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Wieder mal (potentieller) lokaler Linux root-Exploit

25. August 2010

http://www.heise.de/security/meldung/Root-Rechte-durch-Linux-Kernel-Bug-1061153.html

Durch ein konzeptionelles Problem in der Speicherverwaltung von Linux können lokale Angreifer unter Linux Code mit Root-Rechten ausführen, wie Rafal Wojtczuk in seinem Paper beschreibt. Das Problem beruht auf der mögliche Überschneidung der Speicherbereiche des Stacks und von Shared-Memory-Segmenten unter Linux. ... Laut Sicherheitsexpertin Joanna Rutkowska ist die Schwachstelle schon seit Jahren im Kernel vorhanden, vermutlich seit der Veröffentlichung von Version 2.6 im Dezember 2003 ... Ausnutzen lässt sich Schwachstelle bei allen älteren Versionen, sofern auf dem System ein X-Server läuft. Will man ein System aus der Ferne kompromittieren, müsste man zunächst eine weitere Lücke ausnutzen, um überhaupt Code auf das System schleusen und ausführen zu können. Im zweiten Schritt würde man sich denn auf dem oben beschriebenen Weg Root-Rechte verschaffen. ...

Nicht allzu tragisch also, aber falls jemand nicht ganz so vertrauenswuerdige lokale User auf seinen Linux-Maschinen hat ...

Autor: Robert Waldner

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Letzte Änderung: 2010/11/2 - 18:34:01
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