;MikroTrick&quot;)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/9/angriffe-gegen-mikrotik-router-mikrotrick</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut einer &lt;a href=&quot;https://cert.pl/en/posts/2026/09/vulnerabilities-in-mikrotik-routeros-actively-exploited/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Warnung von CERT Polska&lt;/a&gt; nutzen Angreifer:innen aktuell gro&amp;szlig;fl&amp;auml;chig Sicherheitsl&amp;uuml;cken in Ger&amp;auml;ten des Herstellers Mikrotik aus um die Kontrolle &amp;uuml;ber verwundbare Ger&amp;auml;te zu erlangen. Betroffen sind Versionen vor 7.25beta3, 7.24.2, 7.23.4, 6.49.21. Laut der Shadowserver Foundation sind &lt;a href=&quot;https://x.com/Shadowserver/status/2096678032744280476&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;weltweit &amp;uuml;ber 100.000 Mikrotik-Systeme&lt;/a&gt; direkt aus dem Internet erreichbar.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Systemadministrator:innen sind dringend dazu angehalten die &lt;a href=&quot;https://mikrotik.com/supportsec/september-2026-vulnerability/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsaktualisierungen&lt;/a&gt; einzuspielen und verwundbare Systeme auf eine m&amp;ouml;gliche Kompromittierung zu untersuchen. Laut CERT Polska hinterlassen erfolgreiche Angriffe folgende Zeilen in den Logdateien von RouterOS:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;code&gt;login failure for user -2 from via ssh user added by ssh:-2@&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Auch die Pr&amp;auml;senz eines Accounts mit dem Benutzer:innennamen &lt;code&gt;ops&lt;/code&gt; kann als Indikator f&amp;uuml;r eine erfolgreiche Kompromittierung gesehen werden. Die &lt;a href=&quot;https://cert.pl/en/posts/2026/09/vulnerabilities-in-mikrotik-routeros-actively-exploited/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Warnung von CERT Polska&lt;/a&gt; enth&amp;auml;lt detaillierte Informationen zu den Schwachstellen und den laufenden Angriffen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 07 Sep 2026 10:42:45 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/9/angriffe-gegen-mikrotik-router-mikrotrick</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-09-07T10:42:45Z</dc:date></item><item><title>Microsoft Exchange: Exploit-Code veröffentlicht (CVE-2026-62911)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/8/microsoft-exchange-exploit-code-veroffentlicht-cve-2026-62911</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wie &lt;a title=&quot;Exchange-Sicherheitsl&amp;uuml;cke: Wegen Proof-of-Concept Angriffe wahrscheinlich&quot; href=&quot;https://www.heise.de/news/Angriffe-erwartbar-Proof-of-Concept-fuer-Exchange-Luecke-veroeffentlicht-11431561.html&quot;&gt;Heise berichtet&lt;/a&gt;, wurde auf Github &lt;a title=&quot;CVE-2026-62911&quot; href=&quot;https://github.com/hypnguyen1209/cve-2026-62911&quot;&gt;Exploit-Code&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r eine Sicherheitsl&amp;uuml;cke in Microsoft Exchange&amp;nbsp; ver&amp;ouml;ffentlicht. Microsoft hat im Rahmen seines regul&amp;auml;ren Patchzykluses &lt;a title=&quot;Microsoft Exchange Server Elevation of Privilege Vulnerability&quot; href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2026-62911&quot;&gt;Fixes f&amp;uuml;r diese Sicherheitsl&amp;uuml;cke&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht, betroffen sind demnach die Versionen Microsoft Exchange Server 2019, 2016 und die Subscription Edition RTM. F&amp;uuml;r die Version 2016 stellt Microsoft die Fixes nur &amp;uuml;ber sein&amp;nbsp;Extended-Security-Updates-Programm zur Verf&amp;uuml;gung.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;br /&gt;Wir teilen die Einsch&amp;auml;tzung von Heise.de, dass hier mit Angriffen gegen Exchange Installationen zu rechnen ist und empfehlen daher Installationen ehestm&amp;ouml;glich mit den bereitgestellten Security Updates auszustatten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 27 Aug 2026 13:22:16 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/8/microsoft-exchange-exploit-code-veroffentlicht-cve-2026-62911</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-08-27T13:22:16Z</dc:date></item><item><title>Häufung von Betrugsversuchen durch Business Email Compromise (BEC)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/8/vermehrt-betrugsversuche-durch-business-email-compromise-bec</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In den letzten Wochen erreichen uns vermehrt Berichte &amp;uuml;ber Versuche, &amp;ouml;sterreichische Organisationen und Unternehmen mittels &lt;strong&gt;Business E-Mail Compromise (BEC)&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;zu sch&amp;auml;digen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Bei dieser Betrugsform geben sich Kriminelle als vertrauensw&amp;uuml;rdige Person aus (wie beispielsweise als Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrung, bekannter Lieferant, Kolleg:in aus der Personalabteilung, ...), um Mitarbeiter:innen dazu zu bringen, &amp;Uuml;berweisungen durchzuf&amp;uuml;hren, Zahlungs- oder Bankdaten zu &amp;auml;ndern oder sensible Informationen herauszugeben.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Es handelt sich bei BEC nicht um einen einheitlichen Angriff, sondern eine &quot;Familie&quot; von Szenarien, die alle auf Identit&amp;auml;tsvort&amp;auml;uschung beruhen. Einige Beispiele:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Imitation der Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrung&lt;/strong&gt;: Angreifer:innen geben sich als hochrangige F&amp;uuml;hrungskraft aus und schreiben an die Finanzabteilung oder die Buchhaltung mit einer vermeintlichen dringenden, vertraulichen Bitte um eine &amp;Uuml;berweisung. Diese soll schnellstm&amp;ouml;glich und vor allem ohne Wissen der Kolleg:innen durchgef&amp;uuml;hrt werden.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Rechnungsbetrug&lt;/strong&gt;: Angreifer:innen geben sich als Lieferant oder Zulieferer einer Organisation aus - dabei werden manchmal sogar die originalen Mailkonten eines legitimen Unternehmens genutzt die zuvor durch die Kriminellen kompromittiert wurden - und senden eine &quot;aktualisierte&quot; Rechnung oder einen Hinweis, dass sich die Bankverbindung des Lieferanten ge&amp;auml;ndert habe, um eine legitime, erwartete Zahlung auf ein von den Kriminellen kontrolliertes Konto umzuleiten.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;&amp;Uuml;bernahme eines Mailverlaufs&lt;/strong&gt;: Angreifer:innen verschaffen sich Zugang zu einem Mailpostfach (beispielsweise &amp;uuml;ber durch einen Infostealer kompromittierte Zugangsdaten oder &amp;uuml;ber eine Sicherheitsl&amp;uuml;cke in einem Webinterface), beobachten unbemerkt eine Konversation rund um eine echte Rechnung oder einen tats&amp;auml;chlichen Gesch&amp;auml;ftsvorgang und schleusen dann in weiterer Folge falsche Zahlungsanweisungen in diese Unterhaltung ein. Dadurch wirkt die Anfrage vollkommen authentisch.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Datendiebstahl&lt;/strong&gt;: Anstatt (oder zus&amp;auml;tzlich zu) einer Geldforderung geben sich die Angreifer:innen als F&amp;uuml;hrungskraft aus und bitten die Personalabteilung um sensible Daten wie Lohnsteuerbescheinigungen oder personenbezogene Daten von Mitarbeiter:innen. Diese werden dann anschlie&amp;szlig;end f&amp;uuml;r Identit&amp;auml;tsdiebstahl und / oder weitere Betrugshandlungen missbraucht.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Was diese Art von Angriffen von anderen Attacken unterscheidet, ist der geringe technische Aufwand. In den meisten F&amp;auml;llen ist das Hauptwerkzeug der Angreifer:innen eine glaubw&amp;uuml;rdige Geschichte und ein zumindest rudiment&amp;auml;res Verst&amp;auml;ndnis daf&amp;uuml;r, wie innerhalb von Unternehmen normalerweise kommuniziert wird beziehungsweise wie die Freigabe von Finanztransaktionen abl&amp;auml;uft.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Durch diese Ausnutzung von organisatorischem Vertrauen und internen Abl&amp;auml;ufen umgeht diese Betrugsform viele der g&amp;auml;ngigen technischen Schutzma&amp;szlig;nahmen auf die sich Unternehmen und Organisationen bei anderen Formen der Cyberkriminalit&amp;auml;t verlassen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h1 class=&quot;block&quot;&gt;Erkennung&lt;/h1&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Obwohl die T&amp;auml;ter:innen inzwischen sehr geschickt vorgehen gibt es innerhalb der Nachrichten Merkmale die darauf hindeuten, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Vorget&amp;auml;uschte Dringlichkeit, oftmals kombiniert mit dem Ersuchen um Geheimhaltung&lt;/strong&gt;: T&amp;auml;ter:innen versuchen Stress auszul&amp;ouml;sen um die Wachsamkeit der Opfer zu schw&amp;auml;chen. Beispielsweise indem verlangt wird eine &amp;Uuml;berweisung sofort durchzuf&amp;uuml;hren und niemandem davon zu erz&amp;auml;hlen, oft auch unter Androhung von Konsequenzen f&amp;uuml;r das Opfer.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Umgehung normaler Freigabeprozesse&lt;/strong&gt;: Die T&amp;auml;ter:innen dr&amp;auml;ngen darauf, normale Freigabeprozesse zu &amp;uuml;berspringen oder zumindest zu beschleunigen. Manchmal haben Kriminelle ein intimes Verst&amp;auml;ndnis von der angegriffenen Organisation und fordern Betr&amp;auml;ge die unter einer internen Genehmigungsschwelle liegen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Unerreichbarkeit des &quot;Verantwortlichen&quot;&lt;/strong&gt;: Die Kriminellen behaupten in ihren Nachrichten, dass die Person, als die sie sich gerade ausgeben, telefonisch nicht erreichbar w&amp;auml;re, unter Vorgabe verschiedenster Gr&amp;uuml;nde, damit die Kommunikation ausschlie&amp;szlig;lich per E-Mail erfolgt.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pl&amp;ouml;tzliche Ver&amp;auml;nderungen&lt;/strong&gt;: Eine unerwartete, unaufgeforderte &amp;Auml;nderung der Bank- oder Zahlungsdaten eines bekannten Lieferanten, Dienstleisters oder Mitarbeiter sind ein sehr deutliches Warnzeichen. Selbiges gilt f&amp;uuml;r eine pl&amp;ouml;tzliche Ver&amp;auml;nderungen des Schreibstils innerhalb einer bestehenden Mailkonversation.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Auch auf technischer Ebene gibt es Hinweise die Verdachtsmomente f&amp;uuml;r einen Betrugsversuch darstellen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Domain&amp;auml;nderungen&lt;/strong&gt;: Eine Absender:innendomain oder reply-to-Domain die fast, aber nicht ganz stimmt (z.B. ein vertauschter Buchstabe, ein zus&amp;auml;tzlicher Bindestrich, eine andere TLD, ...)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Unregelm&amp;auml;&amp;szlig;igkeiten in der Mailadresse&lt;/strong&gt;: Der Anzeigename im Mailclient ist zwar korrekt, die eigentliche E-Mail-Adresse stimmt bei einer Kontrolle der vollst&amp;auml;ndigen Header jedoch nicht &amp;uuml;berein.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Scheinweiterleitung&lt;/strong&gt;: Eine scheinbar weitergeleitete Mailkonversation, die bei einer Pr&amp;uuml;fung der Header jedoch tats&amp;auml;chlich von einer externen Domain stammt, nicht vom eigenen Mailsystem.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ungew&amp;ouml;hnliche Anmeldungen&lt;/strong&gt;: Anmeldungen von einem neuen Ger&amp;auml;t, aus einem neuen Land oder von einer unbekannten IP-Adresse oder eine unerwartete Zur&amp;uuml;cksetzung eines Account-Passworts (insbesondere kurz vor einer Zahlungsanweisung) sind starke Indizien f&amp;uuml;r illegitime Vorg&amp;auml;nge.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;h1 class=&quot;block&quot;&gt;Gegenma&amp;szlig;nahmen&lt;/h1&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im Gegensatz zu vielen anderen Angriffsarten sind die Schutzma&amp;szlig;nahmen gegen BEC prim&amp;auml;r auf Policy-Ebene angesiedelt:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r Finanztransaktionen und &amp;Auml;nderungen von Daten von Dienstleistern und Zulieferern sollten &lt;strong&gt;gut dokumentierte, feste, nicht verhandelbare Abl&amp;auml;ufe&lt;/strong&gt; existieren. Es ist besonders wichtig, dass sich Mitarbeiter:innen bewusst sind, dass diese nicht durch vermeintliche Dringlichkeit, Hierarchie und / oder Vertraulichkeitsforderungen au&amp;szlig;er Kraft gesetzt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Jede Bitte um &amp;Auml;nderung von Zahlungs-/Bankdaten oder jede dringende &amp;Uuml;berweisungsanfrage sollte &lt;strong&gt;telefonisch &amp;uuml;ber eine bereits bekannte, hinterlegte Nummer verifiziert werden&lt;/strong&gt; - niemals &amp;uuml;ber eine in einer &quot;anweisenden&quot; E-Mail selbst angegebenen Nummer.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r Finanztransaktionen sollte das &lt;strong&gt;Vier-Augen-Prinzip&lt;/strong&gt; gelten, wobei eine Person eine &amp;Uuml;berweisung niemals sowohl freigeben als auch ausf&amp;uuml;hren darf.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Awarenesschulungen&lt;/strong&gt; sollten das Thema BEC explizit abhandeln, da die Vorgehensweise hier von der abweicht, die Nutzer:innen von &quot;klassischen&quot; Phishingmails kennen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Dennoch gibt es auch auf der technischen Ebene Ma&amp;szlig;nahmen, die zwar allgemein empfehlenswert und g&amp;uuml;ltig sind, Betrugsversuche dieser Art aber besonders erschweren:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Wo technisch und organisatorisch machbar moderne &lt;strong&gt;Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) f&amp;uuml;r alle E-Mail und Fernzugriffskonten durchsetzen&lt;/strong&gt;. Ausnahmen von diesen Authentifizierungsma&amp;szlig;nahmen sollten im Rahmen des organisationseigenen Risikomanagements h&amp;ouml;chst kritisch betrachtet werden und so weit als m&amp;ouml;glich vermieden werden.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Conditional Access Policies&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;anwenden (Sperrung des Zugriffs bei ungew&amp;ouml;hnlicher &amp;ouml;rtlicher Herkunft / ungew&amp;ouml;hnlichem Ger&amp;auml;t) und ein entsprechendes Alerting einrichten.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;SPF, DKIM und DMARC einf&amp;uuml;hren&lt;/strong&gt; und auch entsprechend &quot;scharf schalten&quot;, mit DMARC auf &quot;reject&quot; f&amp;uuml;r die Domains der eigenen Organisation&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Das Anlegen von &lt;strong&gt;automatischen Weiterleitungsregeln einschr&amp;auml;nken&lt;/strong&gt; und protokollieren sowie Weiterleitungen an externe Domains per Richtlinie blockieren.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sollte Ihre Organisation oder Ihr Unternehmen Ziel eines solchen Angriffsversuchs geworden sein z&amp;ouml;gern Sie bitte nicht &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/ueber-uns/kontakt/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;uns zu kontaktieren&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 16:55:13 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/8/vermehrt-betrugsversuche-durch-business-email-compromise-bec</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-08-25T16:55:13Z</dc:date></item><item><title>Vermehrt Betrugsversuche auf Buchungsplattformen (booking.com, ..)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/8/vermehrt-betrugsversuche-auf-buchungsplattformen-bookingcom</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Momentan erreichen uns vermehrt Meldungen &amp;uuml;ber Betrugsversuche in Bezug auf Reisebuchungen &amp;uuml;ber Plattformen wie beispielsweise booking.com.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Eine der h&amp;auml;ufigsten Methoden der Kriminellen ist der Missbrauch echter Buchungsdaten. Dabei erhalten Personen nach einer tats&amp;auml;chlichen Buchung &amp;uuml;ber eine Reiseplattform eine Nachricht per E-Mail, SMS oder Instant Messenger, die vorgibt von einer gebuchten Unterkunft oder der Buchungsplattform selbst zu stammen. Diese Daten erhalten die T&amp;auml;ter:innen entweder durch kompromittierte Benutzer:innenaccounts auf Buchungsplattformen oder durch Datenlecks bei solchen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Diese Nachrichten enthalten oft korrekte Details wie vollst&amp;auml;ndige Namen, Buchungsnummern, Reisezeiten oder Informationen zur gebuchten Unterkunft. Darin fordern die Betr&amp;uuml;ger:innen die Empf&amp;auml;nger:innen dann auf, ihre Zahlungsdaten auf einer externen Webseite neu einzugeben, weil angeblich Probleme mit der Buchung vorliegen (beispielsweise eine fehlgeschlagene Zahlung, ein abgelaufenes Zahlungsmittel oder eine fehlende Best&amp;auml;tigung). Bei besagter externer Webseite handelt es sich jedoch um eine F&amp;auml;lschung, die echte Loginmasken von Buchungsseiten, Fluggesellschaften oder Unterk&amp;uuml;nften in hoher Qualit&amp;auml;t nachahmt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Besonders problematisch wird es f&amp;uuml;r Opfer, wenn es Betr&amp;uuml;ger:innen gelingt die Accounts echter Unterk&amp;uuml;nfte auf Buchungsplattformen zu &amp;uuml;bernehmen. Sobald Kriminelle Zugang zu einem solchen Account haben, nutzen sie diesen &quot;offiziellen&quot; Kommunikationsweg um G&amp;auml;ste zu kontaktieren. Da diese Nachrichten &amp;uuml;ber den echten Account versandt werden wirken sie legitim.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Eine andere beliebte Masche sind gef&amp;auml;lschte Unterk&amp;uuml;nfte, sogenannte &quot;Fake Listings&quot;. Hier erstellen Kriminelle attraktive, aber fiktive Unterk&amp;uuml;nfte auf Buchungsplattformen. Diese Angebote sind oft deutlich g&amp;uuml;nstiger als vergleichbare Unterk&amp;uuml;nfte in der Region oder locken mit unrealistischem Luxus. Nach der Buchung und der Zahlung stellt sich dann heraus, dass die Unterkunft gar nicht existiert oder, seltener, bereits an andere G&amp;auml;ste vermietet ist.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Ein weiteres Problem sind gef&amp;auml;lschte Supportseiten. Kriminelle erstellen gut gemachte Kopien der Supportangebote von Buchungsplattformen und versuchen zu erreichen, dass ihre Webseite bei Suchanfragen nach dem Kundenservice von Plattformen ganz oben zu erscheinen. Personen die sich dann an diese falschen Angebote wenden werden oftmals aufgefordert, Zahlungsdaten preiszugeben oder Geb&amp;uuml;hren f&amp;uuml;r eine angebliche Buchungsbest&amp;auml;tigung zu zahlen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die allermeisten dieser Betrugsversuche weisen typische Warnsignale auf:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Die Aufforderung, Zahlungsdaten au&amp;szlig;erhalb der Plattform anzugeben. Ein seri&amp;ouml;ser Anbieter wird niemals verlangen, dass Kund:innen sensible Informationen &amp;uuml;ber E-Mail, SMS, Instant Messenger oder Telefon preisgeben.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Unbekannte Absenderadressen - echte E-Mails von Buchungsplattformen kommen niemals von kostenlosen Mailanbietern wie Yahoo, GMX und Konsorten&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Eine pl&amp;ouml;tzlich notwendige &amp;Auml;nderung der Zahlungsmethode - wenn w&amp;auml;hrend der Buchung eine Zahlung vor Ort m&amp;ouml;glich war und in weiterer Folge pl&amp;ouml;tzlich eine Vorkasse verlangt wird.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Vorgeblicher Zeitdruck ist ebenfalls ein klassisches Betrugsmerkmal. Nachrichten die eine sofortige Best&amp;auml;tigung einer Buchung verlangen um eine Stornierung der Buchung zu vermeiden sind in den allermeisten F&amp;auml;llen ein sicheres Zeichen f&amp;uuml;r einen Betrugsversuch.