13. Juni 2012
CERT.at ersucht um Beachtung der folgenden Meldung.
Eine Schwachstelle in Microsoft Windows ermöglicht Remote Code Execution, welche nicht durch den gestrigen Patch-Tuesday behoben wurde.
Beschreibung
Microsoft hat ein
Security Advisory veröffentlicht, das vor einer
Schwachstelle in allen aktuell unterstützten Microsoft Windows Versionen warnt. Eine kritische Lücke in den Microsoft XML Core Services, die sich via Internet Explorer und Office-Dokumenten ausnutzen lässt, ermöglicht es einem
Angreifer
beliebigen
Code auszuführen. Laut Microsoft wird dieser Bug bereits aktiv von Angreifern
ausgenützt.
Auswirkungen
Da je nach Angriffs-Szenario (z.B.: über speziell präparierte Webseiten oder Office-Dokumente) ein Angreifer beliebigen Code auf betroffenen Systemen ausführen
kann, sind alle Daten auf diesen Systemen potentiell gefährdet.
Betroffene Systeme
- Windows 7 (alle Versionen, inkl. SP1)
- Windows Server 2008 R2 (alle Versionen)
- Windows Server 2008 (alle Versionen)
- Windows Vista (alle Versionen, bis inkl. SP2)
- Windows Server 2003 (alle Versionen, bis inkl. SP2)
- Windows XP (alle Versionen, bis inkl. SP3)
- Microsoft Office 2003 (bis inkl. SP3)
- Microsoft Office 2007 (bis inkl. SP2)
Abhilfe
Zur Überbrückung bis zum offiziellen Patch bietet Microsoft ein sogenanntes
FixIt-Tool Workaround an.
Hinweis
Generell empfiehlt CERT.at, wo möglich die "automatisches Update"-Features von Software zu nutzen, parallel Firewall-Software aktiv und den Virenschutz aktuell zu halten.
Informationsquelle(n):Advisory von Microsoft (englisch)http://technet.microsoft.com/en-us/security/advisory/2719615FixIt Workaround von Microsoft (englisch)http://support.microsoft.com/kb/2719615