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Weiters ist es sinnvoll die potentielle Unterkunft gr&amp;uuml;ndlich zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen. Lesen Sie Bewertungen und achten sie dabei auf detaillierte Erfahrungsberichte, nicht auf kurze und / oder generische Kommentare. Nutzen sie M&amp;ouml;glichkeiten wie Google Maps Streetview, um die Adresse der Unterkunft zu verifizieren und suchen Sie nach externen Bewertungen auf Webseiten wie Google, TripAdvisor oder Trustpilot.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Seien Sie besonders vorsichtig bei Unterk&amp;uuml;nften, die auf Buchungsplattformen als &quot;neu&quot; gekennzeichnet sind. Pr&amp;uuml;fen Sie, ob die Unterkunft eine offizielle Webseite hat. Auch nach der Buchung ist es wichtig, weiterhin aufmerksam zu bleiben. Ignorieren Sie Nachrichten von unbekannten Mailadressen oder Telefonnummern, selbst wenn diese echte Buchungsdetails enthalten.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In unserer Rolle als nationales Computernotfallsteam der Bundesrepublik &amp;Ouml;sterreich liegt unser Fokus auf technischer Cybersicherheit, es gibt aber eine Vielzahl von Initiativen die regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig vor neuen Betrugsmaschen warnt, beispielsweise die &lt;a href=&quot;https://www.watchlist-internet.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Watchlist Internet&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;https://www.mimikama.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mimikama&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Falls Sie trotz aller Vorsichtsma&amp;szlig;nahmen Opfer eines Betrugs geworden sind sollten Sie schnellstm&amp;ouml;glich Gegenma&amp;szlig;nahmen setzen. Kontaktieren Sie Ihre Bank um eine Sperre ihrer Bankomat- oder Kreditkarte zu erreichen. &amp;Auml;ndern Sie zudem alle Passw&amp;ouml;rter, insbesondere f&amp;uuml;r Ihr Konto auf der Buchungsplattform, ihr E-Mail-Postfach und Ihre Bankzug&amp;auml;nge. Aktivieren Sie, falls noch nicht geschehen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung auf allen Systemen und Konten bei denen dies m&amp;ouml;glich ist.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In weiterer Folge sollten Sie den Betrug den Polizeibeh&amp;ouml;rden zur Kenntnis bringen. Wenden Sie sich dazu an ihre lokale Polizeiinspektion sowie die &lt;a href=&quot;https://www.bundeskriminalamt.at/306/start.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldestelle Cybercrime des Bundeskriminalamtes&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 14 Aug 2026 10:24:58 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/8/vermehrt-betrugsversuche-auf-buchungsplattformen-bookingcom</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-08-14T10:24:58Z</dc:date></item><item><title>Vermehrt Phishing-Mails von legitimen E-Mail-Adressen aus Österreich</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/7/vermehrt-phishing-mails-von-legitimen-e-mail-adressen-aus-osterreich</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im Moment beobachten wir vermehrt erfolgreiches Phishing, das von kompromittierten E-Mail-Konten &amp;ouml;sterreichischer Unternehmen ausgeht.&lt;br /&gt;Die Phishing-Mails zielen darauf ab, Microsoft-365-Zugangsdaten zu stehlen, das Konto zu &amp;uuml;bernehmen und weitere Phishing-Mails zu versenden. Die Phishing-Mails werden an die im Adressbuch gespeicherten Kontakte versendet. Da Empf&amp;auml;nger und Sender sich kennen, erscheint dem Empf&amp;auml;nger der Absender legitim, was die Chance auf eine weitere Kompromittierung erh&amp;ouml;ht.&lt;br /&gt;Dadurch hat diese Kampagne das Potenzial f&amp;uuml;r eine besonders effektive Ausbreitung. Betroffen sind im Moment eher KMUs in der Baubranche (Bau, Metallbau, Holzbau, Werkzeug, Kabeltechnik).&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;So funktioniert die Kompromittierung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Phishing-Mail landet im Posteingang, der Absender ist bekannt. Antwortet man auf das E-Mail, versichert einem der Angreifer, dass der Inhalt &quot;gepr&amp;uuml;ft&quot; wurde und &quot;sicher&quot; sei. Da es sich um eine legitime Absenderadresse handelt und der Inhalt f&amp;uuml;r eine Security Appliance nicht schadhaft erscheint, wird das E-Mail nicht als Spam gefiltert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;E-Mail im Posteingang&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;img src=&quot;https://www.cert.at/media/files/1phish1.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;515&quot; height=&quot;513&quot; /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Der Button &amp;bdquo;DOKUMENT ANSEHEN&amp;rdquo; f&amp;uuml;hrt zu einem Google-Sites-Link, der den Personennamen des Absenders in der URL beinhaltet. Unten ein neuer Button um das &quot;Dokument anzusehen&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Weiterleitung auf Google Sites&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.cert.at/media/files/1phish2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;565&quot; height=&quot;653&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Nach einem Klick auf &amp;bdquo;das Dokument&amp;ldquo; wird man auf eine weitere Seite weitergeleitet, die im Hintergrund das vermeintliche Dokument anzeigt. Nun werden die Microsoft-365-Zugangsdaten gefordert, um das Dokument sichtbar zu machen. Werden die Zugangsdaten eingegeben, kann der Angreifer das Konto &amp;uuml;bernehmen und es f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chste Welle an Phishing-Mails benutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Zugangsdateneingabe auf externer Seite&lt;/em&gt;&lt;img src=&quot;https://www.cert.at/media/files/3phish3.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;991&quot; height=&quot;642&quot; /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Empfehlungen zur Mitigation im Vorfeld:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;- vergleichen sie immer die URL des Links mit dem angeblichen Service der dieser imitiert&lt;br /&gt;- Absender anrufen, wenn Sie eine verd&amp;auml;chtige E-Mail erhalten.&lt;br /&gt;- Multifaktorauthentifizierung aktivieren.&lt;br /&gt;- Conditional Access aktivieren.&lt;br /&gt;- Awarenessma&amp;szlig;nahmen bei Mitarbeitern.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Empfehlungen zur Mitigation bei Kompromittierung:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;- Passwortr&amp;uuml;cksetzung des betroffenen Kontos&lt;br /&gt;- Alle laufenden Sitzungen des betroffenen Kontos beenden&lt;br /&gt;- Information an die Gesch&amp;auml;ftspartner&lt;br /&gt;- Hinweise auf Datenabfluss pr&amp;uuml;fen (dies betrifft potenziell SharePoint-Instanzen, sollten diese f&amp;uuml;r das kompromittierte Konto erreichbar/nutzbar gewesen sein)&lt;br /&gt;- Hinweise auf weitere Kompromittierungen pr&amp;uuml;fen&lt;br /&gt;- Meldung bei der Datenschutzbeh&amp;ouml;rde in Erw&amp;auml;gung ziehen&lt;br /&gt;- Anzeige bei der Polizei in Erw&amp;auml;gung ziehen&lt;br /&gt;- Freiwillige NIS1-Meldung in Erw&amp;auml;gung ziehen&lt;br /&gt;- Awarenessgespr&amp;auml;che mit den Mitarbeitern in Erw&amp;auml;gung ziehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Grunds&amp;auml;tzlich ist diese Art von Phishing nichts Neues und f&amp;uuml;r uns eher Grundrauschen. K&amp;uuml;rzlich haben wir jedoch einen ungew&amp;ouml;hnlichen Anstieg beobachtet, der gepaart mit einer effektiven Methode zur Ausbreitung mehr Blicke auf sich zieht. Deshalb m&amp;ouml;chten wir auf diese Kampagne aufmerksam machen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 24 Jul 2026 13:14:46 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/7/vermehrt-phishing-mails-von-legitimen-e-mail-adressen-aus-osterreich</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-07-24T13:14:46Z</dc:date></item><item><title>Brand der Floridsdorfer Brücke: Glasfaserausfälle in Wien</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/6/brand-der-floridsdorfer-brucke-glasfaserausfalle-in-wien</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Heute hat es auf der &lt;a href=&quot;https://wien.orf.at/stories/3359189/&quot;&gt;Floridsdorfer Br&amp;uuml;cke gebrannt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Was der ORF nicht meldet ist, dass &amp;uuml;ber diese Br&amp;uuml;cke auch Glasfasertrassen gef&amp;uuml;hrt werden, und dass durch den Brand einige dieser Leitungen ausgefallen sind. Wenn man die Standorte der relevanten Rechenzentren in Wien kennt, dann ist sofort klar, dass das sehr relevant ist.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Bei uns ging bis jetzt eine formelle NIS Meldung ein, weiters haben wir informell von anderen Organisationen geh&amp;ouml;rt, dass sie betroffen sind. Es zeigt sich jetzt, wer in redundante Kabelwege investiert hat. Gerade Br&amp;uuml;cken sind ein heikler Punkt, da hier oft die Trassen verschiedener Anbieter eine gemeinsame Abh&amp;auml;ngigkeit haben.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 14:09:51 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/6/brand-der-floridsdorfer-brucke-glasfaserausfalle-in-wien</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-06-19T14:09:51Z</dc:date></item><item><title>Microsoft Patch Tuesday Juni 2026 &amp; &quot;RoguePlanet&quot;</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/6/microsoft-patch-tuesday-juni-2026</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im Rahmen des &lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/releaseNote/2026-Jun&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diesmonatigen Patchdays&lt;/a&gt; hat Microsoft Sicherheitsupdates f&amp;uuml;r rund 200 Schwachstellen ver&amp;ouml;ffentlicht. Damit &amp;uuml;bertrifft dieser Patchday den bisherigen Rekord von 167 L&amp;uuml;cken aus dem Oktober 2025 deutlich. &amp;Uuml;ber 30 der behobenen Sicherheitsl&amp;uuml;cken sind als &quot;Critical&quot; eingestuft.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Besonders im Blick behalten sollten Administrator:innen drei Probleme, die bereits vor Verf&amp;uuml;gbarkeit eines Patches &amp;ouml;ffentlich bekannt waren. Alle drei werden von Microsoft als &quot;Important&quot; eingestuft, eine aktive Ausnutzung liegt laut Aussage des Unternehmens jedoch nicht vor.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&quot;&lt;strong&gt;YellowKey&lt;/strong&gt;&quot; - diese L&amp;uuml;cke erm&amp;ouml;glicht es Angreifer:innen mit physischem Zugriff den Bitlocker-Schutz zu umgehen und auf Daten verschl&amp;uuml;sselter Laufwerke zuzugreifen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;CVE-2026-49160&lt;/strong&gt; - betrifft den HTTP/2-Stack und kann betroffene Dienste / Systeme lahmlegen&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;CVE-2026-45586&lt;/strong&gt; (&quot;&lt;strong&gt;GreenPlasma&lt;/strong&gt;&quot;) - eine fehlerhafte Link-Aufl&amp;ouml;sung (Link Following) erm&amp;ouml;glicht es lokal angemeldeten Angreifer:innen SYSTEM-Rechte zu erlangen. Microsoft sieht die Ausnutzungswahrscheinlichkeit als &quot;Exploitation More Likely&quot;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Auch abseits dieser 0-Days sind in diesem Patchday Aktualisierungen f&amp;uuml;r einige schwerwiegende Sicherheitsprobleme enthalten.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sowohl der &lt;strong&gt;Remote Desktop Client&lt;/strong&gt; als auch &lt;strong&gt;Microsoft Office&lt;/strong&gt; waren von RCE-Schwachstellen betroffen, und eine kritische L&amp;uuml;cke in &lt;strong&gt;Hyper-V&lt;/strong&gt; erm&amp;ouml;glichte Angreifer:innen den Ausbruch aus dem Gast-System auf den Host. Auch einige Umgehungen von Secure-Boot werden mit den Updates behoben.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Nur wenige Stunden nach den Ver&amp;ouml;ffentlichungen zum Patchday ver&amp;ouml;ffentlichte ein Sicherheitsforscher einen Proof-of-Concept f&amp;uuml;r eine neue, noch nicht behobene Schwachstelle in Microsoft Defender.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Dieser Exploit (mit dem Namen &quot;&lt;strong&gt;RoguePlanet&lt;/strong&gt;&quot;) nutzt eine Race-Condition und verschafft Angreifer:innen bei erfolgreicher Ausnutzung eine Eingabeaufforderung mit SYSTEM-Rechten. Der Forscher selbst beschreibt den Angriff als &quot;hit or miss&quot;, Sicherheitsexpert:innen des Unternehmens ThreatLocker sowie das &lt;a href=&quot;https://www.bleepingcomputer.com/news/microsoft/microsoft-june-2026-patch-tuesday-fixes-3-zero-day-200-flaws/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Onlineportal BleepingComputer&lt;/a&gt; konnten die Funktionalit&amp;auml;t des Exploits jedoch unabh&amp;auml;ngig nachstellen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Betroffen sind alle Versionen von Windows 10 und Windows 11. Windows Server ist zwar grunds&amp;auml;tzlich ebenfalls verwundbar, da Standardbenutzer:innen jedoch keine ISO-Images einh&amp;auml;ngen d&amp;uuml;rfen funktioniert der Exploit hier jedoch nicht.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Ein offizielles Advisory von Microsoft liegt noch nicht vor, ThreatLocker empfiehlt als Abhilfe bis zum Erscheinen eines Patches &lt;strong&gt;Application Allowlisting&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:20:02 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/6/microsoft-patch-tuesday-juni-2026</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-06-10T09:20:02Z</dc:date></item><item><title>Update #2: Qilin-Ransomware nutzt Initial Access aus ZipLine-Kampagne — DACH-Recruiting-Domains im Fokus</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/5/zipline-qilin-raas-update</link><description>&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Update #1: Qilin-Ransomware nutzt Initial Access aus ZipLine-Kampagne &amp;mdash; DACH-Recruiting-Domains im Fokus&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir haben Hinweise darauf, dass die Ransomware-Gruppe Qilin Initial Access von Akteur:innen der ZipLine-Phishing-Kampagne erwirbt und f&amp;uuml;r eigene Verschl&amp;uuml;sselungs- und Erpressungsoperationen weiterverwendet. In &amp;Ouml;sterreich liegen uns bereits best&amp;auml;tigte F&amp;auml;lle vor. Aus der Schweiz wurde uns ein Vorfall gemeldet, bei dem die ZipLine-Kette ebenfalls als Root Cause identifiziert wurde.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die ZipLine-Kampagne wurde Ende 2025 von &lt;a href=&quot;https://research.checkpoint.com/2025/zipline-phishing-campaign/&quot;&gt;Check Point Research&lt;/a&gt; erstmals umfassend beschrieben und richtet sich gezielt gegen &lt;a href=&quot;https://gbhackers.com/new-zipline-campaign-targets-critical-manufacturing-firms/&quot;&gt;kritische Fertigung und exportorientierte Mittelst&amp;auml;ndler&lt;/a&gt;. Die Angreifer:innen treten als Recruiter oder Personalvermittler:innen auf, initiieren &amp;uuml;ber das &amp;ouml;ffentliche Kontaktformular der Zielunternehmen einen l&amp;auml;ngeren, scheinbar legitimen Schriftverkehr und bringen die Opfer erst nach Tagen oder Wochen dazu, eine pr&amp;auml;parierte ZIP-Datei zu &amp;ouml;ffnen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im DACH-Raum sehen wir aktuell vor allem K&amp;ouml;derdomains mit Recruiting-Bezug. Folgende Absenderdomains sollten im eingehenden Mailverkehr (mindestens die letzten 90 Tage) retrospektiv ausgewertet werden:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li&gt;jn-recruitment[.]at&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;headmatch[.]at&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;alpentalent[.]at&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;steinersearch[.]at&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Diese Liste ist nicht abschlie&amp;szlig;end &amp;mdash; das Muster (deutschsprachige, vermeintlich seri&amp;ouml;se Personalvermittlungs-Domains mit .at-TLD, gefolgt von l&amp;auml;ngerem, unauff&amp;auml;lligem Schriftverkehr und einer sp&amp;auml;teren ZIP-Zustellung) ist das eigentlich relevante Indiz.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Update #1: 26. Mai 2026&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Uns sind weitere K&amp;ouml;derdomains bekannt geworden, die demselben Muster folgen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li&gt;valenzsearch[.]at&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;haasrecruiting[.]at&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;bergersearch[.]at&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r &lt;code&gt;haasrecruiting[.]at&lt;/code&gt; und &lt;code&gt;bergersearch[.]at&lt;/code&gt; sind erst k&amp;uuml;rzlich TLS-Zertifikate ausgestellt worden. Wir gehen daher davon aus, dass &amp;uuml;ber diese Dom&amp;auml;nen in B&amp;auml;lde Phishing-Mails verschickt werden, auch wenn entsprechende Zustellungen bislang noch nicht beobachtet wurden. Beide Dom&amp;auml;nen sollten daher pr&amp;auml;ventiv in entsprechende Block- bzw. Watchlists aufgenommen werden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die E-Mails der Kampagne werden &amp;uuml;ber dedizierte Microsoft-365-MX-Eintr&amp;auml;ge zugestellt. Pro K&amp;ouml;derdomain &lt;code&gt;.at&lt;/code&gt; existieren dabei jeweils zwei zugeh&amp;ouml;rige MX-Hosts &amp;mdash; einer mit dem Suffix &lt;code&gt;-at&lt;/code&gt; und einer mit dem Suffix &lt;code&gt;-com&lt;/code&gt;, jeweils nach dem Schema &lt;code&gt;-.mail.protection.outlook.com&lt;/code&gt;. F&amp;uuml;r &lt;code&gt;steinersearch.at&lt;/code&gt; etwa:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li&gt;steinersearch-at.mail.protection.outlook.com&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;steinersearch-com.mail.protection.outlook.com&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;h2 class=&quot;block&quot;&gt;Update #2: 28. Mai 2026&lt;/h2&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Eine weitere neue K&amp;ouml;derdomain wurde bekannt, die demselben Muster folgt:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li&gt;falkentalent[.]at&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;</description><pubDate>Tue, 26 May 2026 17:01:42 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/5/zipline-qilin-raas-update</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-05-26T17:01:42Z</dc:date></item><item><title>Vorankündigung: Kritische Sicherheitslücke in Drupal Core - Patch-Verfügbarkeit am 20. Mai 2026</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/5/drupal-critical-preannounce</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Drupal hat &lt;a href=&quot;https://www.drupal.org/psa-2026-05-18&quot;&gt;eine Vorank&amp;uuml;ndigung (Pre-Announcement)&lt;/a&gt; zu einer als kritisch eingestuften Sicherheitsl&amp;uuml;cke in Drupal Core ver&amp;ouml;ffentlicht. F&amp;uuml;r alle unterst&amp;uuml;tzten Versionszweige wird am 20. Mai 2026 zwischen 19:00 und 23:00 CEST eine Sicherheitsaktualisierung bereitgestellt. Zum Zeitpunkt dieser Vorank&amp;uuml;ndigung sind noch keine Details zur Schwachstelle und kein Patch verf&amp;uuml;gbar. Nicht alle Konfigurationen sind betroffen; ob ein System verwundbar ist, kann erst nach Ver&amp;ouml;ffentlichung des Advisories festgestellt werden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;CERT.at empfiehlt, m&amp;ouml;glichst vorab auf die jeweils aktuellste unterst&amp;uuml;tzte Patch-Release (Bugfix-Release) des eingesetzten Drupal-Versionszweigs zu aktualisieren, damit etwaige Aktualisierungsprobleme vor dem Sicherheitsfenster behoben werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 19 May 2026 12:39:58 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/5/drupal-critical-preannounce</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-05-19T12:39:58Z</dc:date></item><item><title>Aktive Ausnutzung einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in cPanel und WHM</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/4/aktive-ausnutzung-einer-schwerwiegenden-sicherheitslucke-in-cpanel-und-whm</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Der Hersteller cPanel hat k&amp;uuml;rzlich Sicherheitsupdates [1] zur Behebung einer kritischen Schwachstelle (CVE-2026-41940) in den Produkten cPanel &amp;amp; WHM sowie WP Squared ver&amp;ouml;ffentlicht. Laut Berichten von watchTowr [2] wird diese Schwachstelle bereits aktiv durch Angreifer:innen ausgenutzt, um Hosting-Infrastrukturen zu kompromittieren. Es gibt Hinweise darauf, dass gezielte Zero-Day-Angriffe bereits seit Ende Februar 2026 stattfinden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Schwachstelle (CVSS-Score 9.8) erm&amp;ouml;glicht es unauthentifizierten Angreifer:innen aus der Ferne, die Authentifizierung mittels einer sogenannten CRLF-Injection im Session-Ladevorgang zu umgehen. Gelingt dies, k&amp;ouml;nnen die Angreifer:innen weitreichende administrative Rechte erlangen und &amp;uuml;bernehmen so die vollst&amp;auml;ndige Kontrolle &amp;uuml;ber das Host-System, dessen Konfigurationen, Datenbanken und die dort gehosteten Webseiten. Da inzwischen detaillierte technische Analysen und Proof-of-Concept (PoC) Exploits &amp;ouml;ffentlich zug&amp;auml;nglich sind, ist von einer unmittelbaren, massenhaften Ausnutzungswelle gegen erreichbare Instanzen auszugehen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Unternehmen und Organisationen, die on-premise Instanzen von cPanel &amp;amp; WHM oder WP Squared einsetzen, sind dringend dazu angehalten, die nun zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsaktualisierungen umgehend einzuspielen und m&amp;ouml;glicherweise betroffene Systeme forensisch auf Kompromittierung zu untersuchen. Als tempor&amp;auml;rer Workaround wird teilweise das Blockieren der Management-Ports (2083 und 2087) angewandt, das sofortige Einspielen der Patches ist jedoch zwingend zu bevorzugen. Weitere Details zu den Updates, sowie ein Skript welches die eigene Instanz auf etwaige Kompromittierungen untersuchen kann, entnehmen Sie der Ver&amp;ouml;ffentlichung des Herstellers&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;CERT.at informiert die Betreiber der uns bekannten, verwundbaren Systeme in &amp;Ouml;sterreich proaktiv, um eine zeitnahe Behebung der Sicherheitsl&amp;uuml;cke zu gew&amp;auml;hrleisten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;1.&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://support.cpanel.net/hc/en-us/articles/40073787579671-Security-CVE-2026-41940-cPanel-WHM-WP2-Security-Update-04-28-2026?ref=labs.watchtowr.com&quot;&gt;https://support.cpanel.net/hc/en-us/articles/40073787579671-Security-CVE-2026-41940-cPanel-WHM-WP2-Security-Update-04-28-2026?ref=labs.watchtowr.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2. &lt;a href=&quot;https://labs.watchtowr.com/the-internet-is-falling-down-falling-down-falling-down-cpanel-whm-authentication-bypass-cve-2026-41940/&quot;&gt;https://labs.watchtowr.com/the-internet-is-falling-down-falling-down-falling-down-cpanel-whm-authentication-bypass-cve-2026-41940/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:39:27 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/4/aktive-ausnutzung-einer-schwerwiegenden-sicherheitslucke-in-cpanel-und-whm</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-04-30T11:39:27Z</dc:date></item><item><title>LLM-basierte Schwachstellensuche</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/4/llm-basierte-schwachstellensuche</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Nachdem sich Open Source Maintainer 2025 noch &amp;uuml;ber eine &lt;a href=&quot;https://www.linkedin.com/posts/danielstenberg_hackerone-curl-activity-7324820893862363136-glb1&quot;&gt; Flut an minderwertigen Sicherheitshinweisen beschwert hatten&lt;/a&gt;, die durch LLM-basierte Schwachstellensuche ausgel&amp;ouml;st wurde, so hat sich das &lt;a href=&quot;https://mastodon.social/@bagder/115241241075258997&quot;&gt; Bild 2026 gedreht&lt;/a&gt;. Nach massiven Investitionen durch sowohl die Marktf&amp;uuml;hrer (&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=B_7RpP90rUk&quot;&gt;Google Big Sleep&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://red.anthropic.com/2026/mythos-preview/&quot;&gt;Anthropic Mythos&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://openai.com/index/codex-security-now-in-research-preview/&quot;&gt;OpenAI Codex Security&lt;/a&gt;) als auch &lt;a href=&quot;https://unpromptedcon.org/&quot;&gt;vielen Startups&lt;/a&gt; ist die Branche an einem Punkt angelangt, wo sowohl die automatisierte Schwachstellensuche in Software (zum Teil inklusive &lt;a href=&quot;https://deepmind.google/blog/introducing-codemender-an-ai-agent-for-code-security/&quot;&gt;Patcherstellung&lt;/a&gt;), als auch &lt;a href=&quot;https://www.aisi.gov.uk/blog/our-evaluation-of-claude-mythos-previews-cyber-capabilities&quot;&gt; Penetration-Testing auf hohem technischem Niveau durch Agentic LLMs &lt;/a&gt; durchgef&amp;uuml;hrt werden k&amp;ouml;nnen. Das hat zur Folge, dass&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li&gt;in den n&amp;auml;chsten Monaten ein Schwall an Schwachstellen gefunden wird. Das wird die Kapazit&amp;auml;ten f&amp;uuml;r einen sauberen &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/spezielles/2025/5/nationale-cvd-policy&quot;&gt;Coordinated Vulnerability Disclosure&lt;/a&gt;(CVD) Prozess, insb. bei &lt;a href=&quot;https://lwn.net/Articles/1065620/&quot;&gt;Open Source Projekten&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://labs.cloudsecurityalliance.org/research/csa-whitepaper-ai-agent-disclosure-accountability-gap-202604/&quot;&gt;&amp;uuml;berlasten&lt;/a&gt;;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;trotz &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Anthropics-neues-KI-Modell-Mythos-Zu-gefaehrlich-fuer-die-Oeffentlichkeit-11248034.html&quot;&gt; aller Bem&amp;uuml;hungen &lt;/a&gt;diese Werkzeuge &lt;a href=&quot;https://aisle.com/blog/system-over-model-zero-day-discovery-at-the-jagged-frontier&quot;&gt; nicht nur in den H&amp;auml;nden von wohlmeinenden Sicherheitsforschern bleiben werden&lt;/a&gt;;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;aus Schwachstellenmeldungen schnell Exploit-Code entwickelt und global eingesetzt wird, &lt;a href=&quot;https://zerodayclock.com/&quot;&gt; womit das Zeitfenster f&amp;uuml;r ein rechtzeitiges Patching immer kleiner wird&lt;/a&gt;;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;alle Webseiten nicht mehr nur den jetzt schon &amp;uuml;blichen Scans ausgesetzt werden, sondern intensiv auf Schwachstellen abgeklopft werden.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p&gt;Die zu erwartende erh&amp;ouml;hte Geschwindigkeit und das erh&amp;ouml;hte Angriffsvolumen bringen weitere &lt;a href=&quot;https://labs.cloudsecurityalliance.org/mythos-ciso/&quot;&gt; Herausforderungen f&amp;uuml;r IT-Sicherheitsverantwortliche&lt;/a&gt;. Folgende Ma&amp;szlig;nahmen werden daher empfohlen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li&gt;Alle Prozesse rund um das Patch-Management, wie Asset Management (incl. indirekte Abh&amp;auml;ngigkeiten), Priorisierung, Testen und Rollout m&amp;uuml;ssen effektiv und schnell funktionieren.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;Minimierung der Angriffsfl&amp;auml;che: Was nicht oder nur eingeschr&amp;auml;nkt (z.B. nur &amp;uuml;ber eine WAF) von au&amp;szlig;en erreichbar ist, kann auch nicht einfach durch Internet-weite Scans kompromittiert werden.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;Mit einer erfolgreichen Ausnutzung von Schwachstellen, insb. in Edge-Devices, ist zu rechnen. Gute Netzwerksegmentierung, eine rasche Erkennung und funktionierende Recovery-Prozesse sind hier angebracht.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p&gt;Bei eigener Softwareentwicklung sollten diese neuen Methoden zur Schwachstellensuche Teil des QA-Prozesses werden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:26:13 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/4/llm-basierte-schwachstellensuche</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-04-20T12:26:13Z</dc:date></item><item><title>Schwerwiegende Sicherheitslücke in Adobe Reader - aktiv ausgenutzt</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/4/schwerwiegende-sicherheitslucke-in-adobe-reader-aktiv-ausgenutzt</link><description>&lt;blockquote&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Update, 13.04.2026&lt;/strong&gt;: Adobe hat inzwischen &lt;a href=&quot;https://helpx.adobe.com/security/products/acrobat/apsb26-43.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ein Sicherheitsupdate ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt; welches das Problem behebt. Administrator:innen sind dringend angehalten dieses schnellstm&amp;ouml;glich einzuspielen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/blockquote&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Ein Sicherheitsforscher hat eine &lt;a href=&quot;https://justhaifei1.blogspot.com/2026/04/expmon-detected-sophisticated-zero-day-adobe-reader.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schwerwiegende L&amp;uuml;cke in Adobe Reader entdeckt&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r die bisher kein Update zur Verf&amp;uuml;gung steht. Um ein verwundbares System zu kompromittieren reicht es bereits aus, dass Nutzer:innen ein speziell pr&amp;auml;pariertes PDF-Dokument &amp;ouml;ffnen, eine weitere Interaktion ist nicht notwendig. Die Schwachstelle wird bereits &lt;a href=&quot;https://www.golem.de/news/pdf-oeffnen-reicht-ungepatchte-luecke-in-adobe-reader-seit-monaten-ausgenutzt-2604-207376.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seit mindestens November 2025 ausgenutzt&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;Ein erstes PDF-Dokument welches die Sicherheitsl&amp;uuml;cke ausnutzt tauchte am 28. November 2025 auf VirusTotal auf. Die Angreifer:innen nutzten im Kontext dieses Dokumentes russischsprachige Inhalte mit einem Fokus auf Themen die f&amp;uuml;r die &amp;Ouml;l- und Gasindustrie relevant sind. Es ist nicht auszuschliessen, dass es noch weitere Kampagnen gibt die auf die Ausnutzung der L&amp;uuml;cke abzielen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut dem Sicherheitsforscher selbst wurde Adobe bereits informiert, hat aber bislang weder einen Patch noch eine CVE-Nummer ver&amp;ouml;ffentlicht. Bis ein Fix bereitsteht der das Problem behebt, sollten Nutzer:innen besonders vorsichtig sein und keine PDF-Dokumente aus nicht vertrauensw&amp;uuml;rdigen Quellen &amp;ouml;ffnen. Als Schutzma&amp;szlig;nahme kann es helfen, JavaScript im Reader zu deaktivieren.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 10 Apr 2026 11:40:40 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/4/schwerwiegende-sicherheitslucke-in-adobe-reader-aktiv-ausgenutzt</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-04-10T11:40:40Z</dc:date></item><item><title>Supply Chain Security im CI/CD Umfeld</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/3/supply-chain-security-im-cicd-umfeld</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In den letzten Wochen wurden mehrere Security L&amp;ouml;sungen aus dem Continuous Integration/Continuous Delivery (CI/CD) Umfeld erfolgreich kompromittiert: &lt;a title=&quot;Security Incident Report: xygeni-action GitHub Action Compromise&quot; href=&quot;https://xygeni.io/blog/security-incident-report-xygeni-action-github-action-compromise/&quot;&gt;Xygeni&lt;/a&gt;, &lt;a title=&quot;Update: Ongoing Investigation and Continued Remediation&quot; href=&quot;https://www.aquasec.com/blog/trivy-supply-chain-attack-what-you-need-to-know/&quot;&gt;Trivy&lt;/a&gt;, &lt;a title=&quot;KICS GitHub Action Compromised: TeamPCP Strikes Again in Supply Chain Attack&quot; href=&quot;https://www.wiz.io/blog/teampcp-attack-kics-github-action&quot;&gt;Checkmarx&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Durch Injektion b&amp;ouml;swilligen Codes wurden vordergr&amp;uuml;ndig Zugangsdaten aus automatisierten CI/CD Pipelines, in welchen die Softwarepakete der kompromittierten Unternehmen genutzt werden, gestohlen. Durch die so erlangten Zugangsdaten wurden in weiterer Folge andere Softwarepakete kompromittiert.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Angriffe &amp;uuml;ber manipulierte Softwareupdates zeigen ein schwierig zu l&amp;ouml;sendes Spannungsfeld auf: Security Fixes sollen m&amp;ouml;glichst zeitnah ausgerollt werden. Schadsoftware nat&amp;uuml;rlich aber besser nicht. Abseits plattformspezifischer Ans&amp;auml;tze (&lt;a title=&quot;Mitigating supply chain attacks&quot; href=&quot;https://pnpm.io/supply-chain-security&quot;&gt;pnpm&lt;/a&gt;, &lt;a title=&quot;Defense in Depth: A Practical Guide to Python Supply Chain Security&quot; href=&quot;https://bernat.tech/posts/securing-python-supply-chain/&quot;&gt;python&lt;/a&gt;) sehen wir aktuell vor allem eine bewusste, wohldefinierte zeitliche Verz&amp;ouml;gerung der Nutzung neu herausgegebener Softwarepakete als validen Ansatz, dieses Risiko zu minimieren. Diese Verz&amp;ouml;gerung erlaubt Security Researchern derartige Situationen zu erkennen und den Herausgebern zu reagieren, hoffentlich noch bevor man den b&amp;ouml;swilligen Code in die eigene Umgebung integriert. &lt;br /&gt;Die Definition dieses Zeitraums ist nat&amp;uuml;rlich eine sehr individuelle, in Anbetracht der aktuell g&amp;auml;ngigen Dynamiken sehen wir eine Verz&amp;ouml;gerung von einem bis drei Tage als valide Planungsgrundlage.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 25 Mar 2026 14:38:21 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/3/supply-chain-security-im-cicd-umfeld</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-03-25T14:38:21Z</dc:date></item><item><title>Schwerwiegende Sicherheitslücken in Citrix NetScaler ADC und NetScaler Gateway - Patches verfügbar</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/3/schwerwiegende-sicherheitslucken-in-citrix-netscaler-adc-und-netscaler-gateway-patches-verfugbar</link><description>&lt;blockquote&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;30.03.2026&lt;/strong&gt;: Sicherheitsforscher:innen des Unternehmens Watchtowr haben am &lt;a href=&quot;https://labs.watchtowr.com/the-sequels-are-never-as-good-but-were-still-in-pain-citrix-netscaler-cve-2026-3055-memory-overread/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;28.03.2026&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://labs.watchtowr.com/please-we-beg-just-one-weekend-free-of-appliances-citrix-netscaler-cve-2026-3055-memory-overread-part-2/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;29.03.2026&lt;/a&gt; zwei Blogbeitr&amp;auml;ge mit einer technischen Analyse sowie Hinweisen zur Erkennung von Ausnutzungsversuchen ver&amp;ouml;ffentlicht. Laut den &lt;a href=&quot;https://dashboard.shadowserver.org/statistics/iot-devices/visualisation/?date_range=1&amp;amp;vendor=citrix&amp;amp;type=application-delivery-controller&amp;amp;model=netscaler&amp;amp;geo=EU&amp;amp;dataset=count&amp;amp;limit=100&amp;amp;group_by=geo&amp;amp;count_as=avg&amp;amp;style=table&amp;amp;auto_update=on&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Statistiken der Shadowserver Foundation&lt;/a&gt; sind in &amp;Ouml;sterreich aktuell knapp 600 Systeme des Herstellers direkt aus dem Internet erreichbar, Zahlen zu tats&amp;auml;chlich verwundbaren Systemen liegen uns momentan noch nicht vor. &lt;a href=&quot;https://thehackernews.com/2026/03/citrix-netscaler-under-active-recon-for.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Medienberichten&lt;/a&gt; zufolge bereiten sich verschiedene Bedrohungsakteure bereits auf die Ausnutzung der Schwachstellen vor.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/blockquote&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In NetScaler ADC (vormals Citrix ADC) und NetScaler Gateway (vormals Citrix Gateway) wurden zwei schwerwiegende Sicherheitsl&amp;uuml;cken, CVE-2026-3055 und CVE-2026-4368, entdeckt. Die Ausnutzung dieser Schwachstellen erm&amp;ouml;glicht Angreifer:innen unter Umst&amp;auml;nden Zugriff auf sensible Informationen. Betroffen sind folgende Produkte beziehungsweise folgende Versionen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;CVE-2026-3055&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;NetScaler ADC and NetScaler Gateway 14.1 BEFORE 14.1-66.59&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;NetScaler ADC and NetScaler Gateway 13.1 BEFORE 13.1-62.23&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;NetScaler ADC FIPS and NDcPP BEFORE 13.1-37.262&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;CVE-2026-4368&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;NetScaler ADC and NetScaler Gateway 14.1-66.54&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Systemadministrator:innen k&amp;ouml;nnen mittels folgender Schritte feststellen ob sie von den Schwachstellen betroffen sind:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r CVE-2026-3055 kann gepr&amp;uuml;ft werden ob ein SAML-IDP-Profil konfiguriert ist, indem die NetScaler-Konfiguration nach dem Eintrag &lt;code&gt;add authentication samlIdPProfile&lt;/code&gt; durchsucht wird.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r CVE-2026-4368 sollte gepr&amp;uuml;ft werden, ob ein Auth Server (AAA Vserver) mit &lt;code&gt;add authentication vserver&lt;/code&gt; oder ein Gateway (VPN Vserver, ICA Proxy, CVPN, RDP Proxy) mit &lt;code&gt;add vpn vserver&lt;/code&gt; konfiguriert ist&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Zur Behebung der Probleme empfiehlt der Hersteller das Einspielen bereits zur Verf&amp;uuml;gung stehender Sicherheitsaktualisierungen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;NetScaler ADC and NetScaler Gateway 14.1-66.59 and later releases&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;NetScaler ADC and NetScaler Gateway 13.1-62.23 and later releases of 13.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;NetScaler ADC 13.1-FIPS and 13.1-NDcPP 13.1.37.262 and later releases of 13.1-FIPS and 13.1-NDcPP&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Bisher liegen uns keine Informationen zu einer Ausnutzung der Sicherheitsprobleme vor. Erfahrungsgem&amp;auml;&amp;szlig; ist jedoch damit zu rechnen, dass Bedrohungsakteure bereits daran arbeiten die Patches zu untersuchen und mit den daraus gewonnenen Informationen Angriffswellen zu starten.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 23 Mar 2026 16:38:16 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/3/schwerwiegende-sicherheitslucken-in-citrix-netscaler-adc-und-netscaler-gateway-patches-verfugbar</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-03-23T16:38:16Z</dc:date></item><item><title>Mehrere Sicherheitslücken in AppArmor (&quot;CrackArmor&quot;) - Updates verfügbar</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/3/mehrere-sicherheitslucken-in-apparmor-crackarmor-updates-verfugbar</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sicherheitsforscher:innen des Unternehmens Qualys haben insgesamt&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://blog.qualys.com/vulnerabilities-threat-research/2026/03/12/crackarmor-critical-apparmor-flaws-enable-local-privilege-escalation-to-root&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neun Schwachstellen in AppArmor entdeckt&lt;/a&gt; welche von den Expert:innen zusammengefasst als &quot;CrackArmor&quot; bezeichnet werden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Bei AppArmor handelt es sich um ein Kernelmodul f&amp;uuml;r Linux welches als standardm&amp;auml;&amp;szlig;iger Mechanismus f&amp;uuml;r Mandatory Access Control (MAC) in Ubuntu, Debian und SUSE inkludiert ist. Die Schwachstelle besteht seit 2017 (Kernel-Version 4.11) und betrifft laut den Autor:innen der Ver&amp;ouml;ffentlichung weltweit &amp;uuml;ber 12 Millionen Systeme.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Schwachstellen sind sogenannte &quot;Confused Deputy&quot;-Probleme bei deren Ausnutzung unprivilegierte&amp;nbsp;Nutzer:innen einen privilegierten&amp;nbsp;Prozess dazu bringen k&amp;ouml;nnen, Aktionen in seinem Namen auszuf&amp;uuml;hren, die er selbst nicht durchf&amp;uuml;hren d&amp;uuml;rfte. Qualys selbst vergleicht das Problem mit einem Einbrecher, der einen Hausverwalter mit Generalschl&amp;uuml;ssel dazu &amp;uuml;berredet, ihm gesperrte Tresore zu &amp;ouml;ffnen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Ausnutzung der Sicherheitsprobleme kann unter Umst&amp;auml;nden folgende Auswirkungen haben:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Lokale Rechteausweitung&lt;/strong&gt;: Angreifer:innen k&amp;ouml;nnen &amp;uuml;ber die Manipulation von AppArmor-Profilen volle Root-Rechte erlangen, beispielsweise durch ein &amp;Uuml;berschreiben der Datei /etc/passwd.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Container- und Namespace-Ausbruch&lt;/strong&gt;: Die Schwachstellen erm&amp;ouml;glichen es, Isolierungsma&amp;szlig;nahmen von Containern und User-Namespaces zu umgehen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Denial of Service&lt;/strong&gt;: Verschachtelte Sicherheitsprofile k&amp;ouml;nnen Ressourcen ersch&amp;ouml;pfen und m&amp;ouml;glicherweise einen Systemabsturz ausl&amp;ouml;sen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;KASLR-Umgehung&lt;/strong&gt;: Unter Umst&amp;auml;nden l&amp;auml;sst sich die Kernel-Adressraumlayout-Randomisierung aushebeln, was Folgeangriffe erleichtert.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Systemadministrator:innen sind nachdr&amp;uuml;cklich dazu angehalten die zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsupdates schnellstm&amp;ouml;glich einzuspielen. Bisher liegen uns keine Informationen zu einer Ausnutzung der L&amp;uuml;cken vor. Qualys hat laut eigener Aussage funktionsf&amp;auml;hige Proof-of-Concepts entwickelt, h&amp;auml;lt den Code daf&amp;uuml;r aber zur&amp;uuml;ck, um betroffene Systeme nicht unn&amp;ouml;tig zu gef&amp;auml;hrden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 13 Mar 2026 14:30:17 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/3/mehrere-sicherheitslucken-in-apparmor-crackarmor-updates-verfugbar</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-03-13T14:30:17Z</dc:date></item><item><title>Aktive Ausnutzung von Sicherheitslücken in Ivanti Endpoint Manager Mobile (CVE-2026-1281, CVE-2026-1340)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/2/aktive-ausnutzung-von-sicherheitslucken-in-ivanti-endpoint-manager-mobile-cve-2026-1281-cve-2026-1340</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Zwei k&amp;uuml;rzlich behobene Sicherheitsl&amp;uuml;cken in Ivanti Endpoint Manager Mobile (CVE-2026-1281 und CVE-2026-1340, siehe dazu unsere &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/warnungen/2026/1/kritische-schwachstellen-in-ivanti-endpoint-manager-mobile-updates-empfohlen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Warnung vom 31.01.2026&lt;/a&gt;&amp;nbsp;sowie eine &lt;a href=&quot;https://labs.watchtowr.com/someone-knows-bash-far-too-well-and-we-love-it-ivanti-epmm-pre-auth-rces-cve-2026-1281-cve-2026-1340/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;technische Analyse&lt;/a&gt; der Sicherheitsexpert:innen von Watchtowr) werden bereits von Bedrohungsakteuren ausgenutzt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Updaten-Attackierte-Luecke-in-Ivanti-Endpoint-Manager-Mobile-11159651.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Laut Ivanti selbst&lt;/a&gt; ist die Untersuchung der bisher bekannten Vorf&amp;auml;lle noch im Gange und verl&amp;auml;ssliche technische Indikatoren liegen noch nicht vor. Allerdings scheinen sich sowohl erfolgreiche als auch versuchte Angriffe mit 404-Errorcodes im Apache-Log niederzuschlagen. Jedoch erzeugen gepatchte Installationen laut den Entwickler:innen ebenfalls derartige Fehlercodes, weshalb &lt;a href=&quot;https://forums.ivanti.com/s/article/Analysis-Guidance-Ivanti-Endpoint-Manager-Mobile-EPMM-CVE-2026-1281-CVE-2026-1340?language=en_US&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ivanti eine Regular Expression f&amp;uuml;r eine bessere Filterung empfiehlt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Erschwerend kommt hinzu, dass die Angreifer:innen nach einer erfolgten Kompromittierung die auf dem betroffenen System gespeicherten Logs manipuliert. Eine kontinuierliche Weiterleitung von Logs in ein zentralisiertes System ist dementsprechend, beziehungsweise grunds&amp;auml;tzlich, empfohlen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Systemadministrator:innen und Sicherheitsverantwortliche sind &lt;em&gt;dringend&lt;/em&gt; angehalten die zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsaktualisierungen einzuspielen. Nach aktuellem Stand der Dinge kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass eine Ausnutzung der Sicherheitsl&amp;uuml;cke bereits vor der Ver&amp;ouml;ffentlichung von Updates erfolgt ist.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;M&amp;ouml;glicherweise betroffene Systeme sollten dementsprechend im Rahmen der eigenen Incident Response-Prozesse behandelt und gegebenenfalls forensisch untersucht werden. Sollten wir weitere Informationen erhalten werden wir diesen Beitrag schnellstm&amp;ouml;glich entsprechend aktualisieren.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 03 Feb 2026 11:48:56 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/2/aktive-ausnutzung-von-sicherheitslucken-in-ivanti-endpoint-manager-mobile-cve-2026-1281-cve-2026-1340</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-02-03T11:48:56Z</dc:date></item><item><title>Aktuelle Angriffswelle gegen CVE-2025-59718, Patches unzureichend</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/1/aktuelle-angriffswelle-gegen-cve-2025-59718-patch-unzureichend</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im Dezember des vergangenen Jahres hat Fortinet Informationen &amp;uuml;ber einen Login Bypass in mehreren Produkten des Unternehmens &lt;a href=&quot;https://www.fortiguard.com/psirt/FG-IR-25-647&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt; (siehe dazu auch unser &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/warnungen/2025/12/kritische-sicherheitslucken-in-mehreren-fortinet-produkten-forticloud-sso-aktiv-ausgenutzt-updates-verfugbar&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Warning vom 19.12.2025&lt;/a&gt;) und gleichzeitig Patches zur Verf&amp;uuml;gung gestellt welche das Problem beheben sollten.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Aktuell mehren sich jedoch &lt;a href=&quot;https://www.reddit.com/r/fortinet/comments/1qibdcb/possible_new_sso_exploit_cve202559718_on_749/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berichte&lt;/a&gt;, dass es eine neue Angriffswelle unter Ausnutzung der Schwachstelle - CVE-2025-59718 - zu geben scheint. Auff&amp;auml;llig ist, dass mehrere der betroffenen Organisationen die Aktualisierungen zur Behebung des Problems bereits eingespielt hatten und die Angreifer:innen trotzdem in der Lage waren die angegriffenen Systeme mit Hilfe dieser L&amp;uuml;cke zu kompromittieren.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut einem &lt;a href=&quot;https://www.reddit.com/r/fortinet/comments/1qibdcb/comment/o0q5icy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beitrag in sozialen Medien&lt;/a&gt; hat das Unternehmen inzwischen best&amp;auml;tigt, dass das Problem weiterhin besteht und mit den bereits ver&amp;ouml;ffentlichten Sicherheitsaktualisierungen nicht behoben ist. Als Workaround wird seitens der Entwickler:innen empfohlen den Konfigurationsparameter &lt;code&gt;admin-forticloud-sso-login disable&lt;/code&gt; zu setzen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Seitens Fortinet gibt es bisher noch keine &amp;ouml;ffentliche Kommunikation. Sollten wir hier weitere Informationen bekommen werden wir diesen Beitrag entsprechend aktualisieren.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 21 Jan 2026 11:32:18 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/1/aktuelle-angriffswelle-gegen-cve-2025-59718-patch-unzureichend</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-01-21T11:32:18Z</dc:date></item><item><title>Aktuelle Angriffe gegen alte Sicherheitslücke in Fortinet-Geräten (CVE-2020-12812)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/1/aktuelle-angriffe-gegen-alte-sicherheitslucke-in-fortinet-geraten-cve-2020-12812</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Eine bereits seit Juli 2020 bekannte Sicherheitsl&amp;uuml;cke in Fortinet-Firewalls, &lt;a href=&quot;https://nvd.nist.gov/vuln/detail/cve-2020-12812&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CVE-2020-12812&lt;/a&gt;, wird aktuell aktiv ausgenutzt. Durch Ausnutzung der Schwachstelle k&amp;ouml;nnen&amp;nbsp;Angreifer:innen durch eine simple Manipulation von Gro&amp;szlig;- und Kleinbuchstaben in Benutzernamen (z. B. &quot;Mmueller&quot; statt &quot;mmueller&quot;) die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) &amp;uuml;ber Fortitoken umgehen. Besonders gef&amp;auml;hrdet sind Systeme, die lokale Nutzer:innen &amp;uuml;ber einen LDAP-Server authentifizieren.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Trotz verf&amp;uuml;gbarer Patches sind laut &lt;a href=&quot;https://infosec.exchange/@shadowserver/115825199503039043&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;aktuellen Scans der Shadowserver Foundation&lt;/a&gt; noch immer knapp 10.000 Systeme weltweit angreifbar, in &amp;Ouml;sterreich sind es noch mehr als hundert Ger&amp;auml;te. Administrator:innen sind &lt;strong&gt;dringend&lt;/strong&gt; angehalten die zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsaktualisierungen einzuspielen. Sollte dies aus operativen Gr&amp;uuml;nden nicht m&amp;ouml;glich sein stellt Fortinet im &lt;a href=&quot;https://www.fortiguard.com/psirt/FG-IR-19-283&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;urspr&amp;uuml;nglichen Advisory&lt;/a&gt; Workarounds zur Mitigation des Problems zur Verf&amp;uuml;gung.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Betroffene Systeme sollten aufgrund der langen Verwundbarkeit und insbesondere in Anbetracht der aktuellen Angriffe als zumindest gef&amp;auml;hrdet betrachtet werden und im Rahmen der eigenen Incident Response-Prozesse entsprechend behandelt und untersucht werden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 05 Jan 2026 10:57:21 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2026/1/aktuelle-angriffe-gegen-alte-sicherheitslucke-in-fortinet-geraten-cve-2020-12812</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2026-01-05T10:57:21Z</dc:date></item><item><title>Schwerwiegende Sicherheitslücke in MongoDB (&quot;MongoBleed&quot;)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/12/schwerwiegende-sicherheitslucke-in-mongodb-mongobleed</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In MongoDB wurde um Weihnachten &lt;a href=&quot;https://doublepulsar.com/merry-christmas-day-have-a-mongodb-security-incident-9537f54289eb&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine schwerwiegende Sicherheitsl&amp;uuml;cke entdeckt&lt;/a&gt;. Die Schwachstelle, CVE-2025-14847 (auch bekannt als &quot;MongoBleed&quot;) erlaubt es unauthentifizierten Angreifer:innen durch manipulierte, zlib-kompromierte Anfragen Teile des Heap-Speichers auszulesen und damit potentiell sensible Daten (wie beispielsweise Passw&amp;ouml;rter oder API-Schl&amp;uuml;ssel) zu stehlen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Betroffen sind zahlreiche Releases von Version 3.6 bis 8.x. &lt;a href=&quot;https://jira.mongodb.org/browse/SERVER-115508&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Laut MongoDB selbst&lt;/a&gt; sind alle Versionen mit standardm&amp;auml;ssig aktiviertem zlib-Kompressor verwundbar. Konkret handelt es sich dabei um:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;MongoDB 8.2.0 through 8.2.3&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;MongoDB 8.0.0 through 8.0.16&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;MongoDB 7.0.0 through 7.0.26&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;MongoDB 6.0.0 through 6.0.26&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;MongoDB 5.0.0 through 5.0.31&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;MongoDB 4.4.0 through 4.4.29&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;All MongoDB Server v4.2 versions&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;All MongoDB Server v4.0 versions&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;All MongoDB Server v3.6 versions&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r alle betroffenen Versionen haben die Entwickler:innen bereits Updates ver&amp;ouml;ffentlicht. Als Workaround wird folgendes empfohlen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;blockquote&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;If you cannot upgrade immediately, disable zlib compression on the MongoDB Server by starting mongod or mongos with a networkMessageCompressors or a net.compression.compressors option that explicitly omits zlib. Example safe values include snappy,zstd or disabled&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/blockquote&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Nachdem bereits &amp;ouml;ffentliche Proof-of-Concept-Exploits existieren und es laut Medienberichten bereits Ausnutzungsversuche durch verschiedene Bedrohungsakteure gibt sind Systemadministrator:innen dringend angehalten die zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsaktualisierungen einzuspielen beziehungsweise, falls dies nicht m&amp;ouml;glich ist, die Workarounds zu implementieren. Ebenso ist es empfehlenswert, eigene Infrastruktur auf eine m&amp;ouml;gliche Ausnutzung der L&amp;uuml;cke zu untersuchen. Sicherheitsforscher:innen haben hierzu bereits &lt;a href=&quot;https://blog.ecapuano.com/p/hunting-mongobleed-cve-2025-14847&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;entsprechende Signaturen ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 29 Dec 2025 10:09:51 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/12/schwerwiegende-sicherheitslucke-in-mongodb-mongobleed</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-12-29T10:09:51Z</dc:date></item><item><title>Kritische Zero-Day-Lücke in Cisco Secure Email-Lösungen aktiv ausgenutzt</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/12/kritische-zero-day-lucke-in-cisco-secure-email-losungen-aktiv-ausgenutzt</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Update 16.01.2026: Cisco hat hierzu&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-sma-attack-N9bf4&quot;&gt;einen Patch ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cisco warnt in einer am 17. Dezember &lt;a href=&quot;https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-sma-attack-N9bf4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ver&amp;ouml;ffentlichten Meldung&lt;/a&gt; vor einer kritischen, bislang ungepatchten &lt;a href=&quot;https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2025-20393&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sicherheitsl&amp;uuml;cke (CVE-2025-20393)&lt;/a&gt; in seinen auf AsyncOS basierenden E-Mail-Sicherheitsl&amp;ouml;sungen. Die Schwachstelle ist mit einem maximalen CVSS-Score von 10.0 bewertet und erlaubt es entfernten Angreifer:innen, beliebige Befehle mit Root-Rechten auf den betroffenen Systemen auszuf&amp;uuml;hren. Laut Cisco wird die L&amp;uuml;cke bereits seit mindestens November 2025 aktiv ausgenutzt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Betroffen sind alle Versionen der folgenden Produkte, sofern das Feature &amp;bdquo;Spam Quarantine&amp;ldquo; aktiviert und aus dem Internet erreichbar ist:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Cisco Secure Email Gateway&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Cisco Secure Email and Web Manager (ehemals SMA)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Standardkonfiguration ist in der Regel nicht verwundbar, da das betroffene Feature standardm&amp;auml;&amp;szlig;ig deaktiviert ist. Ob die &amp;bdquo;Spam Quarantine&amp;ldquo;-Funktion aktiviert ist, kann im Web Management Interface unter Network -&amp;gt; IP Interfaces (Gateway) bzw. Management Appliance -&amp;gt; Network -&amp;gt; IP Interfaces &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Ziel der Angriffe ist es, persistenten Zugriff auf die Zielsysteme zu erlangen. Dabei kommen verschiedene Schadprogramme zum Einsatz, darunter die Python-Backdoor AquaShell, das Tool AquaPurge zur Manipulation von Logs sowie Tunneling-Werkzeuge wie AquaTunnel und Chisel.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Cisco hat eine Liste von empfohlenen Ma&amp;szlig;nahmen in seinem Advisory ver&amp;ouml;ffentlicht. Da die Untersuchung des Sachverhalts noch nicht abgeschlossen ist, wird empfohlen, dieses Advisory regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig auf Aktualisierungen zu pr&amp;uuml;fen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 18 Dec 2025 16:59:17 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/12/kritische-zero-day-lucke-in-cisco-secure-email-losungen-aktiv-ausgenutzt</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-12-18T16:59:17Z</dc:date></item><item><title>Schwerwiegende Sicherheitslücke in React und Next.js</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/12/schwerwiegende-sicherheitslucke-in-react-und-nextjs</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Ein Sicherheitsforscher hat in der Server-Komponente (&quot;RSC&quot;) des Javascript-Frameworks React &lt;a href=&quot;https://react.dev/blog/2025/12/03/critical-security-vulnerability-in-react-server-components&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine schwerwiegende Sicherheitsl&amp;uuml;cke entdeckt&lt;/a&gt;. Die Schwachstelle, CVE-2025-55182, betrifft neben React selbst auch andere Javascript-Frameworks, welche die React Server-Komponente nutzen, insbesondere Next.js.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Hintergrund der L&amp;uuml;cke ist eine unsichere Deserialisierung durch Clients verschickter RSC-Payloads, deren Struktur durch den Server nicht korrekt validiert wird. Durch einen speziell pr&amp;auml;parierten HTTP-Request kann auf diesem Weg eine entfernte Ausf&amp;uuml;hrung von Code erreicht werden. Laut Sicherheitsexpert:innen liegt die Erfolgsrate bei der versuchten Ausnutzung der Schwachstelle bei nahezu 100%.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Da die L&amp;uuml;cke bei typischen bzw. Standard-Deployments auftritt sind ungew&amp;ouml;hnlich viele Anwendungen betroffen. Laut dem auf Cloud-Sicherheit spezialisierten Dienstleister Wiz sind &lt;a href=&quot;https://www.wiz.io/blog/critical-vulnerability-in-react-cve-2025-55182&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;weltweit etwa 39% aller Cloud-Umgebungen von dem Problem betroffen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Auch wenn bisher keine Ausnutzung durch Bedrohungsakteure bekannt ist sind Systemadministrator:innen und Entwickler:innen dringend angehalten die zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsaktualisierungen einzuspielen. F&amp;uuml;r alle Deployments, die RSC nutzen (wie beispielsweise Next.js oder Plugins wie Vite/Parcel) sollte gepr&amp;uuml;ft werden ob bereits ein Update zur Verf&amp;uuml;gung steht und dieses ebenfalls schnellstm&amp;ouml;glich zu applizieren.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 03 Dec 2025 19:03:07 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/12/schwerwiegende-sicherheitslucke-in-react-und-nextjs</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-12-03T19:03:07Z</dc:date></item><item><title>Kritische Sicherheitslücke in Fortinet FortiWeb wird aktiv ausgenutzt</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/11/kritische-sicherheitslucke-in-fortinet-fortiweb-wird-aktiv-ausgenutzt</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Eine kritische &lt;a href=&quot;https://www.fortiguard.com/psirt/FG-IR-25-910&quot;&gt;Sicherheitsl&amp;uuml;cke (CVE-2025-64446) in Fortinet FortiWeb&lt;/a&gt; erlaubt es unauthentifizierten Angreifer:innen, eigene Admin-Konten zu erstellen und somit die vollst&amp;auml;ndige Kontrolle &amp;uuml;ber betroffene Ger&amp;auml;te zu erlangen. Die Schwachstelle wird mindestens &lt;a href=&quot;https://x.com/DefusedCyber/status/1988622148433269025&quot;&gt;seit dem 6. Oktober 2025 aktiv ausgenutzt&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und &lt;a href=&quot;https://github.com/watchtowrlabs/watchTowr-vs-Fortiweb-AuthBypass&quot;&gt;Exploitcode ist bereits &amp;ouml;ffentlich verf&amp;uuml;gbar&lt;/a&gt; .&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.pwndefend.com/2025/11/13/suspected-fortinet-zero-day-exploited-in-the-wild/&quot;&gt;Konkret kombiniert die Sicherheitsl&amp;uuml;cke zwei Schwachstellen&lt;/a&gt;: &amp;Uuml;ber einen unzureichend gesicherten API-Endpunkt senden Angreifer:innen einen Payload an das 'fwbcgi'-Binary. Dort kann der Payload die Authentifizierung umgehen und somit ein neues Admin-Konto mit eigenen Zugangsdaten anlegen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Betroffene Versionen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;FortiWeb 8.0.0 bis 8.0.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;FortiWeb 7.6.0 bis 7.6.4&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;FortiWeb 7.4.0 bis 7.4.9&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;FortiWeb 7.2.0 bis 7.2.11&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;FortiWeb 7.0.0 bis 7.0.11&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p&gt;Empfohlene Ma&amp;szlig;nahmen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Betreiber:innen von Fortinet FortiWeb Installationen werden aufgefordert, unverz&amp;uuml;glich auf folgende gepatchte Versionen zu aktualisieren: &lt;a href=&quot;https://www.fortiguard.com/psirt/FG-IR-25-910&quot;&gt;8.0.2, 7.6.5, 7.4.10, 7.2.12 oder 7.0.12&lt;/a&gt; . Sollte ein Update aktuell nicht m&amp;ouml;glich sein kann als Zwischenl&amp;ouml;sung der HTTP/HTTPS-Zugriff auf Internet-facing Interfaces selbst deaktiviert werden, bis ein Update durchgef&amp;uuml;hrt werden kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Au&amp;szlig;erdem wird dringend empfohlen, die Konfiguration auf unerwartete &amp;Auml;nderungen zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen und die Logs auf unautorisierten Zugriff beziehungsweise neu angelegte Admin-Konten seit Oktober 2025 zu checken.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Weitere IoCs sind &lt;a href=&quot;https://www.pwndefend.com/2025/11/13/suspected-fortinet-zero-day-exploited-in-the-wild/&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;verf&amp;uuml;gbar.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 17 Nov 2025 16:45:55 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/11/kritische-sicherheitslucke-in-fortinet-fortiweb-wird-aktiv-ausgenutzt</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-11-17T16:45:55Z</dc:date></item><item><title>Aktuelle Phishingwelle im Namen von FinanzOnline</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/11/aktuelle-phishingwelle-im-namen-von-finanzonline</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Aktuell erreichen uns vermehrt Meldungen &amp;uuml;ber Phishing-Kampagnen im Namen des &amp;ouml;sterreichischen FInanzministeriums. W&amp;auml;hrend eine Welle an Mails versucht Nutzer:innen mit einer gef&amp;auml;lschten Mehrwertsteuer-R&amp;uuml;ckerstattung in die Falle zu locken warnen SMS-Nachrichten vor einem angeblich abgelaufenen FinanzOnline-Zugang. Auch &lt;a href=&quot;https://www.watchlist-internet.at/news/mehrwertsteuer-phishing-finanzonline/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Watchlist Internet berichtet bereits&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber diese Angriffe.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Bei der Mailkampagne handelt es sich um Mails die vorgeben vom Finanzministerium zu stammen. Die Empf&amp;auml;nger:innen h&amp;auml;tten laut diesen Nachrichten Anspruch auf eine R&amp;uuml;ckerstattung in der H&amp;ouml;he von mehreren hundert Euro - zur &quot;Verifizierung der Bankverbindung&quot; soll ein Link angeklickt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser f&amp;uuml;hrt Betroffene auf ein gef&amp;auml;lschtes FinanzOnline-Portal. Von dort wird dann auf eine gef&amp;auml;lschte Banking-Webseite weitergeleitet mittels derer die Kriminellen eingegebene Login-Daten stehlen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Bei den SMS-Nachrichten (laut einigen &lt;a href=&quot;https://www.reddit.com/r/wien/comments/1ok1xl9/be_careful_if_you_receive_calls_from_id_austria/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berichten in sozialen Medien&lt;/a&gt; rufen die Kriminellen potentielle Opfer auch an) ist das Ziel der Kriminellen ident, die Vorgehensweise jedoch anders. Empf&amp;auml;nger:innen der SMS werden aufgefordert ihre FinanzOnline-Daten zu &quot;best&amp;auml;tigen&quot;. Nach der &quot;Anmeldung&quot; bei einem gef&amp;auml;lschten FinanzOnline-Portal folgt ein Anruf von vermeintlichen Support-Mitarbeiter:innen, die zur Installation einer Fernzugriffs-Software dr&amp;auml;ngen - und so Vollzugriff auf das Endger&amp;auml;t erhalten.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In beiden F&amp;auml;llen gibt es eindeutige Warnsignale:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Absenderadresse&lt;/strong&gt;: Echte Mails des Finanzministeriums enden auf @bmf.gv.at.&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Auch offizielle Seiten des Finanzamts enden immer auf .bmf.gv.at.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Offzielle Stellen versenden in den allerseltensten F&amp;auml;llen Links per SMS, meistens nur Aufforderungen, sich direkt auf der Webseite einzuloggen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Unpers&amp;ouml;nliche Anrede&lt;/strong&gt;: Die Ansprache erfolgt mit Floskeln wie &quot;Sehr geehrter Kunde&quot; anstatt namentlicher Ansprache.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Aufbau von Druck&lt;/strong&gt;: Das Vort&amp;auml;uschen von vermeintlich notwendiger Eile soll Stress erzeugen und so Misstrauen aushebeln. Die Nutzung solcher &quot;emotionaler Trigger&quot; ist eine klassische Taktik bei Phishing-Angriffen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sollten Sie bei bekommenen Benachrichtigungen unsicher sein ob es sich um authentische Nachrichten oder Betrugsversuche handelt sollten Sie direkt beim Finanzamt oder der Bank nachfragen. Nutzen Sie dabei Ihnen bekannte Kontaktdaten und nicht die in der Ihnen verd&amp;auml;chtigen Nachricht angegebenen Kontaktm&amp;ouml;glichkeiten.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:48:22 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/11/aktuelle-phishingwelle-im-namen-von-finanzonline</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-11-05T10:48:22Z</dc:date></item><item><title>SAP behebt schwerwiegende Sicherheitslücken in mehreren Produkten</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/10/sap-behebt-schwerwiegende-sicherheitslucken-in-mehreren-produkten</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Im Rahmen des&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;https://support.sap.com/en/my-support/knowledge-base/security-notes-news/october-2025.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;regul&amp;auml;ren Oktober-Patchday&lt;/a&gt; hat SAP insgesamt 13 Updates f&amp;uuml;r Schwachstellen in seinen Produkten ver&amp;ouml;ffentlicht. Besonders hervorzuheben sind dabei folgende L&amp;uuml;cken:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;CVE-2025-42944, CVSS 10.0, ist eine Deserialization in SAP NetWeaver, mittels welcher unauthentifizierte Angreifer:innen betroffene Systeme vollst&amp;auml;ndig kompromittieren k&amp;ouml;nnen. Dieses Problem wurde bereits im &lt;a href=&quot;https://thehackernews.com/2025/09/sap-patches-critical-netweaver-cvss-up.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vergangenen Monat&lt;/a&gt; durch SAP adressiert, &lt;a href=&quot;https://onapsis.com/blog/sap-security-patch-day-october-2025/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;laut Sicherheitsforscher:innen&lt;/a&gt; bietet das aktuelle Update nochmals verbesserten Schutz.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;CVE-2025-42937, CVSS 9.8 - SAP Print Service ist betroffen von einer Directory Traversal-L&amp;uuml;cke deren Ausnutzung es unauthentifizierten Angreifer:innen erlaubt Systemdateien zu &amp;uuml;berschreiben.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;CVE-2025-42910, CVSS 9.0, erlaubt es Angreifer:innen beliebige Dateien in SAP Supplier Relationship Management hochzuladen und zur Ausf&amp;uuml;hrung zu bringen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Momentan gibt es noch keine Hinweise, dass eine oder mehrere dieser Sicherheitsl&amp;uuml;cken durch Bedrohungsakteure ausgenutzt werden. In der Vergangenheit gelang es den Kriminellen jedoch oftmals bereits kurz nach Bekanntwerden einer L&amp;uuml;cke funktionierende Exploits zu erstellen. Systemadministrator:innen sind dementsprechend dringend angehalten die zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsaktualisierungen schnellstm&amp;ouml;glich einzuspielen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 20 Oct 2025 10:27:24 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/10/sap-behebt-schwerwiegende-sicherheitslucken-in-mehreren-produkten</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-10-20T10:27:24Z</dc:date></item><item><title>Kritische Redis Sicherheitslücke (CVE-2025-49844) erlaubt Authenticated Remote Code Execution</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/10/kritische-redis-sicherheitslucke-cve-2025-49844-erlaubt-authenticated-remote-code-execution</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die kritische Redis Sicherheitsl&amp;uuml;cke (CVE-2025-49844) erlaubt Remote Code Execution, wenn LUA-Scripting aktiviert ist und ein speziell pr&amp;auml;pariertes Script im Kontext eines authentifiziertem Benutzer ausgef&amp;uuml;hrt wird.&lt;br /&gt;Redis-Container werden standardm&amp;auml;&amp;szlig;ig ohne Authentifizierung ausgeliefert. Die Kombination aus weiter Verbreitung, h&amp;auml;ufig unsicherer Standardkonfiguration und der Schwere der Sicherheitsl&amp;uuml;cke macht diese Schwachstelle unangenehm.&lt;br /&gt;Es wird empfohlen bei exponierten Redis Instanzen die Authentifizierung zu aktivieren, falls nicht ben&amp;ouml;tigt, LUA-Scripting zu deaktivieren und den Patch z&amp;uuml;gig einzuspielen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;CERT.at informiert automatisiert Abuse-Kontakte (direkt oder &amp;uuml;ber den Internet Service Provider) von IP-Adressen mit Redis Instanzen ohne Authentifizierung seit Jahren &amp;uuml;ber diesen Umstand.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.wiz.io/blog/wiz-research-redis-rce-cve-2025-49844&quot;&gt;https://www.wiz.io/blog/wiz-research-redis-rce-cve-2025-49844&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;https://github.com/redis/redis/security/advisories/GHSA-4789-qfc9-5f9q&quot;&gt;https://github.com/redis/redis/security/advisories/GHSA-4789-qfc9-5f9q&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:09:45 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/10/kritische-redis-sicherheitslucke-cve-2025-49844-erlaubt-authenticated-remote-code-execution</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-10-07T15:09:45Z</dc:date></item><item><title>Populäre JavaScript Pakete manipuliert</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/9/populare-javascript-pakete-manipuliert</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Eine Reihe popul&amp;auml;rer JavaScript Pakete wurde k&amp;uuml;rzlich manipuliert um Krypotw&amp;auml;hrungstransaktionen zu manipulieren. Ursache dieses Supply-Chain-Angriffs scheint eine erfolgreiche Phishing Attacke gegen den Maintainer dieser Pakete und dessen NPM Konto gewesen zu sein. Manipulierte Versionen der betroffenen Pakete wurden bereits zur&amp;uuml;ckgezogen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mehrere &lt;a title=&quot;Artikel von heise.de: Gro&amp;szlig;er Angriff auf node.js &quot; href=&quot;https://www.heise.de/news/Grosser-Angriff-auf-node-js-10637088.html&quot;&gt;Berichte &lt;/a&gt;&amp;amp; &lt;a title=&quot;Blog Artikel von socket.dev: npm Author Qix Compromised via Phishing Email in Major Supply Chain Attack&quot; href=&quot;https://socket.dev/blog/npm-author-qix-compromised-in-major-supply-chain-attack?utm_medium=feed&quot;&gt;Blogs&lt;/a&gt;&amp;nbsp;widmen sich den &lt;a title=&quot;Blog Artikel von aikido.dev: npm debug and chalk packages compromised&quot; href=&quot;https://www.aikido.dev/blog/npm-debug-and-chalk-packages-compromised&quot;&gt;Details&lt;/a&gt;: Betroffen waren folgende Pakete &amp;amp; Versionen:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li&gt;backslash@0.2.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;chalk@5.6.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;chalk-template@1.1.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;color-convert@3.1.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;color-name@2.0.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;color-string@2.1.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;wrap-ansi@9.0.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;supports-hyperlinks@4.1.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;strip-ansi@7.1.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;slice-ansi@7.1.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;simple-swizzle@0.2.3&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;is-arrayish@0.3.3&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;error-ex@1.3.3&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;has-ansi@6.0.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;ansi-regex@6.2.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;ansi-styles@6.2.2&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;supports-color@10.2.1&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;proto-tinker-wc@1.8.7&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;debug@4.4.2&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir empfehlen, eigene JavaScript-Entwicklungen auf den Einsatz dieser Pakete und Versionen zu pr&amp;uuml;fen und generell Softwarepakete Dritter, auch in automatisierten Abl&amp;auml;ufen, nur auf Sicherheitsbelange hin gepr&amp;uuml;ft einzubinden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 09 Sep 2025 10:50:12 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/9/populare-javascript-pakete-manipuliert</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-09-09T10:50:12Z</dc:date></item><item><title>Angriffe gegen Citrix Netscaler CVE-2025-6543</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/7/angriffe-gegen-citrix-netscaler-cve-2025-6543</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Das Nationale Cybersicherheitszentrum der Niederlande NCSC-NL hat ein &lt;a title=&quot;Github.com: Webshell Detection Script for Citrix Netscaler appliances&quot; href=&quot;https://github.com/NCSC-NL/citrix-2025&quot;&gt;Script ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt;, anhand dessen sich Citrix Netscaler Installationen lokal auf gewisse Indikatoren f&amp;uuml;r Angriffe gegen die &lt;a title=&quot;CERT.at: Aktiv ausgenutzte Schwachstellen in Citrix NetScaler ADC und NetScaler Gateway&quot; href=&quot;https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/7/aktiv-ausgenutzte-schwachstellen-in-citrix-netscaler-adc-und-netscaler-gateway&quot;&gt;k&amp;uuml;rzlich&lt;/a&gt; bekannt gewordene Sicherheitsl&amp;uuml;cke &lt;a title=&quot;Citrix.com: NetScaler ADC and NetScaler Gateway Security Bulletin for CVE-2025-6543&quot; href=&quot;https://support.citrix.com/support-home/kbsearch/article?articleNumber=CTX694788&quot;&gt;CVE-2025-6543 &lt;/a&gt;pr&amp;uuml;fen lassen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir bitten Betreiber:Innen von Citrix Netscaler Installationen in &amp;Ouml;sterreich, die eigenen Installationen durch dieses Script zu pr&amp;uuml;fen und uns &amp;uuml;ber etwaige Funde zu informieren: Logfiles dieses Scripts nehmen wir gern zur Pr&amp;uuml;fung entgegen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 25 Jul 2025 07:57:22 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/7/angriffe-gegen-citrix-netscaler-cve-2025-6543</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-07-25T07:57:22Z</dc:date></item><item><title>Aktiv ausgenutzte Schwachstellen in Citrix NetScaler ADC und NetScaler Gateway</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/7/aktiv-ausgenutzte-schwachstellen-in-citrix-netscaler-adc-und-netscaler-gateway</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In den vergangenen Wochen hat Citrix mehrere Sicherheitsaktualisierungen f&amp;uuml;r insgesamt drei Sicherheitsl&amp;uuml;cken in seinen Produkten NetScaler ADC und NetScaler Gateway ver&amp;ouml;ffentlicht:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://support.citrix.com/support-home/kbsearch/article?articleNumber=CTX694788&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;CVE-2025-6543&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, CVSS-Score 9.2&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://support.citrix.com/support-home/kbsearch/article?articleNumber=CTX693420&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;CVE-2025-5349&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, CVSS-Score 8.7&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.netscaler.com/blog/news/netscaler-critical-security-updates-for-cve-2025-6543-and-cve-2025-5777/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;CVE-2025-5777&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, CVSS-Score 9.3, auch bekannt als &quot;&lt;strong&gt;CitrixBleed 2&lt;/strong&gt;&quot;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Zum Zeitpunkt der Ver&amp;ouml;ffentlichung der Advisories sowie der dazugeh&amp;ouml;rigen Aktualisierungen gab es laut Citrix keine aktive Ausnutzung der Schwachstellen, was bereits damals durch Sicherheitsxpert:innen &lt;a href=&quot;https://reliaquest.com/blog/threat-spotlight-citrix-bleed-2-vulnerability-in-netscaler-adc-gateway-devices/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;angezweifelt wurde&lt;/a&gt;. Inzwischen mehren sich die Stimmen die von einer &lt;a href=&quot;https://www.bleepingcomputer.com/news/security/public-exploits-released-for-citrixbleed-2-netscaler-flaw-patch-now/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;aktiven Ausnutzung durch Bedrohungsakteure sprechen&lt;/a&gt;. Weiters gibt es &lt;a href=&quot;https://infosec.exchange/@GossiTheDog@cyberplace.social/114811856550190017&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Indizien daf&amp;uuml;r&lt;/a&gt;, dass dies bereits seit mehreren Wochen der Fall sein k&amp;ouml;nnte.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Da uns aktuell kaum technische Details zu m&amp;ouml;glichen Angriffen vorliegen k&amp;ouml;nnen wir momentan noch keine genauen Anleitungen bzw. Empfehlungen zur Erkennung von Angriffsversuchen bzw. bereits erfolgten Kompromittierungen geben.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut &lt;a href=&quot;https://cyberplace.social/@GossiTheDog/114812991027075731&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Berichten in den sozialen Medien&lt;/a&gt; gibt es jedoch einige Anzeichen f&amp;uuml;r eine Ausnutzung von CVE-2025-5777:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Logeintr&amp;auml;ge &amp;uuml;ber wiederholte POST-Requests an den Endpunkt &lt;code&gt;/p/u/doAuthentication&lt;/code&gt;, insbesondere mit &lt;code&gt;Content-Length: 5&lt;/code&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Logeintr&amp;auml;ge mit den Zeilen &lt;code&gt;LOGOFF&lt;/code&gt; durch eine:n Benutzer:in mit einem &lt;code&gt;#&lt;/code&gt; im Benutzer:innennamen&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Betreiber:innen sind dennoch dringend angehalten zu pr&amp;uuml;fen, ob m&amp;ouml;glicherweise bereits vor dem Einspielen der zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Patches eine Kompromittierung stattgefunden hat. Beispielsweise durch eine genaue Betrachtung von ein- und ausgehenden Verbindungen oder sonstigen ungew&amp;ouml;hnlichen Aktivit&amp;auml;ten auf m&amp;ouml;glicherweise betroffenen Systemen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Auch wird von Citrix selbst angeraten, bestehende ICA- und PCoIP-Sessions zu terminieren, dies sollte jedoch erst geschehen nachdem diese auf m&amp;ouml;glicherweise verd&amp;auml;chtige Verbindungen untersucht worden sind. Eine Beschreibung der Schritte um dies je nach System zu tun findet sich in der Dokumentation des Herstellers. Wir beobachten die Situation weiterhin und werden diese Ver&amp;ouml;ffentlichung gegebenenfalls aktualisieren und um neue Informationen erg&amp;auml;nzen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 08 Jul 2025 12:36:59 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/7/aktiv-ausgenutzte-schwachstellen-in-citrix-netscaler-adc-und-netscaler-gateway</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-07-08T12:36:59Z</dc:date></item><item><title>Auswirkungen des militärischen Konfliktes zwischen Israel und dem Iran auf Österreich</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/6/auswirkungen</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Vorliegende Analysen internationaler Beh&amp;ouml;rden und Sicherheitsunternehmen verzeichnen seit dem Beginn der aktuellen milit&amp;auml;rischen Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Iran verst&amp;auml;rkte Aktivit&amp;auml;ten von Bedrohungsakteuren aller Konfliktparteien.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Insbesondere Angriffe hacktivistischer Akteure haben massiv zugenommen. Diese setzen insbesondere auf DDoS-Angriffe und Webseiten-Defacements. In den sozialen Medien sprechen diese Angreifer:innen oft auch von erfolgreichen Datendiebst&amp;auml;hlen, wie auch in der Vergangenheit lassen sich diese Behauptungen momentan schwer verifizieren. &lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut unseren bisherigen Beobachtungen gab es bisher noch keine direkten Angriffe oder Auswirkungen auf lokale Unternehmen oder Organisationen. Eine Ausweitung der Angriffe auf europ&amp;auml;ische oder &amp;ouml;sterreichische Ziele ist vor diesem Hintergrund jedoch nicht auszuschlie&amp;szlig;en, zumal hacktivistisch motivierte Angreifer:innen oftmals opportunistisch vorgehen und die Wahl ihrer Ziele nicht immer rational nachvollziehbar ist. Selbst wenn es jedoch weitehrin zu keinen gezielten Angriffen auf &amp;Ouml;sterreich kommt ist jedoch nicht auszuschlie&amp;szlig;en, dass es f&amp;uuml;r Organisationen hierzulande aufgrund von Gesch&amp;auml;ftsbeziehungen oder digitalen Schnittstellen zu Netzwerken in der Region zu Kollateralsch&amp;auml;den kommen k&amp;ouml;nnte.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;CERT.at empfiehlt dringend, die bestehenden Sicherheitsma&amp;szlig;nahmen zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen und gegebenenfalls zu verst&amp;auml;rken. Besonderes Augenmerk sollte auf die Segmentierung von Netzwerken, die Verbesserung der Sichtbarkeit durch Monitoring-Systeme und die Sensibilisierung von Mitarbeiter:innen gegen&amp;uuml;ber potentiellen Phishing-Angriffen und Social-Engineering-Versuchen gelegt werden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir beobachten die weitere Entwicklung der Situation aktiv und werden neue Informationen beziehungsweise Ver&amp;auml;nderungen der Lage schnellstm&amp;ouml;glich kommunizieren. F&amp;uuml;r R&amp;uuml;ckfragen stehen wir jederzeit zur Verf&amp;uuml;gung&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 23 Jun 2025 09:32:09 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/6/auswirkungen</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-06-23T09:32:09Z</dc:date></item><item><title>Selenskyj kommt am 16. Juni nach Wien</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/6/selenskyj-kommt-am-16-juni-nach-wien</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Passend zum &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/6/ddos-angriffe-auf-osterreichische-unternehmen-und-organisationen&quot;&gt;letzten &quot;Aktuellen&quot;&lt;/a&gt;: der ukrainische Pr&amp;auml;sident Selenskyi kommt laut &lt;a href=&quot;https://orf.at/stories/3396052/&quot;&gt;Medienberichten&lt;/a&gt; am Montag, den 16. Juni auf einen Besuch nach Wien. Die Erfahrung aus anderen Staaten zeigt, dass das die Aufmerksamkeit gewisser Akteure auf &amp;Ouml;sterreich lenken k&amp;ouml;nnte, und dass daher mit DDoS-Angriffen zu rechnen ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Das w&amp;auml;re nichts neues f&amp;uuml;r &amp;Ouml;sterreich, auch &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/9/ddos-angriffe-september-2024&quot;&gt;rund um die Nationalratswahl im September gab es schon solche St&amp;ouml;raktionen&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir erwarten keine ernsten Probleme, erh&amp;ouml;hte Aufmerksamkeit ist aber angebracht.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 13 Jun 2025 13:44:28 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/6/selenskyj-kommt-am-16-juni-nach-wien</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-06-13T13:44:28Z</dc:date></item><item><title>DDoS-Angriffe auf österreichische Unternehmen und Organisationen</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/6/ddos-angriffe-auf-osterreichische-unternehmen-und-organisationen</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Uns erreichen aktuell vermehrt Berichte von &amp;ouml;sterreichischen Unternehmen und Organisationen &amp;uuml;ber DDoS-Angriffe gegen ihre Systeme und Netzwerke. Betroffen sind Ziele in den verschiedensten Bereichen und Sektoren, ein besonderer Schwerpunkt der Kriminellen l&amp;auml;sst sich bisher nicht festmachen. Bei manchen Angriffen liegen deutliche Hinweise auf eine finanzielle Motivation der Angreifer:innen vor, es scheint jedoch aktuell mehr als eine T&amp;auml;ter:innengruppe aktiv zu sein.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In Anbetracht der aktuellen Geschehnisse empfehlen wir Unternehmen und Organisationen, die eigenen Prozesse und technischen Ma&amp;szlig;nahmen nochmals auf ihre Wirksamkeit zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, um im Fall eines Angriffes bestm&amp;ouml;glich gewappnet zu sein. Dies gilt insbesondere, da eine Intensivierung der Angriffe oder das Ausweiten der Attacken auf weitere Ziele nicht ausgeschlossen werden kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Mitigation durch den ISP&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Effiziente DDoS Mitigation findet nicht nur beim Opfer statt, sondern auch beim jeweiligen ISP. Kontaktieren Sie diesen bez&amp;uuml;glich entsprechender Produkte und Services. Stellen Sie dar&amp;uuml;ber hinaus sicher, dass Sie einen direkten Kontakt bei Ihrem ISP haben, mit dem Sie eventuelle weitere Vorkehrungen besprechen k&amp;ouml;nnen und der Sie im Fall eines Angriffes unterst&amp;uuml;tzen kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Vorbereitung auf Nichtverf&amp;uuml;gbarkeit&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir empfehlen, Kontaktdaten, die im Falle eines Angriffes relevant sein k&amp;ouml;nnen (z.B. Kontaktdaten beh&amp;ouml;rdlicher Stellen, Telefonnummer der Ansprechperson bei Ihrem ISP, ...), offline und direkt verf&amp;uuml;gbar zu haben.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r weiterf&amp;uuml;hrende Informationen zur Thematik DDoS generell, verweisen wir auf den Absatz &quot;Abhilfe&quot; in unserer &lt;a href=&quot;https://cert.at/de/warnungen/2021/6/ddos-angriffe-gegen-unternehmen-in-osterreich&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Warnung vom 14.06.2021&lt;/a&gt;, unseren &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/blog/2024/9/geoblocking-gegen-ddos&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blogpost zu Geoblocking&lt;/a&gt;, sowie auf die &quot;&lt;a href=&quot;https://dsn.gv.at/501/files/Cyber_Ratgeber/Schriftenreihe_Cybersicherheit_Distributed_Denial_of_Service_DDoS_Februar_2022_BF_20220216.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schriftenreihe Cybersicherheit Distributed Denial of Service DDoS&lt;/a&gt;&quot; der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sollten Sie auch Opfer eines solchen Angriffes werden, bitten wir um eine dementsprechende Meldung unter reports@cert.at zur Unterst&amp;uuml;tzung unseres diesbez&amp;uuml;glichen Lagebildes beziehungsweise eine NIS-Meldung, wenn die entsprechende Notwendigkeit gegeben ist.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 06 Jun 2025 12:39:47 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/6/ddos-angriffe-auf-osterreichische-unternehmen-und-organisationen</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-06-06T12:39:47Z</dc:date></item><item><title>Microsoft-Patchday behebt aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/4/microsoft-patchday-behebt-aktiv-ausgenutzte-sicherheitslucke</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Microsoft hat zum April-Patchday (8. April) Aktualisierungen f&amp;uuml;r mehrere kritische Schwachstellen in ihren Produkten ver&amp;ouml;ffentlicht. Eine dieser L&amp;uuml;cken wird laut dem Unternehmen bereits aktiv ausgenutzt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Konkret handelt es sich dabei um die Sicherheitsl&amp;uuml;cke CVE-2025-29824, welche mit einem CVSS-Wert von 7.8 bewertet ist. Durch das Ausnutzen eines sogenannten Use-after-free-Bugs k&amp;ouml;nnen Angreifer:innen mit einfachen Benutzer:innenrechten vollst&amp;auml;ndige Systemrechte erlangen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut Microsoft wird die Schwachstelle in Verbindung mit einer Backdoor-Malware namens PipeMagic eingesetzt. Im Anschluss nutzen die Angreifer:innen die erlangten Systemrechte, um Ransomware gro&amp;szlig;fl&amp;auml;chig innerhalb der Umgebung zu verteilen und auszuf&amp;uuml;hren. Es wird empfohlen, die ver&amp;ouml;ffentlichten Patches f&amp;uuml;r die Versionen Windows 10 und 11 sowie Windows Server 2008 (R2), 2012 (R2), 2016, 2019, 2022 und 2025 zu installieren.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Des Weiteren wurden Patches f&amp;uuml;r kritische Sicherheitsl&amp;uuml;cken in Hyper-V, Windows Remote Desktop Services und Excel ver&amp;ouml;ffentlicht.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.microsoft.com/en-us/security/blog/2025/04/08/exploitation-of-clfs-zero-day-leads-to-ransomware-activity/&quot;&gt;https://www.microsoft.com/en-us/security/blog/2025/04/08/exploitation-of-clfs-zero-day-leads-to-ransomware-activity/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-29824&quot;&gt;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-29824&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.kaspersky.de/blog/pipemagic-backdoor/31701/&quot;&gt;https://www.kaspersky.de/blog/pipemagic-backdoor/31701/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-29824&quot;&gt;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-29824&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-27480&quot;&gt;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-27480&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-27752&quot;&gt;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-27752&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;</description><pubDate>Wed, 09 Apr 2025 14:41:08 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/4/microsoft-patchday-behebt-aktiv-ausgenutzte-sicherheitslucke</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-04-09T14:41:08Z</dc:date></item><item><title>Text-basiertes QR Code Phishing im Umlauf</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/3/text-basiertes-qr-code-phishing-im-umlauf</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;Uuml;ber den &lt;a href=&quot;https://blog.barracuda.com/2024/10/09/novel-phishing-techniques-ascii-based-qr-codes-blob-uri&quot;&gt;neuen Ansatz&lt;/a&gt; hatten wir 2024 in unseren &lt;a href=&quot;https://www.cert.at/de/services/mailinglisten/&quot;&gt;Newslettern &lt;/a&gt;berichtet, nun erhalten wir auch direkt Meldungen &amp;uuml;ber &quot;bildlose&quot; QR-Code Phishs. Kurz umrissen: der QR-Code wird nicht wie oft &amp;uuml;blich als Bilddatei &amp;uuml;bermittelt, sondern aus einzelnen &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Block_Elements&quot;&gt;ASCII-/Unicode Block-Zeichen&lt;/a&gt; zusammengesetzt. Dadurch kann der im QR-Code enthaltene Inhalt Sicherheitsl&amp;ouml;sungen verborgen bleiben, f&amp;uuml;r optische QR-Code Scanner jedoch funktional bleiben.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 05 Mar 2025 15:47:42 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/3/text-basiertes-qr-code-phishing-im-umlauf</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-03-05T15:47:42Z</dc:date></item><item><title>Ransomware nutzt Sicherheitslücke in FortiOS/FortiProxy Management-Interfaces</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/2/ransomware-nutzt-sicherheitslucke-in-fortiosfortiproxy-management-interfaces</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;CERT.at hat k&amp;uuml;rzlich Aktivit&amp;auml;ten beobachtet, bei denen die Schwachstelle CVE-2024-55591 in FortiOS/FortiProxy als initialer Angriffsvektor f&amp;uuml;r Ransomware-Angriffe genutzt wird.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Sicherheitsl&amp;uuml;cke ist seit Mitte J&amp;auml;nner bekannt , Patches stehen bereits zur Verf&amp;uuml;gung. Heise [1]&amp;nbsp; hat bereits vorige Woche berichtet, dass eine Ausnutzung der Schwachstelle stattfindet, wir hatten diesen Artikel auf unserem Tagesbericht. Die L&amp;uuml;cke erm&amp;ouml;glicht es die Authentifizierung zu umgehen und kann es erm&amp;ouml;glichen, Super-Admin-Rechte zu erlangen. Mit Stand 17.02.2025 sehen wir noch 368 verwundbare IP-Adressen in &amp;Ouml;sterreich. Diese Zahl wirkt f&amp;uuml;r uns ungew&amp;ouml;hnlich hoch, wenn man das Alter und die Schwere der Schwachstelle bedenkt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Unternehmen und Organisationen, die eine veraltete Version von FortiOS/FortiProxy einsetzen, werden dringend dazu angehalten, die verf&amp;uuml;gbaren Sicherheitsupdates zeitnah einzuspielen, den Zugriff auf die Management-Interfaces zu beschr&amp;auml;nken und betroffene&amp;nbsp;Systeme forensisch zu untersuchen. Hinweise zu den empfohlenen Ma&amp;szlig;nahmen entnehmen Sie bitte dem Advisory des Herstellers [2]. Details zur Schwachstelle und IOCs finden Sie ebenso im Blog von Arctic Wolf [3].&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;Wir haben Internet Service Provider und/oder Netzwerkbetreiber bereits &amp;uuml;ber verwundbare Systeme in ihren Netzen informiert.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;[1] &lt;a href=&quot;https://www.heise.de/news/Fortinet-schliesst-Sicherheitsluecken-in-diversen-Produkten-Angriffe-laufen-10279425.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.heise.de/news/Fortinet-schliesst-Sicherheitsluecken-in-diversen-Produkten-Angriffe-laufen-10279425.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;[2] &lt;a href=&quot;https://www.fortiguard.com/psirt/FG-IR-24-535&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.fortiguard.com/psirt/FG-IR-24-535&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;[3] &lt;a href=&quot;https://arcticwolf.com/resources/blog/console-chaos-targets-fortinet-fortigate-firewalls/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://arcticwolf.com/resources/blog/console-chaos-targets-fortinet-fortigate-firewalls/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 18 Feb 2025 17:26:18 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/2/ransomware-nutzt-sicherheitslucke-in-fortiosfortiproxy-management-interfaces</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-02-18T17:26:18Z</dc:date></item><item><title>Aktive Ausnutzung einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in Ivanti Connect Secure VPN</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/1/aktive-ausnutzung-einer-schwerwiegenden-sicherheitslucke-in-ivanti-connect-secure-vpn</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Der Hersteller Ivanti hat am 08.01.2025 Informationen zu zwei Sicherheitsl&amp;uuml;cken ver&amp;ouml;ffentlicht, CVE-2025-0282 und CVE-2025-0283. Laut einer am selben Tag erfolgten &lt;a href=&quot;https://cloud.google.com/blog/topics/threat-intelligence/ivanti-connect-secure-vpn-zero-day&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ver&amp;ouml;ffentlichung von Mandiant&lt;/a&gt; wird diese Schwachstelle bereits seit Mitte Dezember des vergangenen Jahres durch Angreifer:innen missbraucht um Unternehmen und Organisationen zu kompromittieren.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Die Untersuchungen der Angriffe dauern laut Mandiant noch an. Es ist laut dem Unternehmen davon auszugehen, dass mehr als ein Bedrohungsakteur an den Ausnutzungsversuchen beteiligt ist. Genaue Details sind jedoch bisher noch nicht bekannt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Unternehmen und Organisationen die Ivanti Connect Secure VPN einsetzen sind dringend dazu angehalten die nun zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsaktualisierungen einzuspielen und m&amp;ouml;glicherweise betroffene Ger&amp;auml;te forensisch zu untersuchen. Hinleitungen und Anweisungen f&amp;uuml;r die idealerweise zu setzenden Schritten k&amp;ouml;nnen dem &lt;a href=&quot;https://forums.ivanti.com/s/article/Security-Advisory-Ivanti-Connect-Secure-Policy-Secure-ZTA-Gateways-CVE-2025-0282-CVE-2025-0283&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Advisory von Ivanti&lt;/a&gt; entnommen werden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 09 Jan 2025 11:48:12 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2025/1/aktive-ausnutzung-einer-schwerwiegenden-sicherheitslucke-in-ivanti-connect-secure-vpn</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2025-01-09T11:48:12Z</dc:date></item><item><title>Social Engineering nach Mailbombing</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/12/social-engineering-nach-mailbombing</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Rapid7 hat vor Kurzem einen &lt;a href=&quot;https://www.rapid7.com/blog/post/2024/12/04/black-basta-ransomware-campaign-drops-zbot-darkgate-and-custom-malware/&quot;&gt;Blogbeitrag zur Vorgehensweise einer Ransomwaregruppe&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht, wir haben inzwischen von mehreren Firmen in &amp;Ouml;sterreich geh&amp;ouml;rt, die dieses Angriffsmuster selber beobachten mussten:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Zuerst wird ein Mitarbeiter der Zielfirma mit E-Mail &amp;uuml;bersch&amp;uuml;ttet: in vielen F&amp;auml;llen sind das legitime Newsletter, die aber in der Masse ein echtes Problem sind.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Danach wird dieser Angestellte per Teams oder &amp;uuml;ber andere Kan&amp;auml;le kontaktiert: Man sei der Helpdesk und will ihm bei der Bew&amp;auml;ltigung der Mail-Lawine helfen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Dazu werden Fernwartungswerkzeuge installiert / aktiviert, damit kann dann der T&amp;auml;ter Malware einbringen und starten.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Im schlimmsten Fall endet das Ganze mit Ransomware.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Neben rein technischen Sicherheitsma&amp;szlig;nahmen ist hier die Awareness wichtig: Bei der echten IT-Abteilung, die sicher schnell auch von der Mailflut erf&amp;auml;hrt, und dann den Betroffenen entsprechend warnen sollte, aber auch bei allen Mitarbeitern, damit sie verstehen, was hier gespielt wird.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 13 Dec 2024 17:32:04 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/12/social-engineering-nach-mailbombing</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-12-13T17:32:04Z</dc:date></item><item><title>Stark gestiegenes Aufkommen an Microsoft Remote Desktop Protokoll (RDP) Scanning</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/12/stark-gestiegenes-aufkommen-an-microsoft-remote-desktop-protokoll-rdp-scanning</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Ein internationaler Partner (&lt;a href=&quot;https://www.shadowserver.org/&quot;&gt;Shadowserver&lt;/a&gt;) verzeichnet seit Anfang Dezember ein weltweit sehr stark gestiegenes Aufkommen (x160) an RDP &quot;Scanning&quot; in Wellen [1]. Ob es nur um Ausforschen offener RDP-Ports geht oder bereits weitere Handlungen gesetzt werden, ist aktuell unbekannt.&lt;br /&gt;Der Fokus scheint nicht auf dem RDP Standard-Port 3389, sondern auf Port 1098 zu liegen. &lt;br /&gt;RDP sollte niemals uneingeschr&amp;auml;nkt aus dem Internet erreichbar sein, sondern Zugriffe beispielsweise &amp;uuml;ber VPN-L&amp;ouml;sungen oder ACLs beschr&amp;auml;nkt werden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;[1] &lt;a href=&quot;https://dashboard.shadowserver.org/statistics/honeypot/device/time-series/?date_range=30&amp;amp;dataset=unique_ips&amp;amp;limit=1000&amp;amp;group_by=type&amp;amp;style=stacked&quot;&gt;https://dashboard.shadowserver.org/statistics/honeypot/device/time-series/?date_range=30&amp;amp;dataset=unique_ips&amp;amp;limit=1000&amp;amp;group_by=type&amp;amp;style=stacked&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 10 Dec 2024 17:05:55 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/12/stark-gestiegenes-aufkommen-an-microsoft-remote-desktop-protokoll-rdp-scanning</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-12-10T17:05:55Z</dc:date></item><item><title>Akute Welle an DDoS-Angriffen gegen österreichische Unternehmen und Organisationen</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/11/ddos-angriffe-november-2024</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Seit heute Fr&amp;uuml;h sind verschiedene &amp;ouml;sterreichische Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Branchen und Sektoren mit DDoS-Angriffen konfrontiert. Die genauen Hintergr&amp;uuml;nde der Attacke sind uns zurzeit nicht bekannt, Hinweise f&amp;uuml;r eine hacktivistische Motivation liegen jedoch vor.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In Anbetracht der aktuellen Geschehnisse empfehlen wir Unternehmen und Organisationen, die eigenen Prozesse und technischen Ma&amp;szlig;nahmen nochmals auf ihre Wirksamkeit zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, um im Fall eines Angriffes bestm&amp;ouml;glich gewappnet zu sein. Dies gilt insbesondere, da eine Intensivierung der Angriffe oder das Ausweiten der Attacken auf weitere Ziele nicht ausgeschlossen werden kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Mitigation durch den ISP&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Effiziente DDoS Mitigation findet nicht beim Opfer statt, sondern beim jeweiligen ISP. Kontaktieren Sie diesen bez&amp;uuml;glich entsprechender Produkte und Services. Stellen Sie dar&amp;uuml;ber hinaus sicher, dass Sie einen direkten Kontakt bei Ihrem ISP haben, mit dem Sie eventuelle weitere Vorkehrungen besprechen k&amp;ouml;nnen und der Sie im Fall eines Angriffes unterst&amp;uuml;tzen kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Vorbereitung auf Nicht-Verf&amp;uuml;gbarkeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir empfehlen, Kontaktdaten, die im Falle eines Angriffes relevant sein k&amp;ouml;nnen (z.B. Kontaktdaten beh&amp;ouml;rdlicher Stellen, Telefonnummer der Ansprechperson bei Ihrem ISP, ...), offline und direkt verf&amp;uuml;gbar zu haben.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Informationen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r weiterf&amp;uuml;hrende Informationen zur Thematik DDoS generell, verweisen wir auf den Absatz &quot;Abhilfe&quot; in unserem Warning vom 14. Juni 2021 [1] sowie auf die &quot;Schriftenreihe Cybersicherheit Distributed Denial of Service DDoS&quot; [2] der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sollten Sie auch Opfer eines solchen Angriffes werden/sein, bitten wir um eine dementsprechende Meldung unter reports@cert.at zur Unterst&amp;uuml;tzung unseres diesbez&amp;uuml;glichen Lagebildes beziehungsweise eine NIS-Meldung, wenn die entsprechende Notwendigkeit gegeben ist.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Informationsquelle(n):&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://cert.at/de/warnungen/2021/6/ddos-angriffe-gegen-unternehmen-in-osterreich&quot;&gt;CERT Warning vom 14. Juni 2021: DDoS Angriffe gegen Unternehmen in &amp;Ouml;sterreich&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://dsn.gv.at/501/files/Cyber_Ratgeber/Schriftenreihe_Cybersicherheit_Distributed_Denial_of_Service_DDoS_Februar_2022_BF_20220216.pdf&quot;&gt;Schriftenreihe Cybersicherheit Distributed Denial of Service DDoS (Quelle: BMI/DSN)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;</description><pubDate>Mon, 18 Nov 2024 10:41:47 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/11/ddos-angriffe-november-2024</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-11-18T10:41:47Z</dc:date></item><item><title>Sicherheitslücken in Citrix Virtual Apps and Desktops</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/11/sicherheitslucken-in-citrix-virtual-apps-and-desktops</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sicherheitsforscher:innen des Unternehmens Watchtowr haben &lt;a href=&quot;https://labs.watchtowr.com/visionaries-at-citrix-have-democratised-remote-network-access-citrix-virtual-apps-and-desktops-cve-unknown/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zwei schwerwiegende Sicherheitsl&amp;uuml;cken in Produkten des Unternehmens Citrix entdeckt&lt;/a&gt;. Aktuell ist noch unklar wie kritisch die Schwachstellen, CVE-2024-8068 und CVE-2024-8069, tats&amp;auml;chlich sind.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut den Expert:innen handelt es sich bei der L&amp;uuml;cke um eine unauthentifizierte Remote Code Execution, der Hersteller bestreitet dies momentan noch. Fest steht, dass Citrix Virtual Apps and Desktops vor der Version 2407 hotfix 24.5.200.8 sowie mehrere LTS-Versionen des Produktes verwundbar sind. Die genauen Details finden sich in dem vom &lt;a href=&quot;https://support.citrix.com/s/article/CTX691941-citrix-session-recording-security-bulletin-for-cve20248068-and-cve20248069?language=en_US&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hersteller ver&amp;ouml;ffentlichten Advisory&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Da neben &lt;a href=&quot;https://support.citrix.com/s/article/CTX691941-citrix-session-recording-security-bulletin-for-cve20248068-and-cve20248069&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aktualisierungen&lt;/a&gt; welche das Problem beheben auch bereits ein &lt;a href=&quot;https://github.com/watchtowrlabs/Citrix-Virtual-Apps-XEN-Exploit&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Proof-of-Concept auf GitHub&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht wurde ist davon auszugehen, dass es bald zu breitfl&amp;auml;chigen Ausnutzungsversuchen kommen wird. Dementsprechend sind Administrator:innen dringend angehalten betroffene Systeme schnellstm&amp;ouml;glich zu aktualisieren.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir behalten die Entwicklungen rund um die Schwachstelle weiter im Auge und aktualisieren diesen Beitrag sollten wir neue Informationen erhalten.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 12 Nov 2024 18:01:57 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/11/sicherheitslucken-in-citrix-virtual-apps-and-desktops</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-11-12T18:01:57Z</dc:date></item><item><title>Zugangsdaten aus 2023 für Zugriff ausgenutzt - &quot;Helldown Leaks&quot;-Ransomware kompromittiert Unternehmen über Zyxel-Firewalls</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/11/zugangsdaten-aus-2023-fur-zugriff-ausgenutzt-helldown-leaks-ransomware-kompromittiert-unternehmen-uber-zyxel-firewalls</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Seit etwa Anfang August 2024 werden international Unternehmen durch die Ransomware-Gruppe &quot;Helldown Leaks&quot; verschl&amp;uuml;sselt. &lt;br /&gt;Als initialer Angriffsvektor k&amp;ouml;nnen durchg&amp;auml;ngig Zyxel-Firewalls ausgemacht werden, selbst wenn diese auf dem letzten Software-Stand sind.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Betroffen sind ...&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;ATP (alle Versionen)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;USG FLEX (alle Versionen)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;im On-Premise-Modus mit Remote-Management oder SSL-VPN, bei denen die Anmeldedaten von Administratoren und Benutzern seit 2023 NICHT aktualisiert wurden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Anzeichen f&amp;uuml;r eine Kompromittierung sind ...&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Unbekannte Benutzerkonten: Vorhandensein von nicht autorisierten Admin- oder Benutzerkonten wie &quot;SUPPORT87&quot;, &quot;SUPPOR817&quot; oder &quot;VPN&quot;, aber auch andere.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Verd&amp;auml;chtige VPN-Verbindungen: SSL-VPN-Anmeldungen von IP-Adressen, die nicht Ihrem Unternehmen zugeordnet sind, insbesondere aus dem Ausland.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Ge&amp;auml;nderte Sicherheitsrichtlinien: Anpassungen an Firewall-Regeln, die unbeschr&amp;auml;nkten Zugriff erm&amp;ouml;glichen oder WAN-zu-LAN-Zugriff &amp;ouml;ffnen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Ungew&amp;ouml;hnliche Aktivit&amp;auml;tsprotokolle: Admin-Anmeldungen zu ungew&amp;ouml;hnlichen Zeiten oder von unbekannten Standorten.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Diese Ransomware-Kampagne ist weiter aktiv.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Es wird empfohlen bei Zyxel-Firewalls aus der ATP oder USG FLEX Serie umgehend ...&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;ALLE Passw&amp;ouml;rter zu &amp;auml;ndern. Bitte verwenden Sie NICHT dasselbe Passwort wie in der Vergangenheit.&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;ALLE Passw&amp;ouml;rter f&amp;uuml;r Admin-Konten&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;ALLE Passw&amp;ouml;rter f&amp;uuml;r Benutzerkonten, einschlie&amp;szlig;lich lokaler und Active Directory-Konten.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Der Pre-Share-Schl&amp;uuml;ssel Ihrer VPN-Einstellungen (Remote Access und Site-to-Site-VPN)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Das Administratorkennwort mit externem Authentifizierungsserver (AD-Server und Radius)&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;unbekannte Konten zu entfernen&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fen Sie alle Benutzerkonten und l&amp;ouml;schen Sie unautorisierte oder unbekannte Konten.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Sicherheitsrichtlinien zu pr&amp;uuml;fen&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Untersuchen Sie Firewall- und Sicherheitsregeln auf unautorisierte &amp;Auml;nderungen und stellen Sie sicher, dass sie angemessene Zugriffsbeschr&amp;auml;nkungen enthalten.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;die Abmeldung von Benutzern und Administratoren zu erzwingen, die nicht erkannt werden.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Firewall-Regeln zu entfernen, die nicht dazu gedacht sind, den gesamten Zugriff von WAN, SSL-VPN-Zonen oder Any zuzulassen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;die Firmware zu aktualisieren&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Stellen Sie sicher, dass alle Zyxel-Ger&amp;auml;te auf dem neuesten Software-Stand sind.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;br /&gt;Generell gilt, dass vom Hersteller nicht mehr mit Sicherheitsaktualisierungen versorgte Produkte ehestm&amp;ouml;glich durch noch unterst&amp;uuml;tzte Systeme ersetzt werden sollten. In Anbetracht der Bedrohungslage ist in diesem Fall besondere Dringlichkeit gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Informationsquelle(n):&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Zyxel Advisory:&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;https://support.zyxel.eu/hc/en-us/articles/21878875707410-Zyxel-USG-FLEX-and-ATP-series-Upgrading-your-device-and-ALL-credentials-to-avoid-hackers-attacks&quot;&gt;https://support.zyxel.eu/hc/en-us/articles/21878875707410-Zyxel-USG-FLEX-and-ATP-series-Upgrading-your-device-and-ALL-credentials-to-avoid-hackers-attacks&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Blog von Truesec:&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;https://www.truesec.com/hub/blog/helldown-ransomware-group&quot;&gt;https://www.truesec.com/hub/blog/helldown-ransomware-group&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Blog von Sekoia:&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;https://blog.sekoia.io/helldown-ransomware-an-overview-of-this-emerging-threat/&quot;&gt;https://blog.sekoia.io/helldown-ransomware-an-overview-of-this-emerging-threat/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Artikel vom deutschen Bundesamt f&amp;uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik:&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Cybersicherheitswarnungen/DE/2024/2024-290907-1032&quot;&gt;https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Cybersicherheitswarnungen/DE/2024/2024-290907-1032&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 11 Nov 2024 11:42:21 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/11/zugangsdaten-aus-2023-fur-zugriff-ausgenutzt-helldown-leaks-ransomware-kompromittiert-unternehmen-uber-zyxel-firewalls</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-11-11T11:42:21Z</dc:date></item><item><title>Denial of Service in Cisco ASA &amp; FTD und weitere Cisco Advisories</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/10/denial-of-service-in-cisco-asa-ftd-und-weitere-cisco-advisories</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Cisco berichtet in einem k&amp;uuml;rzlich ver&amp;ouml;ffentlichten Advisory, sich &quot;malicious use&quot; einer Denial-of-Service &lt;a title=&quot;Cisco Advisory zu CVE-2024-20481&quot; href=&quot;https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-asaftd-bf-dos-vDZhLqrW&quot;&gt;Sicherheitsl&amp;uuml;cke in Cisco Adaptive Security Appliance &amp;amp; Firepower Threat Defense Software Remote Access VPN&lt;/a&gt; bewusst zu sein. &lt;a title=&quot;Medienbericht Bleeping Computer&quot; href=&quot;https://www.bleepingcomputer.com/news/security/cisco-fixes-vpn-dos-flaw-discovered-in-password-spray-attacks/&quot;&gt;Berichten&lt;/a&gt; nach handelt es sich hierbei aber nicht um gezielte Denial-of-Service Angriffe, sondern um Seiteneffekte von &lt;a title=&quot;Cisco Talos Blog Artikel&quot; href=&quot;https://blog.talosintelligence.com/large-scale-brute-force-activity-targeting-vpns-ssh-services-with-commonly-used-login-credentials/&quot;&gt;breitgestreuten Brute-Force oder Credential-Spraying Attacken&lt;/a&gt;: Eine hohe Anzahl an Authentifizierungsversuchen gegen das VPN Service kann demnach zu einem Ausfall des Services f&amp;uuml;hren. &lt;br /&gt;Neben Updates f&amp;uuml;r diese Denial-of-Service Sicherheitsl&amp;uuml;cke (CVE-2024-20481) hat Cisco k&amp;uuml;rzliche weitere als kritisch eingestufte Sicherheitsl&amp;uuml;cken mit Updates versorgt. Unter anderen Command Injection Vulnerabilities in &lt;a title=&quot;Cisco Advisory zu CVE-2024-20329&quot; href=&quot;https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-asa-ssh-rce-gRAuPEUF&quot;&gt;Cisco Adaptive Security Appliance&lt;/a&gt;&amp;nbsp; und &lt;a title=&quot;Cisco Advisory zu CVE-2024-20424&quot; href=&quot;https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-fmc-cmd-inj-v3AWDqN7&quot;&gt;Cisco Firewall Management Center&lt;/a&gt; oder &lt;a title=&quot;Cisco Advisory zu CVE-2024-20412&quot; href=&quot;https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-ftd-statcred-dFC8tXT5&quot;&gt;hard-coded Credentials in Cisco Firepower Threat Defense Software for Firepower.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 25 Oct 2024 14:21:50 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/10/denial-of-service-in-cisco-asa-ftd-und-weitere-cisco-advisories</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-10-25T14:21:50Z</dc:date></item><item><title>Auch ein .rdp File kann gefährlich sein</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/10/auch-rdp-file-kann-gefahrlich-sein</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Heute wurde in ganz Europa eine Spear-Phishing Kampagne beobachtet, bei der es darum geht, dass der Empf&amp;auml;nger ein angeh&amp;auml;ngtes RDP File &amp;ouml;ffnen soll.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum ist das gef&amp;auml;hrlich?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Credential-Phishing: Das Ziel soll dazu gebracht werden, seine Zugangsdaten am RDP-Server der Angreifer einzugeben.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Filesystem Access: Die RDP Files spezifizieren, dass das lokale Filesystem auch am RDP-Server verf&amp;uuml;gbar sein soll. Damit k&amp;ouml;nnte es m&amp;ouml;glich sein, dass die T&amp;auml;tergruppe sowohl Dateien wegkopiert, als auch Malware auf das lokale System einbringt.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;strong&gt;Empfehlungen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Blockieren sie auf Mail und Proxy-Ebene das Einbringen von .rdp files - diese sollten &amp;auml;hnlich wie .lnk behandelt werden.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Blockieren sie ausgehende RDP Verbindungen auf dem Perimeter - wenn diese Funktionalit&amp;auml;t gebraucht wird, dann sollten nur einzelne Ziele freigeschalten werden.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Informieren Sie Ihre Mitarbeiter, dass .rdp Files nicht harmlos sind.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Einige Methoden zum Identifizieren und Blockieren von .rdp files finden Sie &lt;a title=&quot;https://www.blackhillsinfosec.com/rogue-rdp-revisiting-initial-access-methods/&quot; href=&quot;https://www.blackhillsinfosec.com/rogue-rdp-revisiting-initial-access-methods/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Unsere Kollegen von &lt;a href=&quot;https://cert.gov.ua/article/6281076&quot;&gt;CERT-UA haben dazu mehr Details ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 22 Oct 2024 16:14:52 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/10/auch-rdp-file-kann-gefahrlich-sein</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-10-22T16:14:52Z</dc:date></item><item><title>Aktive Ausnutzung einer Sicherheitslücke in Zimbra Mail Server (CVE-2024-45519)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/10/zimbra-rce-cve-2024-45519</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Der Hersteller des Zimbra Mail-Servers, Synacor, hat ein&amp;nbsp;Advisory zu einer Sicherheitsl&amp;uuml;cke in &lt;a href=&quot;https://wiki.zimbra.com/wiki/Zimbra_Security_Advisories&quot;&gt;Zimbra Collaboration&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht. Die ver&amp;ouml;ffentlichte Schwachstelle, CVE-2024-45519, erlaubt es nicht-authentifizierten Benutzern aus der Ferne Code auszuf&amp;uuml;hren.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&amp;uuml;r die betroffenen Versionen (9.0.0, 10.0.9, 10.1.1 und 8.8.15) stehen jeweils Updates bereit, welche eine striktere Pr&amp;uuml;fung von empfangenen Daten im betroffenen Service umsetzen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sollte die Durchf&amp;uuml;hrung der Updates zum momentanen Zeitpunkt nicht m&amp;ouml;glich sein, wird Administrator:innen empfohlen, den betroffenen Service (&lt;code&gt;postjournal&lt;/code&gt;) zu deaktivieren, und mithilfe des &lt;code&gt;mynetworks&lt;/code&gt; Parameters Zugriffsm&amp;ouml;glichkeiten auf vertrauensw&amp;uuml;rdige IP-Adressen einzuschr&amp;auml;nken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da &lt;a href=&quot;https://github.com/p33d/CVE-2024-45519&quot;&gt;Beispielcode zur Ausnutzung der L&amp;uuml;cke&lt;/a&gt; &amp;ouml;ffentlich verf&amp;uuml;gbar ist, und bereits &lt;a href=&quot;https://x.com/Dinosn/status/1841318042053009680&quot;&gt;breitfl&amp;auml;chige Angriffsversuche&lt;/a&gt; beobachtet werden konnten ist das Einspielen der zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Aktualisierungen jedoch nachdr&amp;uuml;cklich empfohlen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;&lt;br /&gt;Hinweis&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Generell empfiehlt CERT.at, s&amp;auml;mtliche Software aktuell zu halten und dabei insbesondere auf automatische Updates zu setzen. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Neustarts stellen sicher, dass diese auch zeitnah aktiviert werden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 02 Oct 2024 15:19:58 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/10/zimbra-rce-cve-2024-45519</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-10-02T15:19:58Z</dc:date></item><item><title>Akute Welle an DDoS-Angriffen gegen österreichische Unternehmen und Organisationen</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/9/ddos-angriffe-september-2024</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Seit kurzem sind verschiedene &amp;ouml;sterreichische Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Branchen und Sektoren mit DDoS-Angriffen konfrontiert. Die genauen Hintergr&amp;uuml;nde der Attacke sind uns zurzeit nicht bekannt, Hinweise f&amp;uuml;r eine hacktivistische Motivation liegen jedoch vor.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;In Anbetracht der aktuellen Geschehnisse empfehlen wir Unternehmen und Organisationen, die eigenen Prozesse und technischen Ma&amp;szlig;nahmen nochmals auf ihre Wirksamkeit zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, um im Fall eines Angriffes bestm&amp;ouml;glich gewappnet zu sein. Dies gilt insbesondere, da eine Intensivierung der Angriffe oder das Ausweiten der Attacken auf weitere Ziele nicht ausgeschlossen werden kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Mitigation durch den ISP&amp;nbsp;&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Effiziente DDoS Mitigation findet nicht beim Opfer statt, sondern beim jeweiligen ISP. Kontaktieren Sie diesen bez&amp;uuml;glich entsprechender Produkte und Services. Stellen Sie dar&amp;uuml;ber hinaus sicher, dass Sie einen direkten Kontakt bei Ihrem ISP haben, mit dem Sie eventuelle weitere Vorkehrungen besprechen k&amp;ouml;nnen und der Sie im Fall eines Angriffes unterst&amp;uuml;tzen kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Vorbereitung auf Nicht-Verf&amp;uuml;gbarkeit&amp;nbsp;&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Wir empfehlen, Kontaktdaten, die im Falle eines Angriffes relevant sein k&amp;ouml;nnen (z.B. Kontaktdaten beh&amp;ouml;rdlicher Stellen, Telefonnummer der Ansprechperson bei Ihrem ISP, ...), offline und direkt verf&amp;uuml;gbar zu haben.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Informationen&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;F&amp;uuml;r weiterf&amp;uuml;hrende Informationen zur Thematik DDoS generell, verweisen wir auf den Absatz &quot;Abhilfe&quot; in unserem Warning vom 14. Juni 2021 \[1\] sowie auf die &quot;Schriftenreihe Cybersicherheit Distributed Denial of Service DDoS&quot; \[2\] der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Sollten Sie auch Opfer eines solchen Angriffes werden/sein, bitten wir um eine dementsprechende Meldung unter reports@cert.at zur Unterst&amp;uuml;tzung unseres diesbez&amp;uuml;glichen Lagebildes beziehungsweise eine NIS-Meldung, wenn die entsprechende Notwendigkeit gegeben ist.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Informationsquelle(n):&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://cert.at/de/warnungen/2021/6/ddos-angriffe-gegen-unternehmen-in-osterreich&quot;&gt;CERT Warning vom 14. Juni 2021: DDoS Angriffe gegen Unternehmen in &amp;Ouml;sterreich&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://dsn.gv.at/501/files/Cyber_Ratgeber/Schriftenreihe_Cybersicherheit_Distributed_Denial_of_Service_DDoS_Februar_2022_BF_20220216.pdf&quot;&gt;Schriftenreihe Cybersicherheit Distributed Denial of Service DDoS (Quelle: BMI/DSN)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;</description><pubDate>Mon, 16 Sep 2024 08:17:25 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/9/ddos-angriffe-september-2024</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-09-16T08:17:25Z</dc:date></item><item><title>Aktive Ausnutzung einer Sicherheitslücke in SonicWall SonicOS (CVE-2024-40766)</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/9/aktive-ausnutzung-einer-sicherheitslucke-in-sonicwall-sonicos-cve-2024-40766</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Der Hersteller SonicWall hat am 21.08.2024 ein &lt;a href=&quot;https://psirt.global.sonicwall.com/vuln-detail/SNWLID-2024-0015&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Advisory zu einer schwerwiegenden Sicherheitsl&amp;uuml;cke&lt;/a&gt; in seinem Betriebssystem f&amp;uuml;r Netzwerkger&amp;auml;te, SonicOS, ver&amp;ouml;ffentlicht. Die Ausnutzung besagter Schwachstelle,&amp;nbsp;CVE-2024-40766, k&amp;ouml;nnte es Angreifer:innen erlauben, betroffene Ger&amp;auml;te zum Absturz zu bringen. Zeitgleich mit der Ver&amp;ouml;ffentlichung hat das Unternehmen auch aktualisierte Versionen von SonicOS freigegeben welche das Problem beheben.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Das Advisory zu der Schwachstelle wurde heute aktualisiert und um die Information erweitert, dass die L&amp;uuml;cke bereits aktiv durch Bedrohungsakteure ausgenutzt wird. Zus&amp;auml;tzlich wurden weitere Empfehlungen zur Mitigation des Problems aufgelistet. Administrator:innen von Systemen deren Authentifizierung auf lokalen Benutzer:innenaccounts beruht wird geraten eine &amp;Auml;nderung der Zugangsdaten f&amp;uuml;r die betroffenen Accounts durchzuf&amp;uuml;hren sowie Mehrfaktorauthentifizierung einzurichten.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Aufgrund der ver&amp;auml;nderten Bedrohungslage ist das Einspielen der zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Aktualisierungen nachdr&amp;uuml;cklich empfohlen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 06 Sep 2024 16:23:33 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/9/aktive-ausnutzung-einer-sicherheitslucke-in-sonicwall-sonicos-cve-2024-40766</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-09-06T16:23:33Z</dc:date></item><item><title>Sicherheitslücken in Veeam Backup &amp; Replication - Updates verfügbar</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/9/sicherheitslucken-in-veeam-backup-replication-updates-verfugbar</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Der Softwarehersteller Veeam hat Aktualisierungen f&amp;uuml;r mehrere seiner Produkte &lt;a href=&quot;https://www.veeam.com/kb4649&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Unter den Sicherheitsl&amp;uuml;cken die im Rahmen dieser Ver&amp;ouml;ffentlichung behoben wurden befindet sich CVE-2024-40711, eine schwerwiegende Schwachstelle in Veeam Backup &amp;amp; Replication. Die Ausnutzung dieser L&amp;uuml;cke erm&amp;ouml;glicht es Angreifer:innen unauthentifiziert entfernte Codeausf&amp;uuml;hrung zu erreichen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Fehler in Veeam Backup &amp;amp; Replication wurden bereits in der Vergangenheit von Bedrohungsakteuren ausgenutzt, insbesondere von Ransomware-Akteuren wie Cuba oder Gruppierungen wie FIN7. Administrator:innen sind daher dringend angehalten die zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Sicherheitsupdates schnellstm&amp;ouml;glich einzuspielen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 06 Sep 2024 16:09:33 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/9/sicherheitslucken-in-veeam-backup-replication-updates-verfugbar</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-09-06T16:09:33Z</dc:date></item><item><title>Versuchte Leistungserschleichung bei Sicherheitsunternehmen</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/8/versuchte-leistungserschleichung-bei-sicherheitsunternehmen</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Mehrere Sicherheitsunternehmen (insbesondere im Bereich von Threat Intelligence) berichten von Versuchen von Bedrohungsakteuren sich unter Vort&amp;auml;uschung falscher Tatsachen Zugriff auf die Produkte betroffener Firmen zu verschaffen. Die T&amp;auml;ter:innen gehen dabei anscheinend nach einem gleichbleibenden Schema vor (beschrieben beispielsweise in Meldungen von &lt;a href=&quot;https://www.linkedin.com/posts/alon-gal-utb_community-warning-hackers-are-using-compromised-activity-7228312376897355776--N7o&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hudson Rock&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://www.linkedin.com/posts/mdebolt_socialengineering-stayvigilant-stayalert-activity-7229186749644595201-G_LL/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Intel471&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Die Angreifer:innen nehmen &amp;uuml;ber das Kontaktformular auf der Webseite eines Unternehmens Kontakt auf, unter missbr&amp;auml;uchlicher Verwendung einer kompromittierten Mailadresse einer staatlichen Einrichtung oder einer Organisation der &amp;ouml;ffentlichen Verwaltung.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Dabei setzen die Kriminellen auf schmeichelnde Texte welche zumindest teilweise mittels Large Language Models erstellt wurden um Verkaufsmitarbeiter:innen zu &amp;uuml;berzeugen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class=&quot;block&quot;&gt;Wenn den T&amp;auml;ter:innen Zugriff welcher Art auch immer gew&amp;auml;hrt wird nutzen diese ihn intensiv, potentiell automatisiert, um eine Vielzahl von Informationen und Daten abzufragen.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Was die Kriminellen mit diesen Angriffen bezwecken wollen ist noch nicht abschlie&amp;szlig;end gekl&amp;auml;rt. Es gibt Vermutungen, dass hier Gegenaufkl&amp;auml;rung betrieben werden soll oder Zugriff auf kompromittierte Zugangsdaten erhalten werden soll, welche in weiterer Folge f&amp;uuml;r Angriffe auf Unternehmen oder Organisationen missbraucht werden k&amp;ouml;nnten.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Auch welcher Bedrohungsakteur hinter diesen Angriffen steckt ist aktuell nicht klar. Sollte Ihr Unternehmen, auch wenn Sie nicht direkt in dem genannten Bereich t&amp;auml;tig sind, von &amp;auml;hnlichen Vorg&amp;auml;ngen betroffen sein, z&amp;ouml;gern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Aug 2024 10:41:12 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/8/versuchte-leistungserschleichung-bei-sicherheitsunternehmen</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-08-14T10:41:12Z</dc:date></item><item><title>Mehrere schwerwiegende Sicherheitslücken in Ivanti-Produkten - Updates verfügbar</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/8/mehrere-schwerwiegende-sicherheitslucken-in-ivanti-produkten-updates-verfugbar</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Ivanti hat Updates f&amp;uuml;r schwerwiegende Sicherheitsl&amp;uuml;cken in mehreren seiner Produkte &lt;a href=&quot;https://www.ivanti.com/blog/august-security-update&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ver&amp;ouml;ffentlicht&lt;/a&gt;. Von den nun behobenen Schwachstellen&amp;nbsp; sind folgende Produkte betroffen:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Ivanti Avalanche&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://forums.ivanti.com/s/article/Security-Advisory-Ivanti-Avalanche-6-4-4-CVE-2024-38652-CVE-2024-38653-CVE-2024-36136-CVE-2024-37399-CVE-2024-37373?language=en_US&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mehrere behobene L&amp;uuml;cken betreffen Ivanti Avalanche&lt;/a&gt; - CVE-2024-38652, CVE-2024-38653, CVE-2024-36136, CVE-2024-37399, CVE-2024-37373. Die Ausnutzung dieser Schwachstellen erlaubt es Angreifer:innen nicht nur, beliebige Dateien auf dem lokalen Dateisystem zu lesen sondern teilweise ach diese zu l&amp;ouml;schen. Neben dem Zugriff auf potentiell sensible Informationen haben Bedrohungsakteure so auch die M&amp;ouml;glichkeit, verwundbare Systeme lahmzulegen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Ivanti Neurons&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;CVE-2024-7569 und CVE-2024-7570 &lt;a href=&quot;https://forums.ivanti.com/s/article/Security-Advisory-Ivanti-Neurons-for-ITSM-CVE-2024-7569-CVE-2024-7570?language=en_US&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;betreffen f&amp;uuml;r Benutzer:innenauthentifizierung verantwortliche Komponenten&lt;/a&gt; von Ivanti Neurons. Ein Missbrauch der L&amp;uuml;cken erm&amp;ouml;glicht es Angreifer:innen unter Umst&amp;auml;nden, sensible Daten zu stehlen oder Authentifizierungsma&amp;szlig;nahmen zu umgehen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;h3 class=&quot;block&quot;&gt;Ivanti Virtual Traffic Manager (vTM)&lt;/h3&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Bei CVE-2024-7593 handelt es sich um eine fehlerhafte Implementation eines Algorithmus zur Benutzer:innenauthentifizierung welche es Angreifer:innen erm&amp;ouml;glicht ohne Authentifizierung auf das Adminpanel zuzugreifen. Im &lt;a href=&quot;https://forums.ivanti.com/s/article/Security-Advisory-Ivanti-Virtual-Traffic-Manager-vTM-CVE-2024-7593?language=en_US&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vom Hersteller ver&amp;ouml;ffentlichten Advisory&lt;/a&gt; zu der L&amp;uuml;cke wird beschrieben, wie sich verifizieren l&amp;auml;sst ob ein System verwundbar ist und auch ein Workaround f&amp;uuml;r F&amp;auml;lle beschrieben, wo das Einspielen des Patches momentan nicht m&amp;ouml;glich ist.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Laut dem Unternehmen gibt es bisher keine Anzeichen, dass die Sicherheitsl&amp;uuml;cken aktiv ausgenutzt werden. Da in einigen F&amp;auml;llen aber bereits ein Proof-of-Concept zur Ausnutzung &amp;ouml;ffentlich zur Verf&amp;uuml;gung steht ist davon auszugehen, dass die ersten Scans und Ausnutzungsversuche bald beginnen werden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Aug 2024 10:06:58 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/8/mehrere-schwerwiegende-sicherheitslucken-in-ivanti-produkten-updates-verfugbar</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-08-14T10:06:58Z</dc:date></item><item><title>Microsoft Patchday August 2024 - mehrere aktiv ausgenutzte Schwachstellen</title><link>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/8/microsoft-patchday-august-2024-mehrere-aktiv-ausgenutzte-schwachstellen</link><description>&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Mit den im Rahmen des monatlichen Patchdays ausgelieferten Updates behebt Microsoft im August insgesamt 92 Schwachstellen. Au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlich ist in diesem Monat die Anzahl an Sicherheitsl&amp;uuml;cken welche bereits aktiv durch Bedrohungsakteure ausgenutzt werden.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Bei den missbrauchten L&amp;uuml;cken handelt es sich um &lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2024-38189&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CVE-2024-38189&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2024-38178&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CVE-2024-38178&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2024-38193&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CVE-2024-38193&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2024-38106&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CVE-2024-38106&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2024-38213&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CVE-2024-38213&lt;/a&gt;, und &lt;a href=&quot;https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2024-38107&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CVE-2024-38107&lt;/a&gt;. Mit einem CVSS-Score von 8.8 ist CVE-2024-38189 die Schwerwiegendste in dieser Liste. Sie betrifft Microsoft Project und erm&amp;ouml;glicht Angreifer:innen die entfernte Ausf&amp;uuml;hrung von Schadcode mittels einer speziell pr&amp;auml;parierten Microsoft Office Project-Datei.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p class=&quot;block&quot;&gt;Aufgrund der bereits erfolgenden Ausnutzung ist eine Einspielung der zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Patches dringend empfohlen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Aug 2024 09:33:47 GMT+0100</pubDate><guid>https://www.cert.at/de/aktuelles/2024/8/microsoft-patchday-august-2024-mehrere-aktiv-ausgenutzte-schwachstellen</guid><dc:creator>CERT.at</dc:creator><dc:date>2024-08-14T09:33:47Z</dc:date></item></channel></rss>